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Die Feuerbergelben oder Riatar'ya
Physische Erscheinung:
Riatar'ya sind, wie alle Elben von großer, schlanker Statur, mitunter erreichen sie eine Größe von 2,10 Schritt. Ihre Haut zeigt einen hellen Honigton, da sie, bis auf die Jäger, deren Haut einen deutlich dunkleren Teint aufweist, nur selten mit dem Sonnenlicht in Berührung kommen. Ihr Haar kann alle Farbschattierungen und Nuancen von Blond bis Braun auf weisen - auch Rottöne sind möglich, kommen jedoch nur selten vor.
Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Riatar'ya sind unsterblich wie alle Elben, es sei denn, ihr Leben wird durch äußere Gewalteinwirkung oder eigenen Willen beendet. Von Geburt an können ihnen einige Gifte nicht schaden. Die Resistenz gegen manche herkömmlichen Krankheiten ist ihnen zwar angeboren, doch muss sie ebenso wie der Körper wachsen und erreicht ihren vollen Umfang erst mit der elbischen Reife im Alter von 50 Jahren.
Besondere Fähigkeiten:
Ihnen eigen sind Nachtsicht, allgemein scharfe Sinne und die elbentypische Empathie. Bei wenigen der im Berg geborenen jüngeren Elben findet sich zudem eine besondere Art der Erdmagie: es ist ihnen unter großer Willensanstrengung möglich, den Stein, der ihre Heimat geworden ist, nach ihrem Belieben zu formen. Allerdings sind auch die Riatar'ya ohne solche Felsformer-Fähigkeit mittlerweile große Meister im Umgang mit Hammer und Meißel.
Kleidung und Schmuck:
Die Kleidung der Riatar'ya besteht zum großen Teil aus dem weichen Leder, das die Gerber des Berges herstellen - die vorherrschenden Farben sind also natürliche Brauntöne. Die Wolle der wenigen Schafe und Ziegen des Berges wird zu bunten Festgewändern oder dichten Wandbehängen gewebt. Der Schmuck der Riatar'ya besteht zum Großteil aus Silber, Obsidian, Quarz und anderen im Riatyr oder Fōnboga vorkommenden Steinen. Die Riatar'ya sind ausgezeichnete Silberschmiede und für ihren Schmuck weithin berühmt.
Restriktion:
Wie alle Elben können sie nicht träumen und die Traumpfade sind ihnen verwehrt.
Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Die Riatar'ya sind friedlich und gehen ganz in ihrem abgeschiedenen Leben auf. Sie betreiben keinen Ackerbau, sondern leben als Jäger, Sammler und Hirten. Im übrigen Ardun sind sie oftmals kaum mehr als eine Legende und legen Wert darauf, ihren mysteriösen Ruf auch zu behalten. Die Riatar'ya sind ein Mischvolk, das aus den überlebenden Elben Dúnes erwuchs, die in den Fōnboga flohen, anstatt mit den Resten von König Zedernherz Heer in die Elbenlande zurückzukehren. Heute, mehr als fünfhundert Jahre nach ihrem Rückzug in den Feuerbogen, haben sich die Riatar'ya perfekt an das Leben im Inneren eines Berges angepasst. Nur die Jäger und Hirten des Volkes verlassen den Riathar regelmäßig. Die meisten Riatar'ya leben in großen Familienhallen und kleineren Höhlen, welche durch Lichtschächte Helligkeit und Luft erhalten und von den Felsformerfähigkeiten ihrer Bewohner kunstvoll ausgestaltet wurden. Alle wichtigen Entscheidungen der Riatar'ya werden von einem Rat getroffen, dem die "Hohe Dame" vorsteht, die Gründerin des Riathar und Führerin der Feuerbergelben, Enris aus dem Haus Calarelis.
Religion:
Wie alle Elben hängen die Riatar'ya dem Zwölfgötterglauben an und verehren besonders Faêyris, Anukis, Sil und Vendis.
Sprache(n):
Die Riatar'ya sprechen Shidar, jedoch in einem durch die jahrhunderte lange Isolation leicht veränderten Dialekt.
Heimatlande:
Die Riatar'ya leben, wie ihr elbischer Name schon verrät, im Inneren des Riatar, eines Berges des Feuerbogens oder Fōnboga in Ardun.
Vorurteile:
Keine
(Übliche) Berufe:
Jäger, Gerber, Heiler, Steinmetz, Silberschmied, Waffenschmied, Hirte
Waffen und Rüstungen:
Riatar'ya tragen bevorzugt leichte Rüstungen aus Leder oder Yalariskettenhemden; sie verwenden gelegentlich Schilde. Ihre typischen Waffen sind Bogen, Speer und Cai'Tâqat, manche Riatar'ya besitzen auch ein Caidlor, bestehend aus einem Taqât und einem Tiril'Taqât
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