~ Menschenvölker der Immerlande ~

 

AgnôrinAgnôrin

 

Physische Erscheinung:
Die Agnôrin sind zumeist kräftig gebaut, dabei aber drahtig, wendig und geschmeidig. Die Durchschnittsgröße liegt bei 160 - 165 sh (Frauen) und 175 - 185 sh (Männer). Sie haben eher dunkle Haut, durch die Vermischung mit zahlreichen anderen Völkern der Immerlande kommen jedoch auch schwarze oder ganz helle Pigmentierungen vor. Helle, strahlende Augenfarben wie grau, blau oder honigfarben-gold sind vorherrschend, seltener sind ihre Augen dunkel.
 

Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Die Lebenserwartung der Agnôrin ist durchschnittlich, obwohl ein natürlicher Tod in gesegnetem Alter unter ihnen zugegebenermaßen eher selten ist. Die Kindersterblichkeit ist hoch und das Leben an der Rubinküste gefährlich.
 

Besondere Fähigkeiten:

Agnôrin können länger als jedes andere Menschenvolk der Immerlande tauchen und sind die geborenen Schwimmer. Außerdem sind sie gegen Seekrankheit immun und absolut schwindelfrei.
 

Kleidung und Schmuck:
Agnôrin kleiden sich leicht, ihrer südlichen Heimat und deren Klima entsprechend, und oftmals bunt und farbenfroh. Männer wie Frauen bevorzugen Hosen und bestickte Jacken, über schlichten weißen Tuniken, gegen die oft empfindlich kalte Nachtkühle wird ein je nach Vermögen ganz schlichter oder aufwendig bestickter Burnus getragen. Auch Stirnbänder, Turbane und ausladende Hüte mit und ohne Federn, vor allem Dreispitze, sind sehr beliebt.  
 

Restriktionen:
Keine
 

Lebensgewohnheiten und Verhalten:

Agnôrin sind ein Mischvolk, doch sie entstanden während der langen Herrschaftszeit Ûrs im Süden der Immerlande aus den Außenseitern und Geächteten der Gesellschaft, aus Resten kleiner, vom Imperium unterjochter Wüstenstämme ebenso, wie aus ehemaligen Soldaten Ûrs und entflohenen Sträflingen, aus Vogelfreien, Vagabunden und Abenteurern, und diese Herkunft merkt man ihnen auch heute noch an. Die Agnôrin besitzen keine über lange Jahrhunderte gewachsene, eigenständige Kultur, sondern ein Flickwerk aus Sitten und Gebräuchen der unterschiedlichsten Völker und Menschenschläge. Sie sind extrem misstrauisch gegenüber Fremden, solange diese nicht ihre Nützlichkeit für das kleine, gemischte Rubinküstenvolk beweisen.  
 

Religion:
Die Agnôrin verehren vor allem Vendis, Loa, Amur und den Archon Liktik Schnellfinger.
 

Sprache(n):
Die Sprache der Agnôrin ist Allgemeinsprache, auch wenn sie sowohl die meisten hôthischen, als auch einige Aymarasprachen verstehen und sprechen dürften. Einige sprechen auch die Dunkle Sprache.
 

Vorurteile:

Agnôrin können Obrigkeiten gleich welcher Art, so lange diese nicht aus ihrer Mitte kommen, nicht leiden, fürchten um ihre Freiheit und sind daher stets bedacht, auf den ersten Schritt vorbereitet zu sein, falls jemand ihnen diese nehmen möchte.  
 

Übliche Berufe:

Viehzüchter, Hirte, Fischer, Händler, Dattelbauer und Winzer, Weber, Korbflechter, Schmuggler, Jäger, Freibeuter und Pirat
 

Waffen und Rüstungen:
Agnôrin bevorzugen Säbel, Entermesser, Dussack und Rapier, für gewöhnlich also leichtere, einhändige Waffen. Zur Jagd nutzen sie leichte Bögen und Schleudern, aber auch Harpunen und schlanke Speere. Dolche tragen oft schon die Kinder bei sich. Als Rüstungen finden unbeschlagene und beschlagene Lederpanzer Verwendung, alles andere ist zu schwer und zu heiß.  

 

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