Imperien haben einen Hang zum Niedergang und Königreiche einen zum Untergang, und alles, was heute noch vom Großen Reich Tamarlon, dem ersten Imperium der Menschen und Herrschaftsgebiet der mächtigen Drachenkönige von einst übrig blieb, sind die Drachenlande - vier Freie Herzogtümer und das Ordensland in ihrer Mitte rund um die uralte Stadt Lair Draconis. Die Drachenlande liegen im Osten der Immerlande am Meer der Ruhe, eingebettet zwischen die endlosen Weiten des Tamarlonischen Meeres im Norden, dem Wyrmschwanz im Westen, dem Meer der Ruhe im Osten und der Weite im Süden, wo der Riss sie zur Rubinküste abgrenzt. Trotz ihrer langen, wechselvollen Geschichte, ihrer alten Kultur und der vielen, stolzen Menschen, die hier leben, sind die Drachenlande auch heute, im Fünften Zeitalter, noch immer voller Geheimnisse und Gefahren, und stets umhüllt vom Zauber längst vergangener Tage.
Hauptstadt:
Lair Draconis, die alte Hauptstadt des Imperiums von Tamarlon, Sitz des Ordens der Sturmschwerter, mit knapp Hunderttausend Einwohnern größte Stadt der Immerlande.
Wappen:
Die Drachenlande besitzen kein gemeinsames Wappen und das der ehemaligen Drachenkönige weiter zu führen, verbietet sich von selbst. Zu Representationszwecken wird daher - geht es um die gesamten Drachenlande, was eher selten vorkommt -, das Wappen des Truchsess benutzt, welches weiß und ohne Abzeichen ist.
Bevölkerungszahl und Bevölkerungsanteile:
In den Herzlanden leben wohl zwischen 7 und 7,5 Millionen Wesen, die meisten davon Menschen, doch es gibt auch zahlreiche Feen und Kobolde, den ein oder anderen Gnom, Zwerg oder Oger. Elben sind selten in den Drachenlanden und es gibt immer noch Gegenden in entlegenen Gebieten, in denen man von den Schönen bestenfalls in alten Geschichten schon einmal etwas gehört und noch nie einen Elben gesehen hat.
Sprachen:
Tamairge. In den großen Städten zumindest wird jedoch auch die Allgemeinsprache verstanden und mit Fremden gesprochen.
Herrscher:
Morair Arthure Mesander aus dem Haus Mesander, Wächter des Wyrm, genannt der "Schwarze Greif von Belgrave", Herzog von Belgrave
Morair Bronce Tam Amberlon aus dem Haus Amberlon, Herzog von Hochwald
Morair Owein Talmond aus dem Hause Talmond, Herzog von Ceresdor
Morair Estermande Tarel aus dem Haus Tarel, Herzog von Arnis
Orden der Sturmschwerter:
Sire Medraut Bethune, Lord Commander der Sturmschwerter, Truchsess des Drachenstein und des Ordenslandes, Sire Olyfer Lornbrad, sein Knappe
Der Sturmrat (Rat der Truchsess):
Sire Yronder Steinherz aus dem Haus Steinherz, Waffenmeister
Sire Regar Ramon aus dem Haus Ramon, Hüter der Gesetze
Devor von Solimariaca, genannt „Silberling“, Schatzmeister
Sire Anselm Penryn aus dem Haus Penryn, Archivar
Fiskel, genannt das "Ohr", Meister der Gerüchte und Herr der Ohrenbläser.
Die Häuptlinge der Waldkinder:
Einauge Donnermund, Sohn des Thyr, Mag der Steinraben
Die-Blut-trinkt, Tochter des Klimt, Magra des Hirschclans
Magnar Zweispeer, Mag der Wolfskrallen
Nil Traumjäger, Mag der Erstgeher

Lage und Geographische Grenzen:
Die Drachenlande liegen im Osten der Immerlande zwischen den endlosen Weiten des Tamarlonischen Meeres im Norden, dem Wyrmschwanz im Westen, dem Meer der Ruhe im Osten und der Weite und dem Riss im Süden, welcher sie zur Rubinküste abgrenzt.
Klima und Landschaft:
Die nördlichen Drachenlande, also Arnis, der Nachtwald, die Eisenberge, Hochwald, das Ordensland und das allermeiste von Belgrave liegen in den gemäßigten Breiten, nur der Süden Belgraves, Ceresdor und die Weite reichen bereits in mediterranes Klima. Bedingt durch die vielen Gebirge, sein allgemein hohe Lage und die Nähe zum Meer sind die klimatischen Verhältnisse in den Drachenlanden jedoch rauer und unwirtlicher als in den geschützten Landen im Herzen des Kontinents, die in vergleichbaren Breiten liegen. Die Landschaften der Drachenlande sind äußerst vielfältig - dichte Wälder, hohe Berge, sanfte Hügellande und schroffe Felsen wechseln sich immer wieder ab mit weiten Ebenen, tiefen Flusstäler und fruchtbarem Ackerland oder saftigen Weiden.
Wichtige Berge und Gebirge:
Wyrmschwanz, Salannbeann, Cormarch, Adrain Samhach, Creagan, Eisenberge, Airgead Beann, Staoinardain, Copartorran, Ardain Liath, Beannor, Saronnmonaidh, Carn Mór Dearg, Sithean Mó und Fireach Dorcha
Wichtige Gewässer:
Das Meer der Ruhe, die Seen Loch Sorcha, Loch Beoraid, Loch Fàire, Loch Torar, Loch Ealachan, Loch Annan, Loch Shin, Loch Roag, Loch Mór, Loch Lana und Loch Liath, sowie die Flüsse Sorcha, Beoraid, Fàire, Farne, Tain, Uig, Fea, Ochil, Lorn, Naryn, Cor, Fyn, Abhaínnban Abhaínnor, Morar, Banon, Nith, Ayr, Rydelor, Suir, Weryn, Naryn und Airte.
Wichtige Städte und Dörfer:
Lair Draconis, Harcha, Tuathbáilemór, Caisteal Salann, Arisaid (Arnis), Lanagyn, Mòrdrochaid, Meaniver, Sturmhafen (Hochwald), Solimariaca, Sais, Drakesport, Kap Taret, Mormond (Ceresdor),
Laranrog, Caha, Inistrae, Dunvegan, Caisteal Bará, Kilmarnok (Belgrave).
Handelswege:
Der Grasweg aus dem Tamarlonischen Meer kommend über Tuathbailémór nach Harcha und von dort weiter nach Lair Draconis, die Salzstraße von den Herzlanden her über Inistrae bis Harcha und weiter nach Lair Draconis
Besondere Orte:
Die Drachenlande sind ein uraltes, geschichtsträchtiges Land und besitzen so viele besondere Örtlichekeiten, dass es jeden Rahmen sprengen würde, sie hier alle aufzuzählen. Die wichtigsten sind jedoch der Ring von Brodgar, Àrsaidh Clachan, Zwölfgöttertempel von Sais, Loch Mór, Loch Sorcha, der Drachenstein und die Carn Draig in Lair Draconis, die Regenbogenbrücke in Arnis, Carn a' Mhadaidh-ruaidh, die Ogerhöhen, Clachan an udalain, das Grab des Ritters, die Ruinen von Coleraíne und viele mehr.
Tier und Pflanzenwelt:
Die Tier und Pflanzenwelt der Drachenlande ist vielfältig und es gibt viele Arten, die nur hier und nirgends sonst in den Immerlanden zu finden sind. Riesenelche und Schneebären, Sphinxen, Lindwürmer, Greife, Silberhirsche, Seeminke, Zimtwölfe, Feuerwiesel, Grauhörnchen, Schwarzohrspitze, Ardainer Wölfe, Goldkrallenwölfe, Schwänzelhühner, Perlenwachteln, Weißkrallenbären, Shenfunken und eine Vielzahl weiterer Schmetterlinge, die ausschließlich in den Drachenlanden leben, außerdem noch Schwarzreiher, Felsensegler und Cambrion, um nur einige zu nennen. Auch die Pflanzenwelt der Drachenlande weist einige besondere und endemische Arten auf, etwa das Rotholz, eine Riesenbaumart, Silber- und Nachtfarne, Wisperzypressen, Kalandarken, Mbjiandubäume, Ysghaib, Klingengräser, Àrdcoilletrüffel, Perlenmoose, Kupferdisteln, Bronzeeichen und noch viele mehr.
Vorherrschender Glaube:
Zwölfgötterglaube, hier vor allem Amitari, Anukis, Bran, Shenrah, Faeyris und Amur, sowie Druidentum.
Wichtige Tempel:
In jeder größeren Stadt der Drachenlande findet man Tempel und Schreine der Zwölfgötter und zumindest einen Heiligen Hain, und wenn er nur aus acht Bäumen besteht. Wichtige Tempel sind der Shenrahtempel und die Hallen der Stille, der große Sithechtempel von Lair Draconis, der Anukistempel in Lanagyn, der Amurtempel in Sturmhafen, der Siltempel von Inistrae, der Zwölfgöttertempel von Sais, der Brantempel von Trym, der Amitaritempel von Dunvegan, der Faêyristempel im Loch Fàire, sowie der Ring von Brodgar im Wald vom Combray und der heilige Hain von Bará.
Wichtige Handelspartner:
Die vorrangigsten Handelspartner der Drachenlande sind Ambar, Alayz und Cardossa, die Freien Städte der Ostlande, die Stämme der Tharndrakhi, die Herzlande, die Sommerinseln und Laigin.
Bodenschätze und Ressourcen:
Die Drachenlande sind allgemein reich an Bodenschätzen, vor allem an Salz, Edelsteinen, Eisenerzen und Edelmetallen wie Silber, Gold, Kupfer, Blei, Nickel, Mangan. Auch Gesteine wie Kalktuff, Granit, Sandstein und roter Marmor werden abgebaut. Die Böden sind vor allem in Belgrave, im Süden Hochwalds und in Ceresdor sehr fruchtbar und ertragreich, die Fischgründe vor den Küsten sind ergiebig.
Sozialstruktur:
In den Vier Herzogslanden herrscht Feudalismus mit zwei Ebenen (Morair oder Herzog und Lords) vor, die Breite Masse der Bevölkerung besteht aus einfachen Bauern, Händlern, Handwerkern. Es gibt auch Fronbauern und Leibeigene. Den Stämmen der Waldkinder ist derart feudalistisches Denken fremd. Jeder Stamm hat zwar seinen Häuptling, doch Entscheidungen, die das Gemeinwohl betreffen werden gemeinsam gefällt, die Waldkinder sind "freies Volk".
Politik:
Die Drachenlande sind unabhängig, wohlhabend, stark, mächtig und selbstbewusst und so ist auch ihre Politik nach Außen. Gegen jedwede Bedrohung stehen die Vier Freien Herzogslande - und auch das Ordensland in ihrer Mitte - fest zusammen, untereinander gibt es höchstens freundschaftliche Konkurrenz was Handel, Rittertum, Handwerkskunst und Gelehrsamkeit angeht.
Geschichte:
Die Drachenlande sind alt, sehr alt, und so sind es auch ihre Kultur und ihre lange, wechselvolle Geschichte. Schon seit den Tagen Reolairs des Befreiers haben Menschen hier gelebt und buchstäblich jeder Handbreit Boden der heutigen Drachenlande ist geschichtsträchtig. Denn hier war einst das Verborgene Königreich, irgendwo zwischen dem Beannor und den Ardain Liath, in dem die ersten freien Menschen lebten. Von hier aus begannen die Sterblichen, sich zu verbreiten und die Immerlande zu erwandern, hier gründeten sie ihre ersten Reiche, Cambria, das Königreich der Wälder, und Tamarlon, das Königreich der Flüsse, was später unter den Dracayrens zum Ersten Imperium der Menschen aufstieg. Hierher kam Daytren Dracayr, der verwunschene Sturmdrachenprinz und ehelichte Daeyanaeyra, die Tochter des Königs der Flüsse - ihr Sohn, Vesayron I. war der erste Drachenkönig. Seine Nachfahren waren es, allen voran Vesayron II. und sein blutrünstiger Sohn Vhaerago der Grausame oder Vhaerago der Eroberer, die Lair Draconis gründeten, den Drachenstein errichten ließen, Tamarlon zum führenden Königreich der Sterblichen machten und schließlich zum Imperium werden ließen, in dem sie in den Drachenkriegen (400 - 406 VZ) alle übrigen Reiche der Menschen bis auf Laigin eroberten.
Das Imperium von Tamarlon, das Reich der Drachenkönige, bestand eintausendundzwölf Jahre, vom Jahr 400 bis zum Jahr 1412 des Vierten Zeitalters und so lange es existierte, waren die Lande, die heute noch als Drachenlande bekannt sind, sein Herz und sein Zentrum. Im Bruderkrieg der Prinzen Rhagad und Ruan Dracayren (1400 VZ - 1412 VZ), die beide den Thron ihres Vaters Rhuduor für sich beanspruchten, ging Tamarlon unter und zerfiel wieder in die einzelnen Königreiche, aus denen es entstanden war - nur jene "Drachenlande" blieben erhalten, besetzt von Truchsess Reamon Taillefer, der rechten Hand des alten König Rhuduor, der alles Land um Lair Draconis vom Wyrmschwanz bis zum Meer der Ruhe von dracayrentreuen Truppen besetzen ließ. Doch der Thron des Drachensteins blieb leer und unbesetzt, denn die Erben der beiden Prinzen, die sich im Bruderkrieg gegenseitig gemordet hatten, waren tot oder verschollen. Dreizehn Jahre später war der Thron von Lair Draconis noch immer verwaist und die Erben der Drachenprinzen nicht mehr aufzuspüren. Im Jahr 1425 VZ wurde daher der Pakt von Sais geschlossen und der Orden der Sturmschwerter durch Sire Reamon Taillefer gegründet. Die bisher von dracayrentreuen Truppen besetzten Gebiete östlich des Wyrmschwanz wurden zu den vier unabhängigen, freien Herzogtümern Belgrave, Arnis, Ceresdor und Hochwald.
Die Stadt Lair Draconis selbst und reiche Lande im Umkreis der Stadt jedoch wurden zu neutralem Ordensland erklärt und so ist es noch heute, mehr als eintausendachthundert Jahre danach. Der Großmeister des Ordens der Sturmschwerter war und blieb formal Truchsess des Drachensteins und Hüter des Throns, obwohl in den Drachenlanden heute wohl niemand mehr wirklich an die Rückkehr eines Königs glaubt. Dennoch gibt es nach wie vor Getreue, die noch immer darauf hoffen, dass eines Tages irgendwoher ein Erbe der Dracayrens auftauchen und den Thron für sich beanspruchen könnte - und die halben Immerlande damit höchstwahrscheinlich in eine zweite Zeit der Wirren stürzen würde.
Einflussreiche Familien und Personen:
Morair Arthure Mesander und das Haus Mesander, Morair Bronce Tam Amberlon und das Haus Amberlon, Morair Owein Talmond und das Haus Talmond, Morair Estermande Tarel und das Haus Tarel - die Morairs der Vier Freien Herzogslande und ihre Häuser.
Der Orden der Sturmschwerter, bestehend aus: Sire Medraut Bethune, Lord Commander der Sturmschwerter, Truchsess des Drachenstein und des Ordenslandes, Sire Olyfer Lornbrad, sein Knappe; Sire Yronder Steinherz, Sire Regar Ramon, Devor von Solimariaca, genannt „Silberling“, Sire Anselm Penryn, Fiskel, genannt das "Ohr" - die Mitglieder des Sturmrates
Einauge Donnermund, Die-Blut-trinkt, Magnar Zweispeer, Nil Traumjäger - die Häuptlinge der Waldkinder
Weitere einflussreiche Personen:
Tarnaloba Caleya Bretowen von Kap Taret, genannt Loba die Wölfin - Hohepriesterin der Faêyris, Mitglied im Rat der Weisen und eine der größten Heilerinnen der Immerlande, lebt in der Höhle von Rochaylor
Galvin von Arisaid, Hoherpriester Sithechs in den Hallen der Stille in Lair Draconis
Torin Hammerhand, Hohepriester im Siltempel von Inistrae
Der Rat der Acht Stäbe, bestehend aus: Eoin von Arisaig, Gannon Lornbrad aus dem Haus Lornbrad, Jarlath von Caisteal Bára, Kenyon von Òrdaraich, Logan Tenbarg von Meadhon, Findabhair von Mormond, Seonaid Narynald aus dem Haus Narynald und Rhoswen Grauhaar - die Träger der Acht und Mitglieder des Rates.
Galahad von Roslyn, Leiter der Druidenschule von Oil-tighcombray
Carlin Marbrand aus dem Haus Marbrand, genannt das Schwert der Nacht, Leiter der Sgoil Claidhmhnean, der Schwertakademie des Brantempels von Trym, ein Hohepriester des Kriegsgottes und Schwertmeister
Ryann die Schwarze Schlange (eigentlich Nairne Irimia aus dem Haus Anrorn), eine gefürchtete Piratin vor der Südostküste der Drachenlande
Blaubart, ein bekannter legendärer Räubersmann, von dem nicht sicher ist, ob er tatsächlich lebt oder eine Sagengestalt ist, und seine Bande der Glücklichen Sieben
Die Glücklichen Sieben, bestehend aus: Moor-Meg, einer Waldkindfrau; Horn dem Jäger; Schwarzer Dolch, ein ehemaliger Assassine; Neunfinger, ein Bogenschütze der Tharndrakhi; Dolan Süßzunge, genannt der Süße Don, ein Barde; Utor-Nur, ein ehemaliger Gladiator aus den Cairns von Cardossa, sieben Fuß groß und stark wie ein Bär und Kupfer-Taena von Coparmór, eine Meisterdiebin
Regionale Fest- und Feiertage:
In den Drachenlanden gelten zumindest in den Herzogtümern die vier großen Festtage des Zwölfgötterglaubens, besonders groß werden jedoch Mean Geimhridh, die Wintersonnenwende (Mittwinter, 21. Langschnee) und Mean Samhraidh, die Sommersonnenwende (Shenrahs Hochtag, 24. Goldschein) gefeiert.
Regionale Währungen und Maße:
Es gelten die allgemein gültigen Währungen.
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