~ Die Welt ~
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Allgemeines über Roha: Die Nebel sind die Kinder der Nacht. Die Länder und Reiche unserer Welt liegen auf dem Kontinent Immerlande, dem einzigen bisher bekannten, besiedelten und erforschten Kontinent. Dieser Kontinent wiederum liegt auf dem Planeten Roha, einem von elf bekannten Planeten in einem Sonnensystem. Roha kreist um eine ferne Sonne und besitzt zwei Monde, die in gleicher Bahn über den Himmel ziehen. Der größere ist silbrig, der kleinere leicht orange überhaucht. Auf der Sonne, dem Mond und den zehn Planeten leben nach immerlandscher Vorstellung die Götter. Roha hat einen vereisten Nordpol und - natürlich - einen Südpol, von dem man annimmt, er sei ebenfalls vereist, er ist jedoch noch völlig unerforschtes Terrain. Die Meere rund um den Kontinent der Immerlande, die Vier Weltmeere, werden von Amurs Schild begrenzt, einem Banngürtel aus Nebel, Schatten und göttlicher Magie, der neugierigen immerlandschen Entdeckern eine unüberwindbare Grenze setzt und so dafür sorgt, dass der Rest Rohas unbekannt bleibt. (Theorien einiger Weisen zufolge dehnt sich der Banngürtel jedoch langsam, aber stetig immer weiter aus). Ferner besitzt Roha eine "Andernwelt", Heimat der Seharim und Paradies nahe den Göttern, ein durchaus stoffliches Totenreich, umgeben von den Purpurnen Flüssen, von dem allerdings niemand weiß, wo genau es liegt und eine sehr reale Unterwelt, Heimat von Dämonen, Höllenkreaturen, Monstern und namenlosen Schrecken ohne Zahl. Das einzige allgemein bekannte Tor zur Unterwelt befindet sich im Tal der Nebel in den verödeten Landen der Rubinküste im Südosten der Immerlande und wird von der letzten Harpyie streng bewacht. Der Pantheon der Immerlande besteht aus zwölf Göttern und einem dreizehnten, namenlosen, vergessenen, schlafenden Gott, der personifizierten Finsternis, der vor langer Zeit von der Urmutter persönlich verbannt wurde. Jeder Gott hat jeweils fünf "Archonen" unter sich, die ebenso Götter sind, jedoch von geringerer Macht. Hinter allem, hinter den Göttern, dem Universum und dem Leben selbst, steht eine geheimnisvolle weibliche Urkraft, Ealara, die Urmutter, auch Mutter der Götter. Als Personifikation wird Ealara in den Immerlanden nur noch von den Druiden und Schamanen verehrt. Die Priester hingegen hängen den Zwölf Göttern an, die Schamanen verehren neben Ealara auch noch Naturgeister, die Nekromanten die Archonen des Dunklen. Nekromantie ist in den Immerlanden klerikal. Der namenlose Gott und seine Archonen haben Anhänger im Geheimen, nur die Blutelben, die Shebaruc, und einige wilde Wüstennomadenstämme verehren die bösen Kräfte offen. Den Klerikern, gleich welcher Art, steht druidische, schamanische oder priesterliche Zauberkraft zur Verfügung, die jedoch nicht angeboren ist, sondern aus Glauben und Spiritualität kommt. Sie verbrauchen im Gegensatz zu den Magiern kein "Mana", sondern haben je nach Stärke, Kraft und Erfahrung eine bestimmte Anzahl ausgewählter Zauber zur Verfügung. Arkane Magie hingegen ist ein angeborenes Talent, wird nicht allerorts in den Immerlanden gern gesehen und ist unterteilt in die Fünf Schulen Wasser, Erde, Feuer, Luft und Kraft. Die Vier und die Acht, sowie ihre Vielfachen, sind die magischen Zahlen der Immerlande. Die liegende Acht symbolisiert Unendlichkeit, die Unterwelt hat acht Ebenen, es gibt die vier Elemente, die vier ältesten Wesen, die vier ältesten Dämonen, die vier Windgeister der Schamanen, die acht Gesichter der Urmutter. Diese Zahlenmystik setzt sich noch in anderen Bereichen fort. Die Ältesten Wesen der Immerlande sind: Harpyie, Phönix, Einhorn und Drache, wobei es von letzteren Feuer-, Sturm-, Erd- und Seedrachen gibt. Die Einhörner leben zurückgezogen im Dunkelwald, Drachen kommen, wenn auch äußerst selten, praktisch überall in den Immerlanden vor und die Phönixvögel sollen sich in den tiefen Süden auf die Sommerinseln zurückgezogen haben. Die einzige Harpiye, von der man weiß, bewacht wie bereits erwähnt das Tor zur Unterwelt. Neben den Vier Ältesten Wesen gibt es auch "Magische Wesen" wie Sphinxen, Mondwölfe, Druden und Greife und schließlich auch Kreaturen und Monster wie Basilisken, Mantikore, Lindwürmer und ähnliche. In den Immerlanden leben als spielbare Rassen: Menschen, Elben, Zwerge, Vampire (Munduskinder und Sithechjünger), Kobolde, Feen, Narge, Faune, Gnome, Oger, Zentauren, Aurochmagr, Trolle und Mogbars, sowie die Mischrassen Halbzwerge, Halbelben und Halbnarge. Die Elben nennt man als ältestes Volk Rohas auch die "Kinder des Morgens", doch ihre Wiege stand weit im Westen auf den untergegangenen Himmelsinseln - sie kamen erst sehr viel später an die Gestade der Immerlande. Feen, Kobolde, Zentauren und Faune sind daher die ältesten Völker der Immerlande, die Menschen zählt man als jüngste Kinder Rohas und nennt sie manchmal auch die "Abendkinder". Die Elben lebten zu Anbeginn der Zeit auf den Himmelsinseln, einem Kontinent weit im Westen Rohas, doch durch den Verrat des Dunklen Gottes versank ihre Heimat im Meer und sie flohen auf großen Schiffen nach Osten. Sie siedelten im äußersten Westen der Immerlande und gründeten dort ihre Reiche, ebenso ein weiteres im hohen Norden der Immerlande, das Königreich des Winters, von den Elben genannt "Dúne". Sowohl die Elbenreiche im Westen, als auch Dúne waren den Menschen lange Zeit verborgen und verschlossen. Es dauerte lange, bis die Elben sich den Sterblichen annäherten, begannen Handel mit ihnen zu treiben und Beziehungen aufzunehmen, erst Cobrin dem Priester, Gründer von Ûr gelang es, die Elben von den Menschen zu überzeugen. Alle Bündnisse der Schönen mit den Sterblichen endeten jedoch mit dem Großen Krieg am Ende des Vierten Zeitalters, der das Gesicht der Immerlande völlig verändert hat. Seither leben die Elben zurückgezogen in ihren verborgenen Westlanden und nur einzelne Wanderer oder kleinere Grüppchen durchstreifen die Immerlande. Die einzigen festen Elbensiedlungen außerhalb ihrer Lande im Westen sind der Riathar, verborgenes Reich der Feuerelben im Riatyr (Ardun), die der Fa'liar im Südmeer, und die der Waldelben auf den Sommerinseln. In der langen Geschichte der Immerlande gab es einige große Reiche und Kulturen, zum Beispiel Assuaran, das Große Reich der Zentauren, die uralten Feenstädte oder die geheimnisvollen Reiche der Kobolde zwischen Wurzeln und Waldteichen, sowie die mächtigen Städte der Zwerge tief im Leib der Erde oder das Königreich des Winters - manche davon sind längst untergegangen, andere bestehen noch immer fort. In den Fünf Zeitaltern der Geschichte gab es zwei große Menschenimperien: das Reich Tamarlon, auf seinem Höhepunkt bestehend aus allen Neun Reichen der Ersten Menschen ( die heutigen Ostlande, Laigin und weite Teile der Herzlande), wo die Drachenkönige herrschten, und nach seinem Untergang dann das Imperium von Ûr mit seiner Hauptstadt Qum'Ran, das den gesamten Südosten (heutiges Azurien und Rubinküste), die Herzlande und Immerfrost umfasste. Auch gab es in der Vergangenheit immer wieder zahllose Kriege und Fehden und natürlich stets die ewige Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis, Gut und Böse. Der Große Krieg am Ende des Vierten Zeitalters hat vor allem im Südosten und im gesamten Süden der Immerlande fürchterliche Verwüstungen hinterlassen und blühende Landschaften in öde Wüsten verwandelt. Das Imperium von Ûr zerfiel und übrig blieben eine ganze Reihe kleinerer Königreiche, die sich teils untereinander bekriegten, teils untergingen oder in veränderter Form wiedererstarkten. Heute leben Frostriesen und Aurochmagr im Hohen Norden auf Gronaland, die Menschen sind über die ganzen Immerlande verbreitet, die Zwerge leben in den Gebirgen des Nordostens, des Nordwestens und sogar auf die Sommerinseln hat es einen Clan verschlagen, die Feen und Kobolde sind wie auch die Gnome überall heimisch, die letzten Zentauren haben sich tief in den Süden zurückgezogen. Die Elben leben, wie bereits erwähnt, in ihren Reichen im Westen, die Faune tief in den Llelar-Ebenen, die Trolle im hohen Norden des gewaltigen Wolkenthrons, die Narge in Immerfrost und Azurien und ansonsten überall dort in der Wildnis, wo man sie lässt. Vier Weltzeitalter haben die Immerlande bereits gesehen und unsere Gegenwart ist nun um das Jahr 500 - 590 des Fünften Zeitalters angesiedelt.
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