~ Die Ozeane Rohas ~
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Weite Teile der bekannten Oberfläche Rohas sind vom Rhûnamuris, dem Unendlichen Meer, mit seinen Ozeanen und deren Nebenmeeren bedeckt. Der Name Rhûnamuris bezieht sich dabei auf den weltumspannenden Ozean, die weite See, das "Allmeer" schlechthin. Die Völker und Wesen der Immerlande haben den Meeren rund um ihren Kontinent jedoch noch andere Namen gegeben. Die Wassermassen des Rhûnamuris, welche die Seefahrer bis zur Grenze von Amurs Schild mit ihren Schiffen befahren und erforschen können, wurden nach den Himmelsrichtungen in die Vier Weltmeere unterteilt: Das Eismeer im Norden, das Silbermeer im Westen, der Synamuris im Süden und der Stille Ozean im Osten. Untereinander sind die Vier Weltmeere durch ihr Randmeere und die in ihnen vorherrschenden Meeresströmungen verbunden, welche die großen Ozeane durchfließen.
Das Eismeer oder Ishavet, wie es im Norden heißt, ist der kleinste der vier großen Ozeane Rohas und gilt bei den Seefahrern als das stürmischste aller Weltmeere. Es liegt mit seinen Randmeeren nördlich der Immerlande und Barsas, und umfasst alle Meeresgebiete, die Gronaland umgeben oder die Nordküsten der Immerlande umspülen. Das Eismeer, das eine durchschnittliche Tiefe von etwa 5000 Schritt erreicht, ist mit dem Kalten Ozean und dem Treibeismeer durch die etwa 1500 Tausendschritt breite Meeresfläche zwischen Gronaland und dem Norden der Immerlande verbunden. Weitere Nebenmeere sind das Malmeismeer, die Eisbergbucht, die Schiffbrecherküste, das Nebelmeer, die Straße von Barsa, die Graue See, der Frodesund, der Silubrfjorda und die Grüne See vor den Küsten des Dunkelwaldes.
Der Stille Ozean ist das größte und - zumindest an seinen Küstenmeeren - ruhigste der vier Weltmeere Rohas. Sàmhach muir ist sein Name in Tamar, der alten Sprache der Ersten Menschen, was die "Friedliche See" bedeutet. Er liegt östlich der Immerlande und wird im Norden vom Eismeer und im Süden von der Strasse von Yrianamur, einem Randmeer des Synamuris, begrenzt. Der Stille Ozean soll auch das tiefste Meer Rohas sein, an seiner tiefsten Stelle gar 12000 Schritt, und in seinen Weiten leben der Legende nach die wundersamen, mächtigen Seedrachen, die gewaltigen Carrachans und riesige achtarmige Krakengeschöpfe, so groß, dass sie ganze Schiffe mit Mann und Maus auf den Grund ziehen können. Zu den Nebenmeeren des Stillen Ozeans zählen die Bucht von Ambar, der Golf von Cardossa und das Meer der Ruhe.
Zuflüsse: |
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Die Amriel Strömung Die Amriel-Strömung
ist eine warme Meeresströmung im östlichen Synamuris,
der Straße von Yrianamur und dem Ysamonderel südlich
der Sommerinseln. Sie entsteht hauptsächlich aus den warmen
Wassern des synamurischen Südroharomisstromes und Teilen
des Nordroharomisstromes und befördert große Mengen
warmen, salzhaltigen Wassers ins Ostmeer. Die Amriel-Strömung
passiert die südlichen Sommerinseln bei Ras'Kasar in Richtung
Nordosten, führt dann durch die Straße von Yrianamur
an der Rubinküste entlang und dringt einige hundert Tausendschritt
in den Stillen Ozean vor,
bevor sie eine abrupte Kehrtwende vollzieht - und dabei den
bei allen Seefahrern gefürchteten Mahlstrom Agnirs Sog bildet - und
südlich der Sommerinseln schließlich zurück
ins Synamuris fließt. Der Barsastrom Der Barsastrom
ist eine kalte, nach Süden gerichtete Meeresströmung
zwischen Gronaland und der Westküste Barsas. Er hat seinen
Ursprung im östlichen Eismeer und trifft bei Barsa mit
dem warmen Kataranis zusammen, welchen er in Richtung Osten
ablenkt. Im Bereich des Aufeinandertreffens der beiden Meeresströme
entsteht oft Nebel, wenn die warme Luft über dem Kataranis
in den kalten Luftbereich über dem Barsastrom gelangt -
dieses Phänomen hat einem ganzen Teil des Eismeeres zu
Recht den Namen "Nebelmeer" eingetragen. Auch begüstigt
dieses Aufeinandertreffen die Entstehung von Zyklonen. Das Wasser
des Barsastroms ist aufgrund seiner Herkunft aus dem Polarmeer
relativ salzarm. Mit dem Barsastrom treiben oft Eisberge in
Richtung Süden, welche dann in Bereichen des Kalten Ozeans
eine Gefahr für die Schiffahrt darstellen. Der Kataranis Der Kataranis,
was in der Sprache des schönen Volkes nichts anderes heißt,
als "warme Strömung", ist eine ständige,
rasch fließende, warme Meereströmung im Eismeer und
dem Stillen Ozean. Dank dieser warmen Meeresströmung weisen
Teile der nordöstlichen Immerlande wie der Dunkelwald,
die Küsten Arduns und die Insel Barsa ein milderes Klima
auf, als ihre Lage es eigentlich erlaubt. Der Kataranis entsteht
in der Grünen See, wo unterseeische Vulkane seine Wassermassen
aufheizen, und verläuft dann, gelenkt durch stete Ostwinde
und tiefe Meeresgräben, als nur etwa 50 - 100 Tausendschritt
breites Band entlang der Küste des Dunkelwalds, Arduns
und West-Normands. Etwa auf der Höhe von Corwyness löst
er sich endültig von der Küste und fließt durch
das Nordmeer- Becken um Barsa und den nordöstlichsten Zipfel
der Immerlande, wo er von den kalten Wassermassen des Barsastroms
schließlich nach Süden abgedrängt und in den
Stillen Ozean gelenkt wird. Dort verzweigt er sich in mehrere
Arme und mündet letztlich in die Bucht von Ambar und den
Golf von Cardossa. Hlýrvatnsorka nennen die Menschen
Barsas den Kataranis, in Normand heißt er Varmvindströmar. Der Nord- und Südroharomisstrom Der Nord-
und Südroharomisstrom ist eine warme, nicht an Jahreszeiten
gebundene Meeresströmung im Synamuris, im Silbermeer und
im Stillen Ozean. Ursachen sind die beständig wehenden,
mässig starken Passatwinde, der Nord-Ost-Passat nördlich
des Roharomis und der Süd-Ost-Passat südlich des Roharomis. Südlicher
Zirkumpolarstrom Der Westgronalandstrom Der Westgronalandstrom entsteht im Treibeismeer zwischen Gronaland und Immerfrost. Er wird durch Wind hervorgerufen und ist eine nicht an Jahreszeiten gebundene, kalte Meeresströmung, die Polarwasser - und gelegentlich auch den ein oder anderen Eisberg - um die Küsten Immerfrosts bis weit ins Silbermeer in den Golf von Fa'Sheel und die Bucht von Carvallen bringt. Manchmal wird der Westgronalandstrom daher in Immerfrost und Fa'Sheel auch die "Straße der Eisberge" genannt.
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