~ Dritte Ebene der Hölle ~ Die Hallen der Vergessenen ~
Die Hallen der Vergessenen sind der Legende nach die erste Ebene des Palastes des Namenlosen. Vom Schattenland gibt es nur einen Zugang in die Hallen durch einen riesigen Torbogen aus einem seltsamen Metall, das nicht einmal die Fro'gar oder Schlangenelben kennen. Es strahlt beständig sengende Hitze aus und glüht wie flüssiges Magma. Der Torbogen verändert immerzu seine Form, ist immer in Bewegung und unruhig. Hinter dem Eingang liegen die ewigen Hallen, Orte gigantischen Ausmaßes, nur durchzogen von überdimensionierten schwarzen quadratischen Säulen, die sich der Hallendecke entgegen stemmen. Diese liegt soweit über dem Boden, dass man sie nicht mehr sehen kann. Jede Säule ist an ihren vier Seiten mit einer Fackel ausgestattet, sodass die Hallen im Bodenbereich angemessen beleuchtet sind. Es dauert Tage, eine einzige Halle zu durchqueren, nur um ein Tor zur nächsten zu erreichen. Hier sollen sich eines Tages wieder die unzähligen unheiligen Legionen versammeln und zur Heerschau antreten, vorausgesetzt der Dunkle sollte je wieder aus seinem Schlaf erwachen. Bis dahin sind die Hallen der Vergessenen ein Ort, der von einigen Dämonen mittleren Ranges bewohnt wird, vor allem sind sie aber die Heimat der Geister. Sie ist jener Platz, an den Sithech die Verdammten schickt, für die es keine Sühne mehr gibt. Niemand soll behaupten, dass es Sithech leicht falle, ein Wesen in die Heimat seines Feindes zu schicken, doch verhandelt er nicht und bleibt unnachgiebig. Ihr Fluch ist es, in den Hallen zu wandeln, ohne Zeit, ohne Freund, ohne Sinn. Jeder Schritt nach vorne ist einer zurück, denn sie versuchen ständig und immer wieder einen Ausweg zu finden, doch müssen sie scheitern. Ob sie dort bleiben bis die Welt sich wandelt oder Sithech sie eines Tages zu sich zurückholt und ihr Schicksal ändert, ist nicht bekannt, doch ist allein die Vorstellung für alle Bewohner Rohas, eines Tages hier zu landen, so bedrückend und furchteinflößend, dass sie sich bemühen, ein halbwegs anständiges Leben zu führen. |