In den uralten Legenden der Magier heißt es, die Magie wäre durch die Drachen in die Welt gelangt. Als die Götter mit der Ausgestaltung Rohas fertig und die Gründerrassen aus ihrem Schlaf erwacht waren, wie es Ealaras Lied vorhergesagt hatte, da flogen die Drachen über die Welt hinweg und weinten vor Freude über das vollbrachte Werk. Alles, auch jedes Wesen, das eine Drachenträne benetzte, wurde von einem kleinen Teil ihrer Magie berührt und fortan waren jene mit einer neuen, unbekannten Gabe gesegnet, der Kunst, Zauber zu wirken und sich die Elemente untertan zu machen. Die ersten Völker Rohas, die lernten, die Magie zu gebrauchen, waren die Feen, die Kobolde, Zentauren und Elben auf den fernen Himmelsinseln. Den Zwergen, Faunen und Riesen blieb die Magie verschlossen, warum weiß jedoch noch nicht einmal der weiseste Gelehrte zu sagen. Zu den Menschen kamen die arkanen Künste erst spät, doch sie verbreiteten sich ebenso rasch wie der Zwölfgötterglaube oder der Gebrauch des Eisens unter den jüngsten Kindern Ealaras. |
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