~ Menschenvölker der Immerlande ~

 

Die Steppenreiter

 
 
Physische Erscheinung:
Der durchschnittliche Arduner Steppenreiter ist eher klein, etwa 1,40 - 1,60 Schritt groß und hager, wobei Frauen ihre Männer oft um einige Sekhel überragen. Fettleibigkeit tritt erst in zunehmendem Alter auf, wenn nicht mehr die Notwendigkeit besteht, seine Familie mit dem Hüten der Pferde zu ernähren. Ihre Haut hat einen dunklen Ton, ihr Haar ist Schwarz oder Braun.
 

Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Steppenreiter werden durchschnittlich 60 - 70 Jahre alt. Der oftmals kalte Wind der Steppe macht ihnen eher wenig aus.
 

Besondere Fähigkeiten:
Man sagt, ein echter Steppenreiter werde schon auf dem Pferderücken geboren. Dies stimmt natürlich nicht ganz, aber da auch werdende Mütter noch kurz bis zur Niederkunft die Herden hüten oder weitere Strecken auf dem Pferd zurücklegen und bereits einige Tage nach der Geburt wieder auf dem Pferderücken zu finden sind, mag das Sprichwort wohl nicht völlig falsch liegen.  
 

Kleidung und Schmuck:
Die Alltagskleidung besteht aus Leder, hauptsächlich von Pferden oder Rindern, und ist eher einfach gehalten. Sie soll Wind und Regen abhalten und das tut sie. Festtagsgewänder hingegen bestehen aus weichen, bunten Stoffen aus Cap Ardun oder Edola. Schmuck wird eher wenig getragen, auch zu feierlichen Anlässen nicht, denn Gold, Silber und andere Edelmetalle übertreffen dann doch das Einkommen eines normalen Steppenreiters.
 

Restriktionen:

Keine
 

Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Das Volk der Steppenreiter ist ein in Stämmen organisiertes Nomadenvolk. Sie leben in großen Zelten, den sog. "Jurten", die sich rasch auf und wieder abbauen lassen. Die einzelnen Stämme bestehen meist aus einer einzigen Sippe von mehr oder weniger nah miteinander verwandten Steppenreitern. Innerhalb eines Stammes wird daher auch eher selten geheiratet, meist kehrt die Frau mit dem Mann zu seinem Stamm zurück. Das Leben eines Steppenreiters dreht sich im Allgemeinen um die Pferde, die er betreut, alles andere (bis auf den Stamm und seine Familie) betrifft ihn eher peripher. Der Thane hält sich, bis auf den jährlichen Pferdemarkt, aus den Angelegenheiten der Stämme heraus und diese regeln Streitigkeiten, Eheanbahnungen und den wenigen Handel eigenständig und frei unter sich.  
 

Religion:
Vendis und sein Archon Chol, sowie Sithech und seine Archonen werden bei den Steppenreitern am meisten verehrt. Sie kennen auch den Schamanismus mit seinem Ealaraglauben und der Vielzahl von Naturgeistern, die hier geachtet werden.  
 

Sprache(n):
Die Steppenreiter sprechen die Ardunaika Razda, sowie auch die Allgemeinsprache, letztere jedoch oftmals eher schlecht als recht.  
 

Heimatland:
Ardun und hier die ardunischen Steppen.
 

Vorurteile:
Nun, wer kann am besten mit Pferden umgehen und wessen Pferde sind, verständlicherweise und wie könnte es anders sein, die besten? Richtig. Arduner Steppenreiter halten ihre Lebensweise für die einzig richtige.
 

Übliche Berufe:
Hirten, Jäger und Handwerker, die aus dem, was sie in der Tundra finden, Alltagsgegenstände fertigen (Horn- und Knochenschnitzer, Korbflechter).
 

Waffen und Rüstungen:
Steppenreiter sind ein eher friedliebendes Volk, aber auch bei ihnen kommt es ab und an zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Sie kämpfen, wie sollte es anders sein, zu Pferde, wobei sie mehr auf ihre Wendigkeit, Schnelligkeit und die Zähigkeit ihrer Pferde setzen, als auf wuchtige Waffen oder schwere Rüstung. Die übliche Rüstung besteht also aus festem, gehärtetem Leder, nur selten mit Metall beschlagen und als Waffen werden Speere, Reiterbögen und leichte Schwerter genutzt.

 

~ Zurück zur Übersicht ~