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Die Gnome
Physische Erscheinung:
Der Gnom gehört mit seinen höchstens etwas mehr als einen Schritt,
zu den kleinen Völkern auf Rohas weitem Rund. Sie zeichnen sich durch
einen stämmigen Körperbau aus, der dem eines untersetzten, kleinen
Menschen ähnelt. Sie neigen kaum zur Fettleibigkeit. Ihre Haut kann
jegliche natürliche und meistens helle Pigmentierung haben, stets
jedoch begleitet von einem rosigen Hauch. Gnome besitzen im Verhältnis
zu ihrem Gesicht ziemlich grosse Ohren und eine grosse, runde Nase und
ihre Haar- sowie Augenfarbe kann alle möglichen Töne zeigen
- am häufigsten sind jedoch braune und rote Färbungen.
Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Gnome können fast hundert Jahre alt werden. Sie besitzen ein starkes,
natürliches Immunsystem, so dass sie selten, bis nie von normalen
Krankheiten heimgesucht werden können.
Besondere Fähigkeiten:
Gnome sind im Allgemeinen sehr redegewandt und geschickt mit ihren Fingern,
insbesondere wenn es darum geht Schlösser oder Fallen zu bauen, legen
sie eine erstaunliche Geschicklichkeit an den Tag. Daher sind sie als
Diebe besonders gefürchtet.
Gnome vertragen erhebliche Mengen an Alkohol und Essen. Wo sie eben diese
lassen, ehe sich Folgen wie Trunkenheit, Übelkeit oder Fettleibigkeit
zeigen, ist eines der Rätsel ihres Volkes, das noch niemand lösen
konnte.
Kleidung und Schmuck:
Gnome lieben bunte Farben, kariert oder gestreift ist ihnen am liebsten.
Sie tragen Kleidung aus gutem, geschickt gewebtem Stoff und gefärbtem
Leder, die zudem noch sehr robust und langlebig ist. Sie lieben Schmuck,
egal welcher Art, doch besonders haben es ihnen funkelnde Steine in allen
möglichen Farben angetan, egal ob Smaragd, Rubin, Jade, Bernstein
oder Diamanten, doch auch nicht wertvolle Dinge, die irgendwie glänzen,
findet man in ihren Taschen. Zudem tragen sie mit Vorliebe Mützen,
ob nun im Sommer oder im Winter.
Restriktionen:
Keine.
Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Gnome leben in grossen Familien, die von den Ururgrosseltern, bis zu den
jüngsten Enkelkindern und den entferntesten Cousins alles enthalten.
Diese Familien setzten sich wiederum zu kleineren Clans zusammen, welche
durch das Gesetz der Älteren geführt werden. Gnome bringen nur
wenigen Wesen angemessenen Respekt entgegen, doch die Worte ihrer Alten
gelten für sie als heilige Weisheiten und werden hin und wieder sogar
als Lebensregeln angesehen. Die meisten Gnome verlassen ihre Familien
jedoch in jungem Alter, um die Welt und alle ihre Geheimnisse zu entdecken
und erst später, wenn sie alt und satt sind, kehren sie an den Ort
ihrer Geburt zurück, um eine eigene Familie zu gründen. Es gibt
die Geschichte, dass Gnomenfamilien ihre Kinder verkaufen, um Platz für
neuen Nachwuchs zu schaffen, doch ist nicht sicher, wie viel Glauben man
diesen Märchen schenken kann. Gnome sind überaus stur, und sind
sie jemals fest von etwas überzeugt, ist es leichter einen Esel umzustimmen,
als einen Gnom dazu zu bringen, seine Meinung zu ändern. Im Grunde
sind es fröhliche und spassige Gesellen, die einen gewissen Hang
zum Schalk und Chaos haben, und es damit leider hin und wieder auch übertreiben,
was ihnen nicht unbedingt überall Sympathien einbringt. Sie wissen
wie man die grössten Raufereien anstiftet und viele Gnome kennen
einen Kerker von innen, doch nie für lange Zeit, denn ebenso gewitzt
schaffen sie es auch immer wieder, sich aus den haarsträubensten
Situationen zu retten. Allein halten sie sich vorzugsweise in Gasthöfen
oder Tavernen auf, dort wo sicherlich immer irgendetwas passieren kann,
denn sie lieben die Aufregung und das Abenteuer. Eine weitere, bekannte
Eigenschaft dieses kleinen Volkes ist der sprichwörtliche Gnomenstolz,
der bereits mit wenigen Worten angekratzt sein kann und da Gnome sehr
nachtragend sein können, ist es schwer, ihnen alles Recht zu machen.
Drüber hinaus gelten sie als geschickte Erfinder, auch wenn das was
schlussendlich dabei herauskommt, auch nicht immer wirklich nützlich
ist.
Religionen:
Jeder Gnom kennt Liktik Schnellfinger, den König der Diebe, allerdings
betet er meist nicht zu ihm, sondern fragt ihn um Rat, und es gibt nicht
wenige Gnome die von sich behaupten das Liktik ihnen geantwortet hätte.
Sprache(n):
Sie sprechen ihre eigene Sprache, das Gnomisch, und die Allgemeinsprache.
Für das Lesen und Schreiben haben sie in den meisten Fällen
nicht viel übrig und nur die wenigstens konnten so etwas wie eine
wirkliche Ausbildung geniessen, da auch die Alten des Volkes keinen Wert
darauf legen. Sie können aber, wenn sie denn wollen, nahezu jede
Sprache schnell und ohne grössere Mühe lernen.
Heimatländer:
Gnome leben prinzipiell überall in den gemäßigten Breiten, wo man sie lässt. Die meisten kommen in den Rhainlanden, den Herz- und Drachenlanden vor. Alles nörldich davon ist ihnen zu kalt und alles südlich davon zu heiß.
Vorurteile:
Gnome hegen extremes Misstrauen gegen jedwede Obrigkeit, da diese ihren
Spässen schnell ein Ende bereiten können. Den anderen Völkern
Rohas gegenüber sind sie offen und neugierig eingestellt.
(Übliche) Berufe:
Nahezu alle Bekannten. Unter den Gnomen gibt es allerdings keine Magier
und man hat auch noch keinen Gnom als Krieger gesehen. Vereinzelt sollen
schon Gnomenschamanen gesichtet worden sein, was jedoch bis jetzt noch
nicht bewiesen wurde. Fast jeder Gnom würde sich als ausgezeichneter
Dieb herausstellen und in einigen Städten sollen sich Gnome als gefragte
Sappeure etabliert haben.
Waffen und Rüstungen:
Üblicherweise trägt der "normale" Gnom immer mehrere
Stoffbeutel mit sich, in denen sich seine Habe befindet. Rüstungen
für Gnome sind selten zu finden, da sie schwer zu schmieden sind
und nur die wenigsten Gnome sich eine solche leisten können. Sie
vertrauen daher eher auf ihre Schnelligkeit. In sehr schlechten Zeiten
greift der Gnom zu Stabschleudern, ansonsten verlässt er sich auf
Messer und Schlagringe. Andere Waffen sind für ihn eher ungeeignet,
da Schwerter und sonstige grosse Klingen ihn eher behindern, als ihn schützen.
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