~ Große Völker der Immerlande ~


Die Aurochmagr oder Minotauren


Physische Erscheinung:
Aurochmagr oder Minotauren wie sie im Süden der Immerlande genannt werden, sind ungeheuer muskulös und werden durchschnittlich etwa 2 – 2, 60 Schritt groß. Sie besitzen einen menschlichen Körper von gedrungener, schwerer Statur, der jedoch gänzlich mit feinem, dichtem Fell bedeckt ist, einen gehörnten Stierkopf und Klauen anstelle von Füßen. Ihre Haut ist von einem satten, warmen Dunkelbraun und ihr Pelz, sowie ihre Mähnen sind von rötlichbraunem bis bronzefarbenem Ton.


Lebenserwartung und Widerstandskräfte:

Aurochmagr erreichen ein Durchschnittsalter von etwa 40 - 50 Jahren, besitzen eine außerordentliche gute Konstitution, sind allgemein sehr anpassungsfähig und robust gegen die meisten herkömmlichen Krankheiten.


Besondere Fähigkeiten:

Sie besitzen einen ausgeprägten Geruchssinn und Nachtsicht.


Kleidung und Schmuck:

Aurochmagr tragen einfache, praktische Kleidung, oft nur Überwürfe aus gegerbtem Leder oder Pelzen. Als Schmuck werden gerne wuchtige Gürtelschnallen aus Bronze oder Horn getragen, ebenso wie goldene Ohren- und Nasenringe oder breite Armreifen. Sie tragen selbstverständlich keinerlei Schuhwerk.


Restriktion:

Es gibt keinerlei Begabung für arkane Magie unter den Minotauren. Wie die Faune sind sie zudem sehr schlechte Schwimmer.


Lebensgewohnheiten und Verhalten:

Das Leben der Aurochmagr dreht sich in erster Linie um das Überleben in ihrer kalten Heimat. Sie leben organisiert in Clans, die wiederum unterteilt sind in kleinere Familienverbände. Auch ihr Verhalten untereinander wird vor allem von ihrem reizbaren, wilden Gemüt bestimmt. Rangordnungskämpfe sind an der Tagesordnung und ein Großteil ihrer Zeit wird beherrscht von Clanrivalitäten, der Jagd und ab und an einem Raubzug gegen die Menschenvölker der Nordlande. In ihrer Gesellschaft dominieren allein die Männer, Frauen sind untergeordnet und besitzen - außer den Heilerinnen und Geisterbeschwörerinnen - keinen eigenen Rang. Schamanen sind unter den Aurochmagrn hoch angesehen und stehen immer außerhalb jeder Hierarchie, selbst die Häuptlinge und Clanführer müssen sich ihren Entscheidungen beugen. Sie führen zudem ständig Kämpfe gegen die Reifriesen, denn in Barsa werden die Aurochmagr als Sklaven und Leibwächter hoch geschätzt und viele Clans der Hrimthursen machen hin und wieder regelrecht Jagd auf sie, um junge Aurochmagr gewinnbringend an die Formoren zu verkaufen. Auch in den Gladiatorenarenen der Freien Städte des Ostens sind sie als Kämpfer sehr gefragt.


Religionen:

Früher beteten die Aurochmagr allein zum Dunklen Gott, ihrem Schöpfer. Mittlerweile verehren sie jedoch die Elemente und eine Vielzahl an Naturgeistern in archaischen Kulten.


Sprache(n):

Die Aurochmagr haben nie eine eigene Lautsprache entwickelt, sondern verständigen sich fast vollkommen lautlos durch eine komplizierte Gebärdensprache. Ansonsten sprechen sie ein für jeden Außenstehenden völlig unverständliches Kauderwelsch aus Teilen der Dunklen Sprache ihrer einstigen Herren, dem elbischen Dialekt der Shebaruc, deren Sklaven sie waren, und Brocken der Allgemeinsprache.

Heimatlande:
Die Südküsten Gronalands.

Vorurteile:

Der Hass auf alle freien Völker, den der Dunkle in die Seelen seiner Kreaturen gepflanzt hat, sitzt tief, ist jedoch keineswegs zwingend oder unüberwindbar. Obwohl sie die freien Völker und ihre Mitgeschöpfe heute nicht mehr wirklich hassen, haben sie dennoch keinen Frieden mit ihnen. Sie treiben mit keinem anderen Volk der Immerlande Handel außer gelegentlich mit den Stämmen der wilden Menschen der Eisöden und sie stehen in dauerndem Krieg mit Hrimthursen und Formoren.


(Übliche) Berufe:

Jäger, Krieger, Sammler, Heiler, Schamane


Waffen und Rüstungen:

Aurochmagr verwenden alle Arten bekannter Rüstungen, sofern sie sie bekommen, erbeuten, stehlen oder eintauschen können, üblicherweise jedoch tragen sie beschlagene Lederharnische. Mit ihren Waffen verhält es sich ähnlich, bevorzugt werden jedoch schwere, große Waffen wie Doppeläxte oder Knochenkeulen... oder sie benutzen schlicht ihre langen, tödlich spitzen Hörner. Als Fernkampfwaffen werden fast ausschließlich Schleudern, Wurfknochen und Bolas eingesetzt.

 

 

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