Baumbart
Name:
Baumbart, Yiri'Sunkha in der Sprache der Uuma
Art:
Flechten/Baumflechten
Aussehen:
Der Baumbart ist eine Flechtenart, die von Bäumen herabhängend wächst. Sie bildet bis zu einem Schritt lange, elfenbeinfarbene bis gelblichgrüne 'Bärte' aus, die meist auf Ästen sitzen und als struppiges Gespinst nach unten hängen. Die Flechten wählen sich meist Nadelbäume als Wirtsbäume aus und sind beispielsweise auf Zedern, Sumpfzypressen oder Kiefern zu finden.
Verbreitungsgebiet und Vorkommen:
Baumbärte sind in den gesamten Immerlanden sehr weit verbreitet und oft in feuchtwarmen und sumpfigen Gebieten zu finden. Sie sind recht anspruchslos in der Wahl ihrer Umgebung, nur in sehr trockenen Regionen und im hohen Norden der Immerlande kommen sie so gut wie nie vor, häufig aber im Süden und in den Tropen, in Sumpf- und Regenwäldern.
Ernte:
Geerntet werden kann die Flechte das ganze Jahr über, dabei werden großen und ausgewachsenen Pflanzen einfach die 'Bärte' abgeschnitten, die bald wieder nachwachsen.
Verwendung:
Das raue Gespinst des Baumbarts ist auch bekannt als Tropenzunder. Ähnlich wie beim Zunderschwamm lassen sich die Fasern sehr leicht entzünden und beginnen beim Kontakt mit einem Funken sofort zu glimmen. Allerdings müssen die Fasern dazu trocken sein, und auch wenn das Entzünden mit der frischgeschnittenen Pflanze in der Theorie eigentlich funktionieren sollte, ist es nahezu unmöglich, in nebligen und regenreichen Wäldern einen trockenen Baumbart zu finden. Meist werden die Fasern deswegen nach dem Schneiden erst weichgeklopft, gekocht und anschließend gründlich getrocknet, bevor sie zum Auffüllen von Zunderbüchsen verwendet werden.
Besonderheiten:
Auf mit Baumbart behangenen Ästen sind oft ganze Scharen von Vögeln zu finden, die darauf warten, dass sich herumschwirrende Insekten in den Gespinsten verfangen, die sie dann bequem herauspicken können.

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