~ Meeressäuger der Immerlande ~

 

Mondwal

Name:
Mondwal, Faêyriswal, Silbersänger

Gattung:
Bartenwal

Aussehen:
Mondwale haben eine schimmernde silbergraue, meist gesprenkelte Haut und besitzen einen stromlinienförmigen und schlanken Körper mit einer geradezu winzigen Finne. Der Bauch erscheint weiß oder bläulich . Die schlanken Flipper können, vo allem an der Vorderkante, ebenfalls bläulich sein, die Fluke ist ebenfalls dunkler und bläulich. Mondwale haben eine sehr kleine Finne, die sich weit hinten am Körper befindet. Die leicht gekerbte Fluke hat eine gebogene Hinterkante. Der Mondwal ist das größte bekannte Tier der Immerlande, wahrscheinlich ganz Rohas, sieht man von den Seedrachen, die ja zu den Ältesten Wesen zählen, einmal ab. Die Mondwale der südlichen Meere werden etwas größer als ihre in nördlicheren Gewässern beheimateten Artgenossen. Auf hoher See kann der Mondwal neben seiner ungewöhnlich silbern schimmernden Färbung vor allem an seinem sehr hohen Blas erkannt werden, an der kondensierenden Luftfontäne, die beim Ausatmen entsteht. Diese kann Höhen von acht bis zwölf Schritt erreichen. Die Fluke wird beim Abtauchen nur selten aus dem Wasser gehoben, die Finne ist wegen ihrer geringen Größe kaum zu sehen. Die Schwimmgeschwindigkeiten sind normalerweise langsam bis gemäßigt, können aber auf fast 20 Knoten ansteigen.

Grösse:
Mondwale werden durchschnittlich 26 - 36 Schritt lang.

Gewicht:

Mondwale erreichen ein Gewicht von 100 - 125 Quadern

Ernährung:
Mondwale ernähren sich den ganzen Sommer über von Plankton und Krill und stehen kleinen Krebsen wie Leuchtkrebsen, Ruderfußkrebsen oder Zehnfußkrebsen. In den Wintermonaten fressen sie gar nicht und leben von ihrenFettreserven.

Lebensraum und Lebensweise:
Der Mondwal kommt in allen vier Weltmeeren vor, wobei er im Lauf eines Zwölfmondes zwischen hohen und niedrigen Breiten wandert. Den Winter verbringt er in gemäßigten und subtropischen Meeren, in denen er sich auch paart, den Sommer in polaren Gewässern, in denen er reichlich Nahrung findet. Die Wanderrouten und auch die Nahrungsgründe der Wale sind sehr konstant, die konkreten Paarungsgebiete sind dagegen weitgehend unbekannt. Als Hochseebewohner kommt der Mondwal nur sehr selten in die Küstenbereiche. Er folgt allerdings in den polaren Gewässern wie dem Treibeismeer, dem Kalten Ozean und dem Nebelmeer dem zurückweichenden Eis, an dessen Rändern die größten Mengen von Krillkrebsen leben. Aus diesem Grund kommt es immer wieder vor, dass Mondwale bei plötzlichen Wetterumschwüngen im Eis eingeschlossen werden. Vor allem aus der Straße von Barsa und der Kaltzahnbucht vor der Nordküste Immerfrosts wird dies regelmäßig berichtet. Die schaurigschönen Sterbegesänge und Klagelaute der verendenden Tiere sind über viele Tausendschritt weit zu hören. Mondwale leben vor allem als nomadische Einzeltiere oder als Mutter-Kind-Gruppen, größere Herdenbildungen stellen bei ihnen die Ausnahme dar. Wenn überhaupt geschieht dies nur als zufällige Ansammlung in den reichen Nahrungsgründen der polaren Meere, soziale Bindungen innerhalb dieser Zufalls-Herden bestehen nicht. Auch bei den Wanderungen gibt es eigentlich keine größeren Gruppen, erwachsene Tiere führen dabei nur gelegentlich einige Jungtiere an. Trächtige Weibchen wandern als erste im Frühjahr in die Nahrungsgründe des Eismeeres ein und verlassen diese als letzte.

Verhalten gegenüber Artgenossen:
Meistens neutral, manchmal auch feindselig. Der Mondwal ist im Grunde ein Einzelgänger. Zwischen großen, rivalisierenden Bullen kann es mitunter auch zu schweren Kämpfen kommen, treffen sie bei ihren Wanderungen aufeinander.

Verhalten gegenüber Artfremden:
Neutral, nur Fressfeinden wie räuberischen Walen, großen Haien oder Seedrachen gegenüber zeigen Mondwale Aggressivität.

Lebenserwartung:
Mondwale können ein Alter von bis zu neunzig Jahren erreichen, die meisten sterben aber deutlich früher.

Besondere Fähigkeiten:
Die Gesänge der Mondwale sind so todtraurig und melancholisch, dass ihnen Zauberkräfte nachgesagt werden. Tatsächlich ist es sehr schwer, sich dem Bann der klagenden Melodien zu entziehen und nicht der tiefen Verzweiflung zu erliegen, die sie vermitteln können, singt ein leidender oder sterbender Mondwal.

Items:
Mondwale gelten als der Göttin Faêyris geweihte Tiere und werden nirgendwo in den Immerlanden gejagt.

Mondwal



 

 


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