~ Das Freie Herzogtum Hochwald ~

 

(c) by Immerlan.deTarascon

 

Hauptstadt:
Die Hauptstadt Tarascons und zugleich mit etwa 12.000 Einwohnern größte Stadt des Landes ist Taras im Norden an der Küste des Lehens.


Landeswappen:
Das Wappen Tarascons zeigt das Wappen des gleichnamigen Herrscherclans, einen schneeweißen Hirsch auf dunkelblauem Feld.


Bevölkerungszahl:
Tarascon ist nach Tuathcoille das am dünnsten besiedelte Lehen Hochwalds. Hier leben nur etwa 200.000 bis 250.000 Menschen, Feen und Kobolde in den dichten Wäldern, den hohen Bergen und an den meist felsigen Küsten.


Bevölkerungsanteile:
Von den schätzungsweise 250.000 Seelen, die Tarascon bevölkern, sind nur etwa 220.000 Menschen, die übrigen sind Kobolde und Feen, welche in großer Zahl sowohl in den Städten und Dörfern des Lehens, als auch im Fionncoille und in den Airgead Beann vorkommen.


Sprachen:
Wie überall in Hochwald wird auch im Lehen Tarascon unter den Menschen Tamairge und die Allgemeinsprache gesprochen. Unter den Kobolden wird natürlich Tantkrat, ihre eigene Sprache angewandt, bei den Feen das Zsazzluu'iitis.


Regierungsform:
Tarascon ist ein (Erb-) Lehen des Freien Herzogtums Hochwald und schon seit der Zeit Cambrias, des Königreichs der Wälder, im Besitz der Lords von Tarascon.


Herrscher:
Lord Craen von Tarascon, Herr von Tarascon, genannt Craen der Kinderlose
Sein Neffe und Erbe Morgan von Tarascon, genannt Morgan Uaithne, Morgan, der Grüne, Nauarch Hochwalds, Kapitän der An Faoiléan und Kommandant der Grünen - oder Nördlichen - Drachenflotte

Seine Iarlas, die Häuptlinge der ihm verschworenen Clans:
Aonghas Mór Mac Domhnaill, Iarl des Clans der Mac Domhnaill
Raghnall Mac Uilleam, Iarl des Clans der Mac Uilleam
Eoin Dubh Donchada, genannt der Rote, Iarl des Clans der Donnchada
Gorman MacFhionghain, Iarl des Clans der MacFhionghain


(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:
Tarascon ist das nordöstlichste Lehen des Herzogtums Hochwald. Es grenzt im Norden und Osten an das Meer der Ruhe, im Westen an das Lehen Tuathcoille und die Morairmarg, das Land des Herzogs,  und im Süden schließlich an das Lehen Liathcòrsa.


Klima und Landschaft:
Ganz Tarascon wird geprägt vom Gebirgszug der Airgead Beann, der Silberberge, die sich in der Mitte des Lehens auf Höhen von etwas über dreitausend Schritt erheben und natürlich vom dunklen Grün des Fionncoille, der das Land fast gänzlich bedeckt. Das Klima ist gemäßigt kühl und an den Küsten ozeanisch mild, in den Bergen kann es in den Höhenlagen auch sehr viel rauer sein.

Die Winter sind lang und schneereich, doch nicht allzu frostig, das Frühjahr ist meist kühl und regnerisch, und der Sommer kurz und von rasch wechselndem Wetter geprägt. Der Herbst gilt als schönste Jahreszeit in Tarascon mit milden, goldenen Tagen bis weit in den Nebelmond hinein und dem weithin berühmten "Feuersommer" oder Samhradh Teine, jener Zeit im Jahr, wenn sich die zahlreichen Zuckerahornbäume des Landes in leuchtend rotes Laub kleiden.


Wichtige Berge und Gebirge:
Die Airgead Beann oder Silberberge, benannt nach dem Edelmetall, das hier gewonnen wird, sind das einzige wirkliche Hochgebirge Tarascons, doch gelten sie als malerisch und weit weniger schroff als andere Gebirge der Drachenlande. Die Berge liegen im Kernland des Lehens, höchster Berg ist mit 3004 Schritt der Beinn Baran.


Berge und Gebirge Tarascons
Die Airgead Beann


Wichtige Gewässer:
Wichtigstes Gewässer für Tarascon als Küstenlehen ist mit Sicherheit das Meer der Ruhe. An Binnengewässern sind hier die Flüsse Naiver, Tar, Farrar, Ron und Ayr zu nennen, die alle in den Airgead Beann entspringen. Der Ayr bildet die West- und Südgrenze Tarascons zur Morairmarg und zum Lehen Liathcòrsa. In den Wäldern Tarascons gibt es zudem zahlreiche Seen, von denen der wohl schönste der Loch Smaragaid im südlichen Fionncoille ist.


Wichtige Städte und Dörfer:
Neben Taras, der Hauptstadt des Lehens an der Nordküste Tarascons, sind noch die Hafenstädte Dail-an-eas, Sitz des Clans der Mac Uilleam, Lag-an-ràta, Ballantalla, Sitz des Clans der MacFhionghain, Còrsacorrach und Sabhail zu nennen. Fèillteine ist eine kleine, aber wichtige Handelsstadt am Fluss Farrar, ebenso wie das etwas südlicher gelegene Leamane am Nordufer des Ayr, Sitz des Clans der Donnchada. Leamane ist vor allem für sein Pferderennen berühmt, das nur alle vier Jahre stattfindet. In den Airgead Beann an den Quellen des Ayr liegt die für ihre Schmiedekunst und ihr Handwerk berühmte Stadt Ionbhar-àir, Sitz des Clans der Mac Domhnaill.


Wichtige Verkehrswege:
Im dünn besiedelten und dicht bewaldeten Tarascon gibt es nicht viele befestigte oder auch nur größere Straßen, und die meisten Handelswege des Lehens bestehen aus verschlungenen Waldpfaden und rauschenden Flüssen, die nur mit wilden Floßfahrten zu bewältigen sind. Es gibt jedoch zwei alte, gut befestigte und gepflasterte Straßen in Tarascon, die beide noch aus tamarlonischer Zeit stammen. Dies ist zum einen die Alte Küstenstraße, welche von Trym im benachbarten Tuathcoille her durch jede größere Hafenstadt Tarascons die gesamte Küste des Lehens entlang bis hinab nach Liathcorsà führt, und der Weg der Hirsche durch den südlichen Fionncoille, der die Städte Lannraig, Uallas, Trym und Leamane miteinander verbindet.


Besondere Örtlichkeiten:
Tarascon mag ein raues, menschenleeres Land sein und am Ende Rohas liegen, doch innerhalb seiner Grenzen gibt es eine ganze Reihe besonderer und wundersamer Orte oder Naturwunder, die zu bestaunen sich lohnt.

Als erstes ist hier der düstere Nebelwald zu nennen, der sich an der gesamten Nordküste zwischen den Grenzen zu Tuathcoille und der Hauptstadt des Lehens Taras entlang zieht. Hier gedeihen die riesenhaften Rotholzbäume, die weit über hundert Schritt Höhe erreichen und so dichte Baumkronen bilden, dass kaum noch Sonnenlicht bis zum Waldboden durchdringt. Da vom Meer her stets Dunst aufsteigt, hängt immer Nebel in diesen Baumwipfeln, was der Gegend ihren Namen und einen mystischen Ruf eingebracht hat - nicht umsonst gibt es in Tarascon ein altes Sprichwort, das über diese borkigen Riesen sagt: Sie sind nicht einfach Bäume, sie sind wie Geister.

Ein weiterer besonderer Wald Tarascons ist der Fionncoille, der "Helle Wald" benannt nach den mächtigen Silberhirschen, die hauptsächlich hier vorkommen und nach seinen lichten, sonnengesprenkelten Laubbaumhainen. Besonders bemerkenswert sind die oft bizarren Sandsteinformationen dieses Waldgebietes, wie etwa der Mammutfelsen, das Grab der Riesen, die Brücke der Geheimnisse, der Steinfächer und der Thron Brans. Im südlichen Fionncoille liegt auch der See Loch Smaragaid, der Smaragdsee, dessen Wasser so klar wie Glas und von irisierender, grünblauer Farbe ist. 

Südlich der Stadt Sabhail an der Ostküste Tarascons liegt die Halbmondklippe, eine nahezu lotrechte Kalksteinwand, die achtzig Schritt hoch und zweihundert Schritt breit ist. Über die Klippe ergießt sich der Fluss Farrar unter donnerndem Getöse als riesiger Wasserfall ins Meer der Ruhe, weswegen dieser Ort manchmal auch die Donnerklippe genannt wird.

An der äußersten Südostküste Tarascons, zwischen den Städten Sàbhail, Fèilleine und Leamane liegt schließlich An Bhoireann, der "Steinerne Ort", eine einzigartige, bizarre, weite, baumlose Karstlandschaft aus mehr oder minder losen, kreuz und quer zerfurchten und gebrochenen Kalksteinplatten. Als Vhaerago Dracayren einst das Königreich der Wälder erobert hatte und An Bhoireann zum ersten Mal erblickte, soll er die Landschaft ebenso grausam wie treffend mit den Worten: "Kein Baum, an dem man einen Mann aufhängen, kein Tümpel, worin man ihn ersäufen, keine Erde in der man ihn verscharren könnte“ beschrieben haben.

Auch einige besondere Bauwerke und von Menschenhand geschaffene Orte hat das Lehen Tarascon aufzuweisen, wenn es auch in dieser abgeschiedenen Wildnis längst nicht so viele sind wie andernorts in den Immerlanden. Zunächst ist hier Caisteal Taras zu nennen, die uralte Burg der Tarascons hoch auf den Klippen einer schmalen Landzunge über der Hauptstadt des Lehens. Caisteal Taras mit seinen Flüstergalerien, Wehrtürmen, grotesken Pechspeiern und palastartigen Gewölben vereint auf wunderbare Weise sowohl alte cambrionische, als auch tamarlonische und sehr viel jüngere Baustile zu einem prächtigen und trutzigen Gesamtbild. In der alten Küstenstadt Còrsacorrach erhebt sich mitten auf dem Marktplatz schon seit dem Ende Cambrias eine lebensgroße Reiterstatue des Drachenkönigs Vhaerago Dracayren aus weißem Harcha-Marmor. Einige Gelehrte und fast alle Bürger Còrsacorrachs jedoch behaupten schon von jeher, das Standbild zeige gar nicht Vhaerago, sondern Tumlad Stechpalm, den letzten König Cambrias, denn der Reiter hält einen Stechpalmzweig in der rechten Hand und führt ein Schwert. Vhaeragos Waffe aber war der Speer und das Gesicht der Statue gleicht zudem keinem anderen Abbild oder Marmorbüste, die je von Vhaerago dem Grausamen angefertigt wurde. Ansonsten sind an dieser Stelle noch der Carrachanschlund, der Hafen der Stadt Taras' zu nennen, die Dunkelgoldhallen in Ionbhar-àir, Sitz des Clans der Mac Domhnaill, eine Halle ganz aus mächtigem Rotholz mit wundervollen Einlegearbeiten und Intarsien aus Dunkelgold und schließlich Brezilian, die wundersame Stadt der Distelfeen Hochwalds hoch in den Bergen von Airgead Beann.


(c) by Immerlan.deRegionale Flora und Fauna:
Die Tier- und Pflanzenwelt Tarascons ist charakteristisch für ein Land der eher kühl-gemäßigten Breiten des Ostens der Immerlande: in den Flusstälern und Tieflanden gibt es Haine aus Feuerahornen, Buchen und uralten, verwachsenen Eichen, aus Fächerbäumen, Koniferen, Roterlen, Bitternüssen und Kastanien. In den höheren Lagen wachsen eher Goldpinien, Sitkafichten, Weihrauchzedern, Harzkiefern und Lärchen. Auf den lichten Waldweiden wachsen vor allem Bären- und Smaragdgräser, Nachtfarne, Stechpalmen, Waldblumen wie die Inarikrone, Parderlilien und Feuerpinsel, sowie zahlreiche Waldseggen, Kräuter und Wildblumen, im Schatten der Bäume Moose, Krähenbeeren, Lorbeerrosen und Sonnentau, und auf den wenigen Feldern entlang der Küsten und Flussniederungen stehen zumeist Roggen, Gerste, Hafer und robuste Feldfrüchte wie Kartoffeln, Kohl und Rüben. Die gigantischen Rotholzbäume kommen überall in Tarascon vor, berühmt sind jedoch vor allem die düsteren, feuchten Nebelwälder an der Nordküste, die aus zahlreichen der uralten Baumriesen bestehen. Hier gedeihen im Schatten des Rotholzes außerdem die weithin bekannten, prächtigen Rhododendren- und Azaleenwälder.

Auch die Tierwelt des Lehens ist vielfältig und artenreich, wenn auch keineswegs ungewöhnlich für diese Breiten. Die Wälder Tarascons sind sehr wildreich, so kommen neben Graufüchsen, Dachsen,  und Mardern, Branbären und Schattenkatzen, Zimtwölfen und Wildschweinen, auch Auerstiere, Damwild, Hirsche und Rehe in großer Zahl vor, allen voran natürlich die Silberhirsche, die fast ausschließlich hier in Tarascon leben und sowohl dem Fionncoille seinen Namen verliehen haben, als auch auf dem Wappen des Lehens vertreten sind. Weitere charakteristische Tiere Tarascons sind Feuerwiesel, Pekan und Grauhörnchen. Dutzende von Vogelarten sind ebenfalls in Tarascon heimisch, vor allem Wald- und Singvögel, Seevögel an den Küsten und Raubvögel wie etwa Grauhäher, Rubinrabe, Blutgesicht und Goldspecht, Silberdrossel, Bronzeweber, Hornpelikan, Marmelalk und Meerscharbe, Streifenkauz, Waldeule, Cambrion und Tarashabicht, sowie eine Unzahl von Möwen. Die Einsiedlerdrossel ist ein Vogel, der ausschließlich hier  vorkommt, ebenso wie der Tarashabicht. In Tarascon wird auch Nutzvieh gezüchtet, vor allem Coille Caoraich, kleine, robuste Waldschafe, Jagdhunde wie die berühmten grauen Grìsionn, blaugraue Ystaengänse,  prächtige Pferde wie das Bréagha und kleine, stämmige Waldponies, die Frítheachan.


Vorherrschender Glaube:

In Tarascon herrscht zwar wie überall im Herzogtum Hochwald der Zwölfgötterglaube, wobei hier vor allem Anukis, Bran, Sil und Amur verehrt werden, doch das Druidentum ist in Tarascon nach wie vor besonders stark vertreten.


Wichtige Tempel:

Es gibt nur wenige wirklich große Tempel des Zwölfgötterglaubens in Tarascon, dafür jedoch mehrere sehr alte heilige Stätten und Haine der Druiden. In der Hauptstadt Taras liegt der größte Tempel des Landes, die Grüne Halle, welche der Anukis geweiht ist. Weitere wichtige Tempel Tarascons sind der Siltempel von Ionbhar-àir und Tùrgorm oder der Blaue Turm, zugleich Amurtempel und Leuchtfeuer in Ballantalla. In Tarascon liegt auch das größte und älteste Heiligtum der Druiden in ganz Hochwald, der "Wald von Combray" am südlichen Fuß der Airgead Beann, der schon zu Zeiten des Königreichs der Wälder eine Kultstätte Ealaras war. Dieser Wald ist mehr ein Hain am Nordrand des Fionncoille, in welchem der Ring von Brodgar auf dem Schweigenden Hügel liegt, der Sitz des Rates der Acht Stäbe und Oil-tighcombray, die dazugehörige Druidenschule.


Wichtige Handelspartner:

Für Tarascon ist sowohl der Seehandel, als auch der Handel mit den restlichen Lehen Hochwalds und den gesamten Drachenlanden maßgeblich, es gehen jedoch nicht wenige Erzeugnisse des kleinen Landes von den Hafenstädten an der Küste aus durch die Schiffe der Große Ostmeer Handelsgesellschaft in alle Winkel Rohas, etwa die berühmten Tarasperlen oder das begehrte Dunkelgold.

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Wichtige Bodenschätze und Ressourcen:

Tarascon ist nicht gerade übermäßig reich an verschiedenen Bodenschätzen, dafür liegen in den Airgead Beann recht ergiebige Gold- und Silbervorkommen von einzigartiger Güte, außerdem Sand- und Kalkstein. Nur hier und nirgendwo sonst in den ganzen Immerlanden gibt es außerdem Goldadern, die das begehrte Dunkelgold oder An dorcha Ór liefern. Auch finden sich in Tarascon einige seltene Edelsteine wie Meeresopale, Karneole, Feenschimmer, Waldherz, Bergrkristall, Blutkristall, Amethyst, Ametrin, Grünquarz, Quarz, Rosenquarz und Sonnensaphir.

Wichtige Ressourcen des Landes sind ohne Zweifel auch die tiefen und wildreichen Wälder mit ihrem wertvollen Holz, den zahlreichen seltenen Heilpflanzen und kostbaren Harzen, sowie die fischreichen Gewässer vor den Küsten, in denen auch Schalentiere und Perlenaustern in großer Zahl vorkommen.

 
Hauptimportgüter:
Korn und andere Feldfrüchte, Stahl und Stahlwaren, Kupfer und andere Metalle und Metallerzeugnisse, Wein, Stoffe und Tuche, vor allem Leinen, Baumwolle und edlere Gewebe, Tee und Gewürze, sowie Luxuswaren aller Art


Hauptexportgüter:
Holz und Papier, Schiffe, Pergamente, Ahornsirup, Pelze, Leder und Wolle, pflanzliche Grundstoffe für Heiltränke und Gifte, Nüsse, vor allem Bitternüsse, Kalk- und Sandstein, Silber, Gold und Dunkelgold, Perlen, Fisch und Fischereierzeugnisse, sowie Edelsteine. In den gesamten Immerlanden bekannt und äußerst geschätzt bei allen, die sich solche Kleinode leisten können, sind die berühmten Tarasperlen, ebenso wie der Silber-, Gold- und Dunkelgoldschmuck aus den Airgead Beann, welcher von solcher Einzigartigkeit und Kunstfertigkeit ist, dass er in den ganzen Immerlanden seinesgleichen sucht. 

 
Sozialstruktur:
In Tarascon herrscht wie in jedem Lehen Hochwalds Feudalismus mit zwei Ebenen  - an der Spitze steht der Lord des Landes, dann folgen die Häuptlinge der ihm verschworenen Clans und schließlich eine dünne, reiche Oberschicht aus wohlhabenden Händlern, Schiffseignern, Zunftmeistern und Kaufleuten. Die breite und solide Mittelschicht stellen Handwerker und Händler, die sich vor allem in den Städten und größeren Marktflecken sammeln. Der größte Teil der Bevölkerung Tarascons besteht aus freien, aber einfachen Waldbauern, Jägern, Hirten, Bergleuten und Fischern, sowie Perlentauchern.
 

Impressionen Tarascons
Impressionen Tarascons - Loch Smaragaid, der Nebelwald, der Fionncoille

 

Politik:
Ein gelehrter Drachenländer, der im Auftrag des Sturmschwerterordens die Vier Herzogslande und all ihre Lehen bereiste, hat einmal - unter anderem über Tarascon - geschrieben: "Was heute im Norden Hochwalds, in dem es viele verlassene, langsam zerfallende und wieder vom Wald überwuchernde Orte gibt, noch auf seiner Heimstatt lebt, das sind überaus eigensinnige und landverbundene Menschen, welchen deutlich ein  Zug von Starrsinn und Hartnäckigkeit anhaftet, den man sonst in seiner Ausgeprägtheit nur noch bei Zwergen zu finden vermag." Das trifft im Großen und Ganzen auch auf die Politik des Lehens zu. Souverän bis in die Knochen und eigenwillig bis zur Halsstarrigkeit, dabei wehrhaft und selbstbewusst, betreibt Tarascon sowohl innerhalb als auch außerhalb Hochwalds eine äußerst unabhängige, manchmal geradezu eigensinnige Politik. Dabei ist es jedoch stets auch aufrichtig, absolut unbestechlich und immer leicht streitbar, was es vor allem für die Vertreter der Großen Ostmeer Handelsgesellschaft nicht gerade einfach mit diesem Lehen Hochwalds und seinen begehrten Rohstoffen macht.

Geschichte:
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Einflussreiche Familien und Personen:

Neben den Lords von Tarascon und den Häuptlingen der adligen Clans des Lehens sind hier noch zu nennen:  
Silberwind, König der Distelfeen der Airgaid Beann Hochwalds
Uinsean Gorm, genannt Uinsean der Grüne, Erzdruide im Wald von Combray
Grainne von Òrdaraich, Eichenpriesterin, Leiterin der Oil-tighcombray
Gorrym Kione, Hohepriester im Siltempel von Ionbhar-àir
Mairead von Ballantalla, Amurpriesterin im Blauen Turm, genannt die Patronin der Seefahrer
Caomhánach, ein umherwandernder Eichenpriester und großer Gelehrter
Cailleach Dubh, eine mysteriöse Hexe und Wahrsagerin, die in einer Höhle in den Airgead Beann lebt
Manawydan MacLir vom Clan der MacLir, berühmter Schwertkämpfer und Hauptmann der "Ritter Combrays", eines Bundes von Waldläufern, Druiden und Schattenjägern
Gwydion Mac Uilleam, Toirbre von Ballantalla, Airmed Cainte, Tuirenn der Große - einige Waldläufer und Schattenjäger des Ordens von Combray  
Proinséas Dràc und der Clan Drác, weithin bekannte Schiffbauer in Lag-an-ràta
Noinin Siebenzunge, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Taras
Braen Mac Dea, genannt Braen Goldhand, ein berühmter Gold- und Silberschmied in Ionbhar-àir
Brandon der Seefahrer, eigentlich Brandon MacFhionghain, Kapitän der Riesentochter, ein berühmter Abenteurer und Entdecker aus Ballantalla
Rys von Còrsacorrach, genannt der Schwarzer Ruderer, Kapitän der Nachtwind
Maor von Lag-an-ràta, genannt Maor der Ertrunkene, Kapitän der Tagwanderer
Éireamhón Loinseach, Kapitän der Gischtsäufer und räuberischer Pirat an der Küste Hochwalds
Die Graue Mallaidh, Wirtin der Fetten Drossel, des größten Gasthauses in Taras
Knautschgesicht, Wirt des Kelch und Schwert, eines weithin bekannten Gasthauses in Ballantalla
Wahrscheinlicher Walt, ein Bettler, Taugenichts, Abenteurer, Dieb und Spielmann, manche sagen auch ein Spion im Dienste der Tarascons, der durch alle größeren Städte des Lehens wandert
Smeòrach, die "Singdrossel", ein berühmter Barde und wandernder Sänger
Mabonagrin, ein berühmt-berüchtigter Oger, der im Wald von Fionncoille lebt


Regionale Fest- und Feiertage:

In Tarascon gelten, wie überall im Herzogtum Hochwald, die Hohen Festtage des Zwölfgötterglaubens, vor allem aber natürlich Amitaris (Erntedank, 24. Erntemond), Anukis (Große Jagd, 3. Nebelfrost), Brans (Tag der Schwerter, 12. Nebelfrost), Shenrahs (Sonnenfeuer, 1. Beerenreif), Faêyris (Lichtweihe, 2. Eisfrost), Amurs (30. Eisfrost) und Sils Hochtage (8. Erntemond, Tag der Schmiedefeuer). Da das Druidentum jedoch noch stark vertreten ist, werden vielerorts auch die acht großen Ealarafeste des Zwölfmondes gefeiert. Besonderen Stellenwert nehmen allerorts Mean Geimhridh, die Wintersonnenwende am 21. Langschnee und Mean Samhraidh, die Sommersonnenwende am 21. Goldschein ein.


Regionale Währungen und Maße:

Es gelten die Allgemeinwährung und die allgemein üblichen Maße.

 

Das Lehen Tarascon
Die Morairmarg


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