~ Die Sonstigen Völker der Immerlande ~
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Legende: Einst, vor langer
Zeit, erwählte sich Mundus, finsterster Diener des Namenlosen und
Herr über die schwarzen Künste, acht Männer und Frauen
aus den Kreisen seiner treuesten und verderbtesten Diener. Jenen Acht,
die sich in seinem Gefolge durch ihre Grausamkeit, ihre Kälte und
ihre Intrigen, und die Schwärze ihrer Seelen bewährt hatten,
bot er einen Pakt: sie sollten seine Kinder und Erben werden, und er würde
sie dafür reich belohnen. Er umwarb sie mit den Versprechen von göttergleicher
Macht, unsterblichen Lebens und der immerwährenden Freiheit, all
ihren Verderbtheiten ungestraft nachgehen zu können. Verblendet und
begierig willigten sie ein und Mundus machte sie zu seinem Fleisch und
Blut, zu seinen Kindern. Er nahm ihnen Leben, Seele und Herz, tat ihnen
Unaussprechliches an und ließ sie schließlich sein Blut trinken,
um den Bund zu besiegeln. So entstanden die "Alten", die ersten
Vampire Rohas, Begründer der Acht Orden des Blutes. Ihre Namen waren:
Malsum, Lammas, Ultha, Blakkavar, Achyuta, Neal, Raban und Bojar. Tot
und doch nicht tot, durstig nach Blut und Leben und doch kalt, seelenlos,
ohne Gewissen und nicht mehr fähig, ein echtes Gefühl zu empfinden,
waren sie verdammt zu einem Existieren in Dunkelheit und immerwährender
Einsamkeit, mächtig und unsterblich - und doch nur Schatten ihres
einstigen Selbst.
Sithech, Gott des
Winters und Todes, schwor Mundus dafür endlose Rache und seither
verbindet diese beiden persönlicher Hass, noch über ihre ohnehin
schon bestehende Feindschaft hinaus. Die Vampire verbreiteten sich rasend
schnell, ihre Zahl wuchs, und bald waren sie allerorts in den Immerlanden
gefürchtet und wurden heftig bekämpft. Legenden und Sagen entstanden,
und schon bald rankten sich zahllose Mythen um die "Kinder Mundus",
wie sie überall genannt wurden und noch immer werden. Die Acht Blutorden
entstanden und waren nur darauf bedacht, der Finsternis zu gefallen und
ihrem unheiligen Herrn zu dienen. Drei der Orden jedoch bereuten schon
bald sehr bitter, von Mundus verführt worden zu sein. Sie hassten,
zu was sie geworden waren, wandten sich von der Dunkelheit ab und kehrten
reumütig zu Sithech zurück: die Malsuma, Achyuta und Rabani.
Der Gott des Todes verweigerte ihnen Vergebung, doch er legte ihnen eine
Buße auf und gab ihnen zumindest wieder Hoffnung, ihr grausames
Schicksal selbst zu meistern: er machte sie zu seinen Jüngern, gab
ihnen ihre Seelen zurück und verlangte dafür, dass sie die Kinder
Mundus bekämpften, wo immer sie welche fänden. Noch immer waren
sie Vampire, doch nun waren sie wenigstens im Tode frei, Vergebung zu
erlangen und die Kreise der Welt zu verlassen - und Mundus hatte keine
Macht mehr über sie. Seither gibt es zwei Arten von Vampiren: die
Jünger Sithechs - den Göttern und Gesetzen der Lebenden treu
und erbitterte Feinde der Finsternis, und die Kinder Mundus - seelenlose,
blutgierige Ungeheuer, die für alle Zeiten verdammt sind, und ins
Nichts vergehen, wenn die Hüllen ihrer untoten Körper vernichtet
werden.
Die Acht Orden des Blutes vor
der Teilung, benannt nach ihren Meistern, den Acht Alten, den ersten Vampiren
Rohas:
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Die
Vampire Physische Erscheinung:
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