|
Formorag oder auch Formoren
Physische Erscheinung:
Die Formorag sind ein Mischvolk aus Flüchtlingen sehr viel südlicherer Lande, entsprechend vielfältig ist ihr Erscheinungsbild. Sie sind für gewöhnlich hoch gewachsen und kräftig gebaut mit einer Durchschnittsgröße von 1,80 - 1,90 Schritt, die Frauen nur unwesentlich kleiner als die Männer. Sie können eher hell- oder dunkelhäutig sein, sind meist dunkelhaarig, mit blauschwarzen, schwarzen und selten auch dunkelbraunen Haaren. Die vorherrschenden Augenfarben sind braun und grün, wirklich helle Augenfarben sind selten.
Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Formorag werden durchschnittlich 60 - 80 Jahre alt, sterben jedoch eher selten eines natürlichen Todes. Dank ihrer Heimat im hohen Norden verfügen sie - inzwischen - über gute Widerstandskräfte gegen Kälte.
Besondere Fähigkeiten:
Sie sind immun gegen Seekrankheit.
Kleidung und Schmuck:
Die Formoraig tragen Kleidung aller möglichen Stile und Materialien, begegnen der grausamen Kälte ihrer nördlichen Heimat jedoch natürlich mit Fellen und Pelzen. Mit Schmuck verhält es sich ebenso wie mit Kleidung: sie geben keinem Stil den Vorzug, getragen wird, was sich erbeuten lässt und dem Anlass entspricht. Im Allgemeinen kann jedoch gelten, dass sie wenig Sinn für Pomp und Prunk besitzen und sowohl Kleidung als auch Schmuck eher funktional und schlicht ist.
Restriktion:
Keine
Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Im Mittelpunkt des Lebens auf Barsa steht das Überleben in einer Gesellschaft, in der nur der Stärkere zählt. Ansonsten leben die Formorag einzig für die Piraterie auf Hoher See, das Aufbringen anderer Schiffe und den Kampf. Fremden gegenüber sind sie verschlossen, unfreundlich bis feindselig und wortkarg - und untereinander ist ihr Verhalten kaum besser. In der Führungsschicht der Formoren pflegt man außerdem mit Leidenschaft dunkle und verbotene Künste, sowie die Verehrung der Archonen des schlafenden, dreizehnten Gottes. Allgemein kann man sagen, dass die Formoraig auf Barsa einzig und allein von wenigen, mächtigen mit eiserner Hand regiert und weitgehend von Furcht zusammengehalten werden.
Religion:
Sie verehren aus dem Pantheon Rohas Vendis und Loa, doch auf Barsa gibt es auch starke Kulte und Sekten, welche sich den Archonen des Dunklen, vor allem Dauragon und Sauura, verschrieben haben.
Sprache(n):
Die Formoren, ein zusammen gewürfeltes Volk von Kriegsflüchtlingen aus fernen Südlanden und nie mit einer eigenen Sprache ausgestattet, sprechen gewöhnlich die Allgemeinsprache, erlernten - und übernahmen teilweise - im Lauf der Jahrhunderte jedoch auch die Sprache der Stämme Barsas.
Heimatland:
Der Süden der Insel Barsa im Nordmeer vor der Nordostküste der Immerlande. Ursprünglich stammen die meisten ihrer Vorfahren aus der Mine "Knochengrube" im Süden der Rubinküste - sie flohen mit erbeuteten Schiffen des untergegangenen Imperiums von Ûr vor den Zerstörungen am Ende des Vierten Zeitalters nach Norden.
Vorurteile:
Die Formorag verachten alle anderen Menschenvölker der Immerlande, und sie hassen und fürchten vor allem die Normander, gegen die sie in jüngerer Vergangenheit einen langen erbitterten Krieg führten - und verloren.
(Übliche) Berufe:
Alles übliche Handwerk, Piraterie natürlich, Fischer, Walfänger, wenige Bauern, Hirten, Händler und Sklavenhändler, Magier und Nekromanten oder Priester.
Waffen und Rüstungen:
Die Formorag kämpfen bevorzugt mit Lang- und Kurzschwertern, auch Hellebarden oder Speere sind sehr beliebt, ebenso wie Dreizack und Harpune. Als Fernkampfwaffen dienen hauptsächlich leichte und schwere Armbrüste oder Langbögen. Schilde werden kaum benutzt, dafür ist der Zweihänderkampfstil weit verbreitet. Als Rüstungen werden bevorzugt Kettenhemden getragen, hin und wieder auch schwerere Rüstungen. Auf See kommen zumeist beschlagene Lederharnische zum Einsatz.
|