Shenrahfeder

Name:
Shenrahfeder, Sonnenfeder, Schlangenkraut, Alant, Inula
Art:
Korbblütler/Krautpflanzen
Aussehen:
Die Shenrahfeder ist eine mehrjährige, krautartige Staude, die eine Wuchshöhe von bis zu zwei Schritt erreicht. Ihre großen Laubblätter können bis zu 50 Sekhel lang werden, sie sind fein gezahnt und tragen an der Unterseite dichte Filzhaare. Zunächst sind Shenrahfedern recht unscheinbare Gewächse, im ersten Jahr wächst auf Erdhöhe eine Rosette von spitzovalen Blättern, die von Jahr zu Jahr größer werden; im Sommer des dritten Jahres strebt dann aus dem Blattkranz ein Stängel hervor, der an seiner Spitze eine einzelne Blüte entwickelt. Hat die Pflanze genügend Platz zum Wachsen und nährstoffreichen Boden, so sprießen auch viele Nebentriebe mit Blüten. Die Blüten, die im Hochsommer erscheinen, je nach Wetter im Sonnenthron oder Beerenreif, sind golden wie die Sonne und tragen um das orangegoldene Körbchen herum lange fedrige Kronblätter, der die Pflanze auch ihren Namen verdankt.
Verbreitungsgebiet und Vorkommen:
Shenrahfedern sind in den gemäßigten Klimazonen der Immerlande weit verbreitet, ihr Vorkommen erstreckt sich über die Rhaínlande, die Herzlande und die nördlichen Elbenlande bis hin an die östlichen Küsten. Sie wachsen an feuchten, halbschattigen Standorten, oft an Waldrändern, auf feuchten Wiesen oder in Auwäldern, und auch in so manchem Bauerngarten findet man die hohen Stauden mit ihren sonnengelben Blüten.
Ernte:
Verwendet wird nur die Wurzel, die entweder im zeitigen Frühjahr von Taumond bis Sturmwind oder in den späten Herbstmonaten gesammelt wird.
Verwendung:
Mancherorts gilt die Shenrahfeder als Allheilmittel, und tatsächlich hat sie bei vielen Krankheiten und Gebrechen eine stark heilende Wirkung. Verwendet wird allein die Wurzel, die ätherische Öle enthält und sehr angenehm und aromatisch riecht, man gebraucht sie gemahlen als Gewürz und als Süßmittel – kandierte Wurzelstückchen gelten mancherorts zum Beispiel als Delikatesse – und sie wird als Ingredienz für Kräuterliköre verwendet. Auch als Räucherwerk wird sie verwendet und erfrischt, in die Glut eines Feuers gestreut, mit ihrem angenehmen Duft die Luft. Als Heilmittel sind Shenrahfedern schon seit langer Zeit bekannt und werden vielerorts geschätzt. Ein Sud aus der Wurzel wirkt schleimlösend und wird bei Husten und Lungenleiden wie der Schwindsucht und Asthma verabreicht, er treibt Würmer aus dem Körper und wirkt entwässernd und krampflösend. Auch äußerlich lässt sich gemahlene Shenrahfederwurzel anwenden: mit Schweineschmalz zu einer Paste verarbeitet wird sie als Salbe gegen Krätze, Geschwüre und Ekzeme benutzt, sie lindert Hautleiden und Ausschläge.
Besonderheiten:
Die Wurzel der Shenrahfeder schmeckt süßlich und wird mancherorts auch als Zuckerersatz verwendet.

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