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Die Thundrassar
Physische Erscheinung:
Die Thundrassar werden durchschnittlich 1,75 - 1,90 Schritt groß, die Frauen bleiben üblicherweise etwa 10 - 15 Sekhel kleiner als die Männer. Sie sind von schlanker und muskulöser Statur. Braunes Haar in allen Schattierungen und Nuancen von hellem Sand bis zu Kastanienrot herrscht vor, ebenso wie leicht bis mittel gebräunte Haut und braune und graue Augenfarben.
Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Thundrassar werden im Schnitt etwa 70 - 80 Jahre alt. Durch ihr ständiges Leben im Freien und ihr Nomadendasein haben sie eine hohe Konstitution und Robustheit.
Besondere Fähigkeiten:
Keine, außer einem besonderen Gespür für Pferde
Kleidung und Schmuck:
Thundrassar tragen ausschließlich Kleidung aus Büffelleder und Büffel- oder Mammutwolle mit aufwendigen Verzierungen aus Horn und mit Stickereien mit komplizierten Mustern. Schmuck wird sehr gerne getragen, nicht nur zu besonderen Anlässen, allerdings ist Gold verpönt, da ein altes Sprichwort dieses Volkes sagt, Gold verdürbe die Seele. Ausschließlich Schmuck aus Bronze, Silber oder Yalaris findet Verwendung, oft mit Edelsteinen und Halbedelsteinen besetzt, und auch Perlen sind sehr beliebt.
Restriktionen:
Die angeborene Gabe arkaner Magie ist unter den Thundrassar sehr, sehr selten und kommt so gut wie nie vor.
Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Die Thundrassar führen ein Nomadendasein und Leben in Planwägen, mit denen sie den Herden folgen. Sie haben keinerlei feste Städte oder Behausungen und leben sehr eng mit ihren Herden zusammen. Sie sind organisiert in einzelnen Stämmen und jeder Stamm wird von einem Häuptling geführt. Alle Stammeshäuptlinge wählen alle acht Jahre aus ihrer Mitte einen Than, das Oberhaupt aller Stämme. Ihre Gesellschaft ist sehr patriarchalisch geprägt, aber für Religion und Heilkunde sind allein Frauen zuständig. Priesterinnen, Heilerinnen Schamaninnen oder Druidinnen genießen höchstes Ansehen. Arkane Zauberkundige sind rare Ausnahmen und werden in den allerseltensten Fällen geduldet. Die Thundrassar sind ein stolzes und tapferes Volk, gastfreundlich, jedoch auch vorsichtig Fremden gegenüber. Sie sind sehr abergläubisch, naturverbunden und lieben nächst ihren Verwandten ihre wundervollen Pferde; sie leben vornehmlich von der Jagd auf die Bronzebüffel, der Herstellung ihres legendären Leders und der Zucht ihrer berühmten Pferde, die sie jedoch nur sehr selten verkaufen.
Religion:
Am meisten Verehrung finden Vendis, Amitari, Anukis und Sithech.
Sprache(n):
Sie sprechen das Thunrøsk, eine der alten, nordischen Sprachen, ihre Gelehrten, die Priester und Schamanen und auch die meisten Häuptlinge sprechen und verstehen jedoch auch die Gemeinsame Sprache.
Heimatländer:
Die Thundrassar sind in Thunderland zu Hause, den nördlichen Steppen südlich des Wolkenthrons zwischen dem Fluss Rhune im Westen, dem Payok Okal im Süden und dem Frithland und den Wispergrasebenen im Osten.
Vorurteile:
Die Thundrassar sind arkaner Magie im Allgemeinen und deren Anwendern im Besonderen gegenüber sehr verschlossen; außerdem betrachten sie die "Steinhäusler", wie sie zivilisierte, sesshafte Völker nennen, und ihre Lebensweise mit Skepsis.
(Übliche) Berufe:
Söldner, Gerber, Hirten, Schmiede, Fährtenleser, Jäger, Händler, Zureiter, Schamane, Heiler sind typische Berufe unter diesem wilden Reiter- und Wagenfahrervolk.
Waffen und Rüstungen:
Die Thundrassar bevorzugen im Fernkampf ihre berühmten Reiterbögen und im Nahkampf die gefürchteten ein- und zweihändigen Krummsäbel. Eine typische Thundrassar-Waffe ist das Kukri, ein schweres, gekrümmtes Messer, das traditionell von jedem Krieger dieses Volkes getragen wird. Zur Jagd auf die Büffel verwenden sie Bogen und Wurfspeere. Als Rüstungen werden zumeist beschlagene Lederharnische getragen, ebenso wie die Pferde mit beschlagenem Leder geschützt werden. Sehr selten sieht man auch einen Yalarispanzer für ein Pferd.
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