~ Das Freie Herzogtum Hochwald ~

 

(c) by Immerlan.deSgríodancòrsa

 

Hauptstadt:
Eine der größten Städte Hochwalds, der bedeutsamste Hafen und die Hauptstadt des Lehens ist Sturmhafen an der Mündung des Abhaínnor.


Landeswappen:

Das Wappen von Sgríodancòrsa zeigt einen eisernen Rundschild auf dunkelgrünem Feld


Bevölkerungszahl:

Sgríodancòrsa ist das flächenmäßig kleinste Lehen Hochwalds, aber dank seiner fruchtbaren Böden und blühenden Hafenstädte, hat es etwa zwischen 400.000 und 450.000 Einwohner und zählt damit zu den dichter besiedelten Lehen des Herzogtums. Allerdings gibt es nur wenige große Städte und die meisten Sgríodancòrsen, wie sich die Einwohner des Lehens selbst nennen, leben in Dörfern, Fischerorten, Ansiedlungen und kleinen Marktflecken, die überall im Land verstreut sind.


Bevölkerungsanteile:

Die meisten Bewohner des Lehens sind Menschen, die Anteile anderer Völker sind verschwindend gering, obwohl es vor allem im Westen nahe der Grenze zu Meadhon ein paar kleine Mogbaransiedlungen und Gehöfte gibt.


Sprachen:
Wie überall in den vier Herzogslanden wird auch im Lehen Sgríodancòrsa Tamairge gesprochen. In den großen Städten zumindest versteht und spricht man auch die Allgemeinsprache und im Hafen und auf den Märkten Sturmhafen herrscht gelegentlich sogar raia't'isches Sprachgewirr.


Regierungsform:

Sgríodancòrsa ist ein (Erb-) Lehen des Freien Herzogtums Hochwald und seit den Vier-Heller-Kriegen im Besitz des Clans Aylell


Herrscher:

Lord Rhybrawst Aylell, Herr von Sgríodancòrsa

Seine Iarlas, die Häuptlinge der ihm verschworenen Clans:
Alasdair Armestran, Iarl des Clans der MacGhillielàidir
Ninian Brothaig, Iarla des Clans der Ó Brothaig
Anselan Ó Kyan, Iarl des Clans der Ó Kyan
Edard Marwen, Iarl des Clans der Marwen
Mor Cailein, der "Große Cailein", Iarl des Clans der Cailein

 
(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:
Sgríodancòrsa liegt im Südosten des Herzogtum Hochwalds. Es grenzt im Osten an das Meer der Ruhe, im Süden an das Herzogtum Ceresdor, im Westen an Meadhon und im Norden an Liathcòrsa. Sgríodancòrsa hat wie die gesamte Ostküste der Drachenlande mit beinahe zwölf Schritt einen sehr großen Tidenhub, dessen Anblick bei Ebbe und Flut von den Steilklippen aus ein spektakuläres Schauspiel bietet und der an den Flüssen bis weit ins Landesinnere spürbar ist.


Klima und Landschaft:

Das Klima Sgríodancòrsas ist trotz seiner Lage noch eher gemäßigt, ozeanisch mild, stark geprägt vom Meer der Ruhe und das ganze Jahr über verhältnismäßig feucht, aber nicht mehr so regenreich wie im nördlich gelegenen Liathcòrsa. Für gewöhnlich ist das Wetter auch innerhalb kürzester Zeit sehr wechselhaft, so dass im Lehen vielerorts das geflügelte Wort geht, es sei "launischer als ein Weib". Frühjahr und Sommer sind sanft und warm, Herbst und Winter hingegen eher regnerisch und neblig trüb, doch selten frostig. Schnee fällt in Sgríodancòrsa nur im äußersten Westen des Lehens in den Na Cruacha Dubh. Dort ist auch das einzige größere Waldgebiet des Landes zu finden, sieht man von den zahlreichen Obstbaumhainen einmal ab, denn die "Sieben Steinernen Schwestern" sind fast gänzlich von wildem, grünem Bergwald bedeckt.

Sgríodancòrsa besitzt mit seinen schroffen Steilklippen entlang der Küsten, den weiten Hügellanden im Landesinneren, den tiefen Flusstälern und nebligen Hochmooren beeindruckende, ja man möchte fast behaupten dramatische Landschaften. Dem Lehen fehlt jene Lieblichkeit oder der – wenn auch raue - Charme und die mysteriöse Verwunschenheit seiner angrenzenden Nachbarn. Dafür besitzt es schier endlose Weite, schroffe Gewaltigkeit, tiefen Bergwald und wilde, erhabene Ungezähmtheit. Feldbau wird nur in wenigen Regionen des Lehens betrieben, da die Böden oftmals entweder zu steinig, oder  wahlweise zu salzig oder zu sauer für Getreide und Feldfrüchte sind. Aber sowohl Klima, als auch Landschaft bieten beste Voraussetzungen für die Viehhaltung sowie für den Anbau von Äpfeln und Birnen. Schätzungen gehen davon aus, dass in Sgríodancòrsa an die acht Millionen Apfel- und Birnbäume stehen, die von Anfang Sturmwind bis Ende Grünglanz blühen. Ein altes Sprichwort sagt daher auch, in Sgríodancòrsa schneit es vielleicht nicht im Winter, aber dafür Anfang Goldschein, wenn die Obstbäume ihre weißen Blütenblätter verlieren.

Landschaften Sgríodancòrsas
Obstbäume in Sgríodancòrsa, die Drachenriffe zu Füßen der Drachenklippen und Bergwald in den Na Cruacha Dubh


Wichtige Berge und Gebirge:

Sgríodancòrsa ist zwar niedriger und flacher, als das nördlich gelegene Liathcòrsa, aber allgemein ein noch sehr hochgelegenes, hügeliges Land. Es besitzt jedoch keine wirklichen Bergregionen, von Hochgebirgen ganz zu schweigen. Die einzigen Höhenzüge des Lehens sind, sieht man von den steilen Felsküsten einmal ab, die Na Cruacha Dubh, auch die "Sieben Steinernen Schwestern" genannt, im äußersten Westen des Landes, und ein paar niedrige, langgezogene grasbewachsene Hügel nördlich von Loch Marn, die schlicht Schafberge genannt werden. Höchster Berg Sgríodancòrsas ist mit 1267 Schritt der Beinn Fhada in den Na Cruacha Dubh.


Wichtige Gewässer:
Wichtigstes Gewässer für Sgríodancòrsa als Küstenlehen Hochwalds ist mit Sicherheit das Meer der Ruhe. Loch Marn ist der größte See des Landes und die wichtigsten Flüsse sind Rydelor, Beala, Dair und Abhaínnor.


Wichtige Städte und Dörfer:

Neben Sturmhafen, der Hauptstadt des Lehens, liegen an den steilen Felsenküsten nur noch zwei größere Hafenstädte: Am Blàran Odhar und Irbhinn jeweils an den Mündungen von Beala und Dair. Im Landesinneren sind die wichtigsten Städte Bealadair am Fluss Dair, Dun Òr am Südufer des Loch Marn, Dún na Séad am Fuß der Na Cruacha Dúbh und Machlainn am Rydelor an der Grenze zu Ceresdor.
 

Wichtige Verkehrswege:

Die Alte Küstenstraße führt von Liathcòrsa her kommend von Sturmhafen an der Nordküste des Lehens über Am Blàran Odhar und Irbhinn bis nach Drakesport in Ceresdor, wo sie endet. In Sturmhafen beginnt außerdem der Scherbenweg in Richtung Westen - so benannt nach den zahlreichen Tonscherben, welche das viel transportierte Steingut unvermeidlich hin und wieder hinterlässt -, der mitten durch das Lehen nach Meadhon führt. Ferner gibt es natürlich zahlreiche weitere Straßen und Wege, welche die kleinen Dörfer und Siedlungen Sgríodancòrsas miteinander verbinden oder in die nächste größere Stadt führen. Sie sind nicht immer im allerbesten Zustand, doch meist ohne allzu große Verluste und Einschränkungen mit Karren und Fuhrwerken befahrbar.


Besondere Örtlichkeiten:

Sgríodancòrsa ist voller besonderer, geheimnisumwitterter und einzigartiger Orte und sie alle hier aufzuzählen würde jeden Rahmen sprengen. Zunächst sind hier die Drachenklippen zu nennen, welche auf einer Länge von mehr als zweihundert Tausendschritt die Ostküsten des Lehens bestimmen, die hier aus nahezu lotrecht abfallenden Steilklippen bestehen. Mit fast siebenhundert Schritt Höhe zählen diese Klippen zu den höchsten der Immerlande. Am Fuß der Drachenklippen liegen die bei Seefahrern gefürchteten Drachenriffe mit ihren zahlreichen Höhlen und Grotten, die Schmugglern und Piraten als Zufluchtsorte, Verstecke und natürliche Häfen dienen. Nur wer die gefährlichen Strömungen, Untiefen, Strudel und verborgenen Felsgrate dieser Gewässer sicher zu umfahren weiß, kann sich gefahrlos vom offenen Meer her der Küste nähern und von der Landseite ist das Ufer nicht zugänglich. Eine besonders sagenumwobene Höhle dieser Gegend ist die Knochenriffgrotte, in der der Legende nach einst der Einäugige Uilleam, ein berüchtigter Pirat, mitsamt seinem Schiff, der Inferno und einem gewaltigen Schatz verschwand.

Ein weiterer geheimnisumwitterter und tragischer Ort in Sgríodancòrsa sind die Ruinen von Dùn Runa, wo im Jahr 492 des Fünften Zeitalters eine ganze Stadt am Rand der Drachenklippen mit Mann und Maus - und mehr als achttausend Seelen - innerhalb eines einzigen Herzschlags mit einem gewaltigen Felsenrutsch ins Meer donnerte. Nichts blieb von Dùn Runa oder der Runenhalle innerhalb ihrer Mauern als zertrümmerte Ruinen, deren Überreste man halb begraben unter Fels und Stein an ruhigen Tagen im Wasser unten sehen kann. Zahlreiche Gerüchte und Sagen ranken sich inzwischen um den Untergang von Dùn Runa, vom Angriff eines wütenden Seedrachens bis hin zum Größenwahn einiger Runenseher, die meinten die Gesetze ihrer Magie missachten zu können.


Die Mysteriensteine Sgríodancòrsas - der Meisterstein im Kranichmoor und der Narrenstein in den Schafbergen



Mysteriensteine
– manchmal auch Riesen- oder Runensteine genannt – finden sich wie vielerorts in Hochwald auch in Sgríodancòrsa, wenn bisher auch nur zwei von ihnen bekannt sind und niemand weiß, ob es vielleicht nicht irgendwo im Lehen noch mehr davon gibt. Dies sind der Meisterstein im Kranichmoor und der Narrenstein inmitten der Schafberge.


Regionale Flora und Fauna:

Im Norden, Osten und Süden wird die weite Landschaft des Lehens größtenteils von offenen, aber kargen hügeligen Graslanden geprägt, die sich im Osten bis an den Rand der schwindelerregend hohen Steilklippen ziehen und nur hin und wieder von Hochmooren unterbrochen werden. Entsprechend ist auch die Pflanzenwelt, die hier gedeiht und die hauptsächlich aus niedrigen bis halbhohen Gräsern, wie Feder- und Rotschwingel, Glatthafer, Rohrglanzgras und Lieschgras, Wildkräutern und Heidekrautgewächsen, Flechten und Moosen besteht. In den Hochmooren wachsen vor allem Schachtelhalm, Bärenklauen, Seggen und Binsen. Die weiten Grasländer sind jedoch auch Heimat seltener Heilpflanzen wie Nachtschatten, Schierling, Erdrauch, Beinwell, wilder Malven, Wasserdost, Sonnentau, Schlangenkraut, Tüpfelfarn und noch vieler mehr.

Im Landesinneren Sgríodancòrsas und im Süden des Lehens finden sich schier endlose Apfel- und Birnbaumplantagen über saftigeren Weiden mit Süßgräsern und blühenden Wiesen, auf denen eine Vielzahl wilder Kräuter und Blumen gedeihen. Nur im äußersten Westen, in den Na Cruacha Dubh, hat das Lehen auch ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet, wo vor allem Buchen, Bergahorn, Fingerblatt, Drachenzeder und Edelkastanie wachsen. Es gibt einige endemische Pflanzenarten in Sgríodancòrsa, etwa das kniehohe Sichelgras, das Perlenmoos in den Hochmooren oder das Gnomenohr, einen Speisepilz, der an den Klippen wächst.

(c) by Immerlan.deIm Gegensatz zu seinem nördlichen Nachbarn ist das Lehen Sgríodancòrsa nicht außergewöhnlich wildreich. Abgesehen von einigen Nutztierrassen, die hauptsächlich in dieser Gegend gezüchtet werden, gibt es auch nur wenige endemischen Tierarten. Die Küsten des Lehens sind natürlich Heimat vieler Seevögel, vor allem von Möwen, Marmelalken, Meerscharben, Raubseeschwalben, Rauch- und Wanderalbatrossen und Muscheljägern. Es gibt jedoch auch Seeminke und große Kolonien der beeindruckenden Morleons. Im kühlen, kristallklaren Wasser des Meeres vor den Küsten leben Hummer, Drachenkrabben, Rotkrebse, Thunas und andere Fischarten in großer Zahl. Eine Muschelart und weithin bekannte Delikatesse, die fast ausschließlich in den Gewässern Sgríodancòrsas vorkommt, ist die Sgolap. Leider gibt es hier auch die gefürchteten Carachans, die bis nahe ans Ufer herankommen und nicht selten Fischerboote angreifen, um sie mit Mann, Maus und allem Drum und Dran zu fressen.

In den weiten Graslanden und Heideflächen im Landesinneren des Lehens leben Wachteln, Feldlärchen, Fasane, Moor-, Reb- und Haselhühner, Feldhasen, Dachse und Kaninchen, Schwarzfüchse, Wiesenrehe, Damwild und Zimtwölfe. Schalenwild und größere Raubtiere sind jedoch nicht in allzu großer Zahl vertreten. Die Seen, Flüsse und Teiche Sgríodancòrsas sind fischreich, voller Flusskrebse und Süßwassermuscheln. Hauptsächlich leben hier Störe, Zander, Silberforellen, Äschen und Karpfen, Hundsfische, Flusskrebse, Rotfedern und Steinbeißer.
 
An Nutzvieh gibt es in Sgríodancòrsa vor allem Schafe und Rinder. In Dun Òr befindet sich außerdem ein uraltes Gestüt, das Harasgríodan, das schon zu tamarlonischer Zeit gegründet worden sein soll und in dem neben den edlen Bréaghas auch kräftige Kaltblüter, die Cluaidh, gezogen werden. Auf den kargen, von den Meereswinden und der gischtgetränkten Luft versalzenen Weiden werden Ouessantschafe gezüchtet, die für ihr "vorgesalzenes Fleisch" berühmt sind. Die robusten Guernrinder hingegen beweiden hauptsächlich die ausgedehnten Obstbaumplantagen im Süden und im Kernland Sgríodancòrsas. Eine Hütehundrasse des Lehens ist der Kennar.


Vorherrschender Glaube:
In Sgríodancòrsa herrscht zwar der Zwölfgötterglaube vor, wobei hier vor allem Amur, Amitari, Anukis und Sil verehrt werden, doch das Druidentum ist auch in diesem Lehen Hochwalds noch besonders stark vertreten.


Wichtige Tempel:
Jede größere Stadt und viele Marktflecken Sgríodancòrsas haben kleine Tempel und Schreine für die Zwölf. Der größte Tempel des Landes ist der Amurtempel von Sturmhafen, der hoch über der Stadt auf der Steinernen Woge thront und von dort aus über Hafen und Stadt wacht. In Dún na Séad findet sich außerdem ein kleiner, aber sehr alter und schöner Siltempel. Der Amitaritempel von Bealadair ist außerdem berühmt für seine Gärten und Orangerien, die viele wundersame und fremdartige Pflanzen beherbergen.


Wichtige Handelspartner:

Für Sgríodancòrsa ist zunächst einmal vor allem der Handel mit den übrigen Lehen Hochwalds, sowie dem Rest der Drachenlande maßgeblich. Allerdings gehen über Sturmhafen Waren aus ganz Hochwald, den gesamten Drachenlanden und natürlich Sgríodancòrsas selbst in alle Welt. Der Seehandel mit den Freien Städten der Ostlande und Laigin im Norden, sowie den Sommerinseln im Süden ist ein lukratives Geschäft.


(c) by Immerlan.deWichtige Bodenschätze und Ressourcen:

Sgríodancòrsa ist nicht gerade mit wertvollen Erzen oder Edelsteinen gesegnet, doch es gibt einige Eisenvorkommen und wenige Goldadern in den westlichen Bergen, und ergiebige Kalk und Kalksteinbrüche entlang der Küste.

Im Norden des Lehens findet sich Sandstein von einer sehr schönen und warmen rotbraunen Farbe und feinster Maserung. Vor allem ist Sgríodancòrsa jedoch für seinen einzigartigen, graublauen Lehm berühmt, der gebrannt wundervolle Blau- und schimmernde Silbertöne zeigt, welche das Steingut des Lehens weit über seine Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.

Auch Edelsteine wie Quarze, verschiedene Achate wie Feuer-, Honig-, Himmels- und Moosachate, aber auch Sardonyxe, Sechmetsteine, Falkenaugen, Korinelle und Mondsteine sowie die berühmten Meeresopale sind in Sgríodancòrsa zu finden.


Hauptimportgüter:
Eisen und Stahl, Edelmetalle, Waffen, Rüstzeug, Getreide und Feldfrüchte, Stoffe und Tuche, Gewürze und Luxusgüter aller Art  


Hauptexportgüter:

Wolle und Wollerzeugnisse aller Art, Nutzvieh, vor allem Pferde, blaues Steingut, Kalk und Sandstein, Fisch und Fischereierzeugnisse, Heilkräuter, Edelsteine, Obst, vor allem Birnen und Äpfel, aber auch Spezialitäten. An diesen sind zum Beispiel Branntweine aus Birnen und Äpfeln wie Poirén und Cidraie zu nennen, sowie Salzbutter und Käse, etwa Marn, Torravil oder Tomme, ein Schafskäse, der vor allem bei Seefahrern als Proviant beliebt ist.


Sozialstruktur:

In Sgríodancòrsa herrscht  wie überall im Herzogtum Hochwald der Zwölfgötterglaube vor, wobei hier vor allem Amur, Sil, Amitari und Anukis verehrt werden. Das Druidentum existiert nach wie vor und genießt auch hohe Ehren, auch wenn das Lehen kein Heiligtum der Grünen Erdenmutter besitzt, sieht man von einigen uralten, ehrwürdigen Menhiren einmal ab.

 
Politik:
Sgríodancòrsa betreibt keine so sture, eigenbrötlerische Politik, wie manch anderes Lehen Hochwalds. Es kann es sich auch gar nicht leisten, so selbstbewusst aufzutreten wie das reiche Meadhon oder so kämpferisch wie das eigenwillige Tuathcoille. Sgríodancòrsa ist ein eher friedliches Land, das sowohl seine Häfen, als auch den Scherbenweg für den Handel nutzt und dadurch auch mit Kaufleuten und Reisenden aus aller Herren Länder in Berührung kommt. Hier ist man aufgeschlossener und weltoffener als im übrigen Hochwald, was sich auch in der Politik des Lehens wiederspiegelt, die als diplomatisch und besonnen gilt. Wichtig für Sgríodancòrsa ist es natürlich, den florierenden Handel zu bewahren und zu stärken, und dafür braucht man (schon aus ganz eigennützigen Interessen) nun einmal gute Beziehungen zu seinen Nachbarländern, zu den übrigen Herzogtümern der Drachenlande, aber auch zur Großen Ostmeer-Handelsgesellschaft, zu den Sommerinseln, den Freien Städten und nach Laigin.


Geschichte:
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Einflussreiche Familien und Personen:
Neben den Lords von Sgríodancòrsa und den Häuptlingen der adligen Clans des Lehens gibt es natürlich noch viel mehr wichtige, berühmte oder bekannte Persönlichkeiten dieses Landes.

Cumarán Marwen, Lord der Schiffe von Sturmhafen, Kapitän der Knochenhammer und Kommandant der Roten - oder Südlichen - Drachenflotte
Iseáia Ó Kyan, Priesterin Amurs im Großen Amurtempel von Sturmhafen
Mazamet Lagarike, Runenseher und Gelehrter in Machlainn, der nach den Mysteriensteinen forscht
Ahabar Einbein, Kapitän der Pekod
Ogmor Aylell, Kapitän der Schwertfisch
Maraussan von Irbhinn, Kommandantin der Hafenhure
Gormlaith Kyren, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Sturmhafen
Delamer Revel, Marischal von Harasgríodan
Anlón von Bealadair, genannt der Birnenlord, reicher Poirénhändler und Gutsbesitzer in der Nähe von Bealadair
Balblair, Wirt der Windigen Planke, des bekanntesten Gasthofs in Sturmhafen
Sruthán Steinwanderer, ein berühmter Waldläufer und Jäger des Landes
Éireamhón Loinseach, Kapitän der Gischtsäufer und räuberischer Pirat an der Küste Hochwalds
Donnachaidh Reamhar, genannt der Fette Donnach, Herr der Branntweinschmuggler und Anführer der "Trunkenen Räuber"
Neasa Halbhand, Marq Manntränker, Torman, Lormen und Blutbart, einige Männer der "Trunkenen Räuber", Branntweinschmuggler und Piraten

 

Regionale Fest- und Feiertage:
In Sgríodancòrsa gelten, wie überall im Herzogtum Hochwald, die Hohen Festtage des Zwölfgötterglaubens, vor allem aber natürlich Amitaris (Erntedank, 24. Erntemond), Anukis (Große Jagd, 3. Nebelfrost), Brans (Tag der Schwerter, 12. Nebelfrost), Shenrahs (Sonnenfeuer, 1. Beerenreif), Faêyris (Lichtweihe, 2. Eisfrost), Amurs (30. Eisfrost) und Sils Hochtage (8. Erntemond, Tag der Schmiedefeuer). Da das Druidentum jedoch noch stark vertreten ist, werden vielerorts auch die acht großen Ealarafeste des Zwölfmondes gefeiert. Besonderen Stellenwert nehmen allerorts Mean Geimhridh, die Wintersonnenwende am 21. Langschnee und Mean Samhraidh, die Sommersonnenwende am 21. Goldschein ein.



Regionale Währungen und Maße:

Es gelten die Allgemeinwährung und die allgemein üblichen Maße.

 

Die Morairmarg
Das Lehen Sgríodancòrsa


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