Koboldsflughund
Name:
Koboldsflughund, Feenflughund
Gattung:
Säugetiere/Fledertiere
Aussehen:
Die winzigen Flughunde besitzen einen mausähnlichen, mit weichem Fell bedeckten Körper, der meist bräunlich oder grau gefärbt ist. Auch die Flughäute weisen eine ähnlich unscheinbare Farbe auf. Die Tiere haben kurze, stumpfe Schnauzen und für Fledertiere verhältnismäßig kleine Ohren, die sie wie ein Kobold je nach Laune und Stimmungslage aufstellen oder hängen lassen können.
Größe:
Der winzige Koboldsflughund dürfte wohl zu den kleinsten Fledertieren gehören; ein ausgewachsenes Exemplar kann man bequem auf einer Fingerkuppe spazieren tragen. Seine Kopf-Rumpf-Länge beträgt meist kaum mehr als einen Sekhel und auch die Flügelspannweite ist mit höchstens 5 bis 8 Sekheln kleiner als die manchen Schmetterlings.
Gewicht:
Das Gewicht der Tiere beträgt nur wenige Gran.
Ernährung:
Koboldsflughunde sind Allesfresser, sie ernähren sich gleichermaßen von Insekten wie winzigen Mücken oder Käfern, wie von Nektar, Pflanzensäften und Früchten.
Lebensraum und Lebensweise:
Die winzigen Flughunde sind auf den Sommerinseln im Südmeer zu Hause, wo sie zu Hunderten in den dichten Dschungeln leben. Es sind nachtaktive Tiere: während sie in der Dunkelheit auf Beutejagd gehen, verbringen sie die Tage schlafend in Höhlen, Felsspalten oder verlassenen Bauwerken, wobei sie sich mit den Füßen festkrallen und kopfüber von den Decken hängen. Koboldsflughunde leben meist in mehr oder weniger großen, losen Verbänden zusammen, die durchschnittlich rund 50 bis 100 Tiere umfassen, in eher seltenen Fällen jedoch auch wesentlich größer sein können. Mit Einbruch der Dämmerung werden die Tiere aktiv und fliegen in kleinen Gruppen zur nächtlichen Jagd und zur Futtersuche aus – bei den winzigen Tierchen sieht dies oft so aus, als habe sich ein Schwarm Schmetterlinge in der Tageszeit geirrt. Trotz ihrer geringen Größe sind die Flughunde jedoch äußerst schnelle Jäger und geschickte Flugkünstler, die in waghalsigen Manövern durch die dichte Dschungelvegetation sausen. Gewöhnlich werfen die Weibchen nach einer Tragzeit von etwa eineinhalb Monden ein einzelnes Junges, das sie säugen und zusammen mit anderen Weibchen in Wochenstuben aufziehen, zu denen während der Aufzuchtzeit die Männchen keinen Zutritt haben. Koboldsflughunde sind sehr soziale Tiere, leben gern in Gruppen und in engem Körperkontakt zueinander; Rangkämpfe innerhalb einer Gruppe gibt es kaum.
Verhalten gegenüber Artgenossen:
Die Tiere sind im Allgemeinen recht friedlich und pflegen zu ihren Artgenossen ein neutrales bis freundschaftliches Verhältnis.
Verhalten gegenüber Artfremden:
Die kleinen Fledertiere sind äußerst scheu und leben, wen mag es bei der immensen Zahl ihrer potentiellen Fressfeinde wundern, meist gut verborgen und versteckt. Es ist selten, dass ein Zweibeiner überhaupt eines der nächtlich fliegenden Tiere zu Gesicht bekommt, und wenn, dann ist es meist schon wieder verschwunden, bevor er überhaupt realisiert hat, dass etwas an ihm vorbeigeflogen ist.
Lebenserwartung:
Die Lebensspanne eines Koboldsflughundes währt durchschnittlich etwa 8 bis 10 Zwölfmonde.
Besondere Fähigkeiten:
Keine
Items:
Keine

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