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Die Y'oda
Physische Erscheinung:
Y'oda sind von kleinwüchsiger, gedrungener Gestalt und werden kaum größer als etwa 1,20 Schritt. Ihre Statur mag ein wenig plump wirken, aber sie sind geschickt und wendig und erstaunlich schnell, wenn es sein muss. Ihr Körperbau und ihr Aussehen haben sich im Lauf der Zeitalter perfekt ihrem Lebensraum angepasst; die Haut ist ledrig und sehr widerstandsfähig, von grauer bis graubrauner oder olivgrüner Farbe. Bei den Augen können alle Farben vertreten sein, meistens jedoch sind sie von einem matten braun, grünbraun oder graublau. Y'oda besitzen keine Körperbehaarung, weder Bartwuchs noch Brauen, und das Haupthaar wächst, wenn überhaupt, ziemlich dürftig. Um so liebevoller wird es vom jeweiligen Besitzer gehegt und gepflegt. Ihre Füße besitzen nur je vier klauenartige Zehen, ebenso wie die Hände nur jeweils vier Finger aufweisen. Die Ohren der Y'oda sind auffällig lang und stehen beinahe waagerecht vom Kopf ab.
Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Das kleine Volk kann sehr alt werden, und ein Y'oda mit mehr als 300 Jahren Lebensalter ist keine Seltenheit. Sie sind sehr zäh und widerstandsfähig und werden nur äußerst selten krank.
Besondere Fähigkeiten:
Y'oda sind im Allgemeinen sehr begabt für arkane Magie und besitzen gelegentlich auch seherische Fähigkeiten. Eine Gabe, die vor allem in ihrem ursprünglichen Lebensraum sehr nützlich ist, ist die Fähigkeit, sich der Umgebung so anzupassen, dass sie von ihrer Umwelt kaum noch wahrgenommen werden. In den Sumpf- und Moorgebieten der Sommerinseln, der Heimat der Y'oda, ist es für das kleine und wenig wehrhafte Volk lebensnotwendig, sich gut zu tarnen, um so den riesenhaften Sumpftrollen, gefährlichen Echsen oder anderen aggressiven Lebewesen zu entgehen, die einen Y'oda als Beute ansehen würden, und so hat sich im Lauf der Jahrtausende diese Fähigkeit zur Tarnung entwickelt. Wie das genau vonstatten geht, ist den Gelehrten nicht bekannt, und die Y'oda tun dies auch nicht bewusst – aber es scheint so, als würde sich ihre Hautfarbe stets der Umgebung anpassen wie die eines Chamäleons.
Kleidung und Schmuck:
Die Kleidung der Y'oda ist schlicht und ihrem Lebensraum angepasst, sie besteht zumeist aus einfachen, grob gewebten Hemden, Tuniken, Hosen und Überwürfen in gedeckten Farben. Nicht, dass sie sich nicht gern manchmal vornehmer kleiden würden, doch das Leben in den Sümpfen gestattet ihnen kaum eine andere Wahl. Sie tragen gern Schmuck, der meist aus Perlen, Tierknochen, geschliffenen Steinen oder Schnitzereien besteht und sind oft ganz närrisch auf glitzernde Dinge – wer einem Y'oda begegnet, sollte also tunlichst auf seine Goldringe achten.
Restriktionen:
Zu große Trockenheit macht ihnen schwer zu schaffen, ansonsten keine.
Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Die Heimat der Y'oda sind die Sommerinseln tief im tropischen Süden der Immerlande. Hier leben sie in den Mooren und Sümpfen und auch in den sumpfigen Mangrovenwälder und Schwemmgebieten des Dschungels. Wo es möglich ist, siedeln sie in natürlichen Höhlen oder in den ausgehöhlter Stämmen alter Baumriesen. Wenn weder das eine noch das andere vorhanden ist und sich auch sonst keine bezugsfertige Behausung finden lässt, errichten sie in den Sümpfen auch Pfahlbauten - kleine schilfgedeckte Hütten, die wie auf Stelzen auf hölzernen Plattformen thronen. Der Ort Yesh auf der Insel Amrunsval ist die größte Y'odasiedlung dieser Art. Gelegentlich lassen sie die Pfähle aber auch einfach weg und setzen die Plattformen mit ihren Wohnhütten direkt auf den sumpfigen Untergrund. Die einzelnen Plattformen werden mit Seilen und hölzernen Stegen verbunden, so dass sich kleine schwimmende Siedlungen ergeben, die im Bedarfsfall auch einfach weiter durch die Sümpfe gestakst werden können.
Die Y'oda sind ein sehr sanftmütiges und friedliebendes Volk, das in innerhalb ihrer Dorfgemeinschaften in harmonischen Familienverbänden zusammenlebt. Oft wählen einzelne Y'oda aber auch ein regelrechtes Eremitendasein und ziehen sich in die Einsamkeit der Sümpfe zurück. Kriege, Zwist und Streitigkeiten oder gar Politik interessieren sie nicht, sie leben mit der Natur in Einklang und verlassen sich auf ihre uralten Traditionen und Überlieferungen. Y'oda sind unglaublich neugierig und wissbegierig und tun nichts lieber, als die Welt zu erforschen und zu erklären, so dass ihr zahlenmäßig kleines Volk verhältnismäßig viele Gelehrte hervorbringt. Begegnet man einer kleinen stämmigen Gestalt mit Watschelgang und langen, spitzen Ohren, die einen Löcher in den Bauch fragt, ist es mit Sicherheit ein Y'oda. Im Normalfall ist ihr Leben in den Sümpfen der Sidh'Amriel jedoch bescheiden und völlig unspektakulär. Sie leben von dem, was die Natur ihnen gibt und treiben ab und an Tauschhandel mit den Menschen oder Zwergen der Nachbarinseln. Ihr Wissen über die Pflanzen, Heilkräuter und Gifte des Dschungels ist enorm und man wird auf den Sommerinseln kaum jemanden finden, der sich in diesen Dingen besser auskennt als ein Y'oda.
Sprache(n):
Die Sprache der Y'oda ist eine alte Aymarasprache, die heute außer ihnen kaum mehr jemand versteht oder gar spricht. Meist sind sie jedoch auch der Allgemeinsprache mächtig.
Heimatländer:
Die Heimat der Y'oda liegt auf den Sommerinseln im tropischen Synamuris, wo sie hauptsächlich Moorgebiete, Sümpfe und Mangrovenwälder bewohnen.
Vorurteile:
Die Y'oda sind ein sehr misstrauisches Volk, vor allem Menschen und anderen großen Zweibeinern gegenüber. Wirkliche Vorurteile gegenüber anderen Wesen haben sie im Grunde jedoch nicht.
Übliche Berufe:
Einfache Handwerksberufe, Heiler, Alchemisten, Kräuterkundige, Gelehrte, Magier.
Waffen und Rüstungen:
Ein gewöhnlicher Y'oda wird kaum Waffen tragen und führt höchstens einen kleinen Dolch mit sich, der aber eher zum Kräuterschneiden benutzt wird, als zur Verteidigung. Schwere Metallrüstungen kennen sie überhaupt nicht und die Y'odakrieger tragen bestenfalls leichte Rüstungen aus gehärtetem Leder oder den Schuppen von Panzerechsen. Als Waffe dienen zumeist ein Dolch und ein kurzer Speer.
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