Grüße den, der einen Schatten wirft.
Meide den, dem keiner folgt.
Fürchte den, der einer ist.
Volkstümlicher Spruch aus den Herzlanden, Autor unbekannt |
Der Name der zweiten Ebene deutet vor allem eines an: Es ist der letzte Ort der Höllen, an dem noch durch den abwegigsten Spalt des Gesteins in manche Kaverne oder Halle ein Lichtstrahl bricht und Schatten wirft, eine letzte Drohung Shenrahs, doch schon schwach und kraftlos. Hier endet die Welt wie wir sie kennen und es beginnt das Land der Schatten, niedere Wesen des Dunklen, kleinere Dämonen, Bestien, verdorbene Gestalten. Die Schatten sind die schwächeren und angesichts dessen, was folgt, harmloseren Gestalten der Hölle, und in der Hierarchie der Dämonen ganz am Ende. Sie sind weder besonders intelligent, noch leben sie in größeren sozialen Gruppen. Hier heißt es Sterben oder Fressen, denn vor allem gilt eines: Die Schatten sind sich selbst das nächste Opfer. Das Schattenland ähnelt im Aussehen und der Struktur dem Unterreich, doch leben hier keine nichtdämonischen Kreaturen mehr. Fantastische große Adern des seltenen Erzes Vyl soll es im Schattenland geben, doch unerreichbar für die Frogar bleiben diese Vorkommen. Der Übergang zwischen Unterreich und Schattenland ist fließend und es gibt mehrere Zugänge. Er beruht weniger auf geographischen Kriterien, sondern vielmehr auf dem ansteigenden Dämonenbestand. Die Dunkelzwerge und Schlangenelben wissen ganz genau, wo das Unterreich endet, in dem sie sich zumindest halbwegs frei bewegen können, und das Land der Schatten beginnt. Diese Schächte und Gänge werden gemieden. Sollte sich aber doch ein Unvorsichtiger bis in die ersten Schächte des Schattenlandes wagen, dann werden abertausende Horden der Schatten in ihren unzähligen merkwürdigen Gestalten aus ihren Nischen kriechen, hinter den Steinen hervor kommen, von den Decken krabbeln und sich auf ihn stürzen, ein Rausch des Blutes, sich selbst verzehrend. Doch ihrer gibt es genug, das ist gewiss.