~ Das Freie Herzogtum Hochwald ~

 

(c) by Immerlan.deDas Freie Herzogtum Hochwald

 

(Tamar: Àrdcoille)

 

Hauptstadt:
Hauptstadt des Herzogtums Hochwald ist Lannraig in der Morairmarg am Fluss Tatha, größte Stadt des Herzogtums dürfte die Hafen- und Handelsstadt Meaniver im Lehen Liathcòrsa sein.


Landeswappen:
Das Wappen Hochwalds zeigt einen einzelnen braungrünen, stilisierten Baum auf hellgrünem Grund.

Bevölkerungszahl:
Hochwald ist gut zur Hälfte mit dichtem Wald bewachsen und nur dünn besiedelt. Die Bevölkerungszahl des gesamten Herzogtums beträgt nur etwas über 2 Millionen, inklusive aller Feen, Kobolde, Mogbars und sonstiger Wesen.

Bevölkerungsanteile:
Etwa 75% der Bevölkerung Hochwalds sind Menschen, etwa 15% Feen und 10% Kobolde. Der Anteil anderer Rassen an den Völkern Hochwalds ist so gering, dass er nicht ins Gewicht fällt.

Sprachen:
In Hochwald wird sowohl Tamairge, als auch die Allgemeinsprache gesprochen -  unter den Menschen, natürlich. Die Kobolde sprechen Tantkrat, die Feen Zsazzluu'iitis, auch wenn beide kleinen Völker meist auch einer Menschensprache, vor allem des Tamairge, mächtig sind.

Regierungsform:
Hochwald ist eines der vier freies (Erb-)Herzogtümer der Drachenlande

Herrscher:
Herrscher von Hochwald ist Morair Bronce Tam Amberlon aus dem Haus Amberlon.

Seine Lords, Herrscher über die fünf Lehen Hochwalds:
Lord Craen von Tarascon, Herr von Tarascon
Lord Éibhleann Kamron, Herr von Tuathcoille
Lord Conchobar Liamer, Herr von Liathcòrsa
Lord Etain Tenbarg, Herr von Meadhon
Lord Rhybrawst Aylell, Herr von Sgríodancòrsa


(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:
Hochwald ist das östlichste der Vier Herzogslande. Es grenzt im Nordwesten an den Nachtwald, im Westen an das Ordensland der Sturmschwerter, im Süden an Ceresdor und im Nordosten und Osten an das Meer der Ruhe. Hochwald ist unterteilt in fünf Lehen und das Land der Herzogssippe, die Morairmarg, rund um die Hauptstadt Lannraig. Die Namen der fünf Lehen Hochwalds lauten: Tuathcoille, Tarascon, Meadhon, Liathcòrsa und Sgríodancòrsa.


Klima und Landschaft:

In Hochwald herrscht gemäßigtes Klima vor, obwohl die Winter kalt und - vor allem in den Bergen -, überraschend schneereich sein können. Da Hochwald sowohl im Norden, als auch im Osten ans Meer der Ruhe grenzt, wird das Klima jedoch von der Nähe des Meeres etwas gemildert und ist eigentlich ganzjährig als angenehm zu bezeichnen. Typisch für den Norden Hochwalds ist sein Regenreichtum, weswegen es in den Küstenwäldern Tuathcoilles und Tarascons die berühmten gemäßigten Regenwälder, den Nebelwald mit seinen gigantischen Baumriesen, gibt.

Hochwald ist ein zum großen Teil dicht bewaldetes, hügeliges Land mit zwei kleineren Mittelgebirgen und einem höheren Gebirgszug. Das Herzogtum besitzt viele Seen und Bäche, und rasch fließende, kalte Flüsse, die Schmelzwasser und Gold von den Eisenbergen herab tragen. Im Süden Hochwalds wechseln sich lichte Laubwaldhaine mit Feldern, Wiesen und Weinbergen ab, und die dichten Wälder des Nordens mit ihren gewaltigen Rotholzbäumen sind wildreich, tief und voller Geheimnisse. Die fette, schwarze Erde des südlichen Hochwalds ist fruchtbar und leicht zu bebauen - das Ackerland, die Obsthaine und Weinberge sind geradezu berühmt für ihren Erntereichtum. Die Küsten Hochwalds, oft als die "schönsten Küsten Rohas" bezeichnet, sind felsig und steil mit nur wenigen, geschützten Buchten und versteckten Stränden, jedoch berühmt für ihre einzigartige, neblige Schönheit und reich an Fisch- und Schalentieren. Vor allem die ertragreichen Austernbänke und ihre Perlen haben den Küstenorten Hochwalds zu einigem Reichtum verholfen.

Impressionen Hochwalds
Der Loch Lodan in Tuathcoille, der "Weg der Hirsche" in Tarascon und die Schluchten des Tíre in Liathcòrsa


Wichtige Berge und Gebirge:

Die Airgead Beann, die Silberberge, sind ein kleiner, aber überraschend hoher Gebirgszug des Landes, ihr höchster Gipfel ist der 3004 Schritt hohe Beinn Baran. Die sehr viel niedrigeren Cairngorm, mit Höhen um die 1000 Schritt kaum bessere Hügel, liegen nördlich von Loch Lana und die Staoinàrdain, ebenfalls ein Mittelgebirge, sind im Südosten Hochwalds zu finden.


Wichtige Gewässer:

Die wichtigsten Gewässer Hochwalds sind die Flüsse Abhaínnban und Abhaínnor, sowie Ayr, Naiver, Tar, Tane, Tatha, Farrar, Roark und Lyn. Die größten Seen des Landes sind der Loch Lana südlich der Cairngorm und der Loch Liath bei den Staoinardain.
 

Wichtige Städte und Dörfer:
Hauptstadt und wichtigster Markt Hochwalds ist Lannraig zu Füßen der Burg Caer Lanagh, Sitz des Hauses Amberlon. Trym, Sturmhafen und Meaniver sind die größten Hafenstädte des Landes. Des Weiteren sind zu nennen die Städte Taras, Ballantalla, Fèillteine, Mòrdrochaid, Am Bàn, Ceithir Tùir, Deireadh, Ionbhar-àir und Òrdaraich. Generell ist zu sagen, dass Hochwald sehr ländlich geprägt ist und zwar - zumindest im Süden - viele Dörfer, aber nur wenige größere Städte besitzt. Einzig Lannraig, die Hauptstadt, Sturmhafen und Meaniver, haben mehr als fünfzehntausend Einwohner.


Wichtige Verkehrswege:
Trotz der menschenleeren Weite und der tiefen Wälder dieses alten Landes, gibt es in Hochwald einige – und überraschend gute – Straßen, manche von ihnen sogar noch aus Zeiten Cambrias und viele aus tamarlonischer Zeit.

Die größten und bedeutendsten Handelsstraßen des Herzogtums sind der Cambriaweg von Westen her aus dem Ordensland der Sturmschwerter kommend, der durch die Mitte Hochwalds und dann bis hinauf nach Lannraig führt, die Zinnstraße, die bei Braeval vom Cambriaweg abzweigt und weiter nach Osten bis nach An Carnan in Liathcòrsa verläuft an die Küste verläuft sowie die Goldstraße, welche durch den Süden des Herzogtums führt und die Städte Deireadh, Mòrdrochaid, Am Bàn, Òrdaraich und Sturmhafen verbindet. Nur der Cambriaweg, die Zinnstraße und die Goldstraße sind wirklich große Handelswege, gut instandgehalten, breit und gepflastert, versehen mit Gasthäusern und Herbergen im Abstand einer Tagesreise.

Des Weiteren sind in Hochwald noch die Alte Waldstraße und der Weg der Hirsche durch die großen, dichten Wälder des Nordens von Bedeutung, sowie die Alte Küstenstraße, welche hoch auf den teils schroffen Klippen Hochwalds sämtliche Küstenstädte des Herzogtums miteinander verbindet, und von Trym bis hinunter nach Drakesport im benachbarten Ceresdor reicht, wo sie endet. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Straßen und Wege, etwa den Scherbenweg in Sgríodancòrsa oder die Perlenstraße und den Purpurweg in Liathcòrsa, den Morairweg in der Morairmarg und viele mehr, welche die kleinen Dörfer und Siedlungen miteinander verbinden oder in die nächste größere Stadt führen. Sie sind jedoch längst nicht alle auch mit Fuhrwerken zu befahren und vor allem die kleinen, verborgenen Waldpfade und Wege des Nordens sind oft kaum mehr als Wildwechsel.


Wichtige Institutionen:
Die Sgoil Claidhmhnean, die Schwerterakademie Trym, berühmt für ihre Klingenkunst
Der Pàlais Carcin, eine Zauberschule


Besondere Örtlichkeiten:

Hochwald mag, gemessen an seiner Größe und langen Geschichte, nur wenige besondere Bauwerke sein Eigen nennen, doch es ist reich gesegnet mit Naturwundern und auch mit abwechslungsreichen Landschaften von so unterschiedlicher wie unvergleichlicher Schönheit.

In den tiefen, wilden Wäldern des Nordens finden sich zahlreiche uralte und mächtige Dracheneichen, die alle Ealara geweiht sind. Vermutlich sind diese Eichen die imposantesten Bäume ihrer Art in den ganzen Immerlanden - etwa die Dicke Peigi, deren Stamm über elf Schritt Umfang besitzt und eine Höhe von fast 36 Schritt erreicht oder die kaum kleinere Lanndarag, die der Legende nach die Lanze des Helden Cuán Cunlà in ihrem Stamm eingewachsen trägt und noch viele mehr.

An der Nord- und Nordostküste Hochwalds liegt auch der Nebelwald, wo die riesenhaften Küstenrotholzbäume wachsen, welche weit über hundert Schritt Höhe und gewaltige Ausmaße erreichen können. Es gibt verwunschene Seen wie den Loch Liath in Liathcòrsa, um den sich zahlreiche Legenden ranken, den irisierend blaugrünen Loch Smaragaid in Tarascon, dessen Wasser tatsächlich die Farbe der kostbaren Edelsteine aufweist oder den geheimnisumwitterten Loch Lodan in Tuathcoille, an welchem die Feenstadt Aryalavalla liegen soll.

Die östlichen Küsten Hochwalds besitzen beeindruckende Klippen, etwa die Halbmondklippe, über die der Farrar als donnernder Wasserfall ins Meer der Ruhe stürzt und die Drachenklippen, nahezu lotrecht abfallende Felswände, über zweihundert Tausendschritt lang und mit siebenhundert Schritt Höhe sicherlich mit die höchsten Klippen der Immerlande. An ihrem Fuß liegen die gefürchteten Drachenriffe und die Knochenriffe mit ihren gefährlichen Strudeln und Untiefen, voller Höhlen und Grotten.

Die Küsten Hochwalds
Die legendären Drachenklippen Sgríodancòrsas und die Küsten Hochwalds



Weitere besondere Landschaften Hochwalds sind beispielsweise An Bhoireann, eine bizarre, baumlose Karstlandschaft im Süden Tarascons oder die zahlreichen Höhlen von Meadhon. Letztere sind vor allem für ihre beeindruckenden Steinformationen und wundersamen Tropfsteine bekannt.

Zu den besonderen Bauwerken und Orten Hochwalds zählen die kleine Stadt Earragal an der Nordküste, die sich als Ganzes wie ein Schwalbennest an die steilen Klippen klammert und anstelle von Straßen oder Gassen nur Treppen und Brücken kennt, die Dunkelgoldhallen in Ionbhar-àir, eine uralte hölzerne Festung und eine Halle, welche vollkommen aus mächtigem Rotholz und Einlegearbeiten aus Dunkelgold besteht, Caisteal Dorcha, die schwarze Burg von Raitear, die Àrsaidh Clachan, die "alten Steine", die Ruinen der einstigen Hauptstadt Cambrias, das Grab des Drachen bei Dun Rígh, die Glühende Schlange, die Kette von Leuchtfeuertürmen entlang der Küsten, die noch so jungen Ruinen von Dùn Runa in Sgríodancòrsa und natürlich die Mysteriensteine, die überall im Land verstreut zu finden sind.


(c) by Immerlan.deRegionale Flora und Fauna:

Die tiefen Wälder Hochwalds bestehen im Flachland hauptsächlich aus Mischwald. In den Bergen wachsen vor allem Lärchen, Pinien und Kiefern. Eine besondere Baumart, die sonst nur noch in den Tiefen des Nachtwaldes zu finden ist, ist das Rotholz, eine gigantische Riesenbaumart, die zu den mächtigsten und größten der Immerlande zählt. Rotholzbäume können eine Höhe von 120 Schritt und einem Umfang von bis zu 30 Schritt erreichen - größer werden nur noch einige Baumarten des Dunkelwaldes oder die Urwaldriesen der Sommerinseln. Berühmt ist das Land außerdem für seine schwarzen, weißen und die besonders wertvollen goldenen Trüffel, deren Güte weithin bekannt ist und natürlich für die mächtigen Eichen, die hier außergewöhnliche Ausmaße erreichen. Rebsorten, die im Süden Hochwalds bevorzugt angebaut werden sind Morrillon, eine weiße Rebsorte und Gewürztraminer, trotz der rötlich gefärbten Trauben ebenfalls eine Weißweinsorte. Ansonsten besitzt Hochwald keine Pflanzenarten, die ausschließlich hier vorkommen.

Der Silberhirsch ist eine Tierart, die nur in Hochwald vorkommt, ebenso der Zimtwolf, so genannt wegen seines rötlich-braunen Pelzes, sowie der Seemink, das Feuerwiesel und das Grauhörnchen. An Nutzvieh wären zu nennen die Coille Caoraich, eine kleine Schafrasse, die sowohl gute Wolle als auch gutes Fleisch liefert und sich nicht an den Trieben oder der Rinde von Bäumen vergreift, und die Rove-Ziege. Letztere ist eine sehr alte Hausziegenrasse, die ursprünglich aus Hochwald stammt, inzwischen jedoch als Nutztier in den gesamten Drachenlanden gern gehalten wird, da sie hervorragendes Fleisch und sehr gute Milch liefert. Der berühmte Ziegenkäse, der Càbag O'Rove, eine wahre Delikatesse, wird allerdings nur in Hochwald hergestellt.


Vorherrschender Glaube:
In Hochwald herrscht zwar auch der Zwölfgötterglaube, wobei hier vor allem Amitari, Anukis, Bran, Shenrah, Faêyris und Amur verehrt werden, doch das Druidentum ist noch besonders stark vertreten und allerorts im Freien Herzogtum anzutreffen.


Wichtige Tempel:
In jeder größeren Stadt Hochwalds findet man Tempel und Schreine der Zwölfgötter und zumindest einen Heiligen Hain, und wenn er nur aus acht Bäumen besteht. Der hölzerne Anukistempel von Lannraig ist der größte Tempel des Landes. Er  wurde vollkommen aus Rotholz errichtet und ist mit wundervollen Tierfigur-Schnitzereien verziert. Zweitgrößter Tempel ist der Amurtempel in Sturmhafen und ein weiterer wichtiger Tempel ist der Brantempel in Trym, der eine berühmte Schwertakademie, die Sgoil Claidhmhnean unterhält. Größtes und ältestes Heiligtum der Druiden in Hochwald ist der "Wald von Combray" am südlichen Fuß der Airgead Beann, der schon zu Zeiten des Königreichs der Wälder eine Kultstätte der Druiden war. Dieser Wald ist mehr ein Hain, wenn auch ein großer, in welchem der Ring von Brodgar auf dem Schweigenden Hügel liegt, der Sitz des Rates der Acht Stäbe und Oil-tighcombray, ein dazugehöriges Druidenzentrum, eine Art Halle der Gelehrsamkeit.


Wichtige Handelspartner:
Die vorrangigsten Handelspartner Hochwalds sind zweifellos die anderen Herzogtümer, vor allem aber Arnis und Belgrave, sowie das Ordensland rund um Lair Draconis. Mit dem streitsüchtigen und landhungrigen Nachbarn Ceresdor wird zwar in Friedenszeiten auch immer wieder Handel getrieben, doch ist man hier sehr viel zurückhaltender. Auch mit den Freien Städten Ambar, Alayz und Cardossa, sowie mit Laigin und den Sommerinseln wird eifrig gehandelt. In Sturmhafen, Trym und Meaniver unterhält die Große Ostmeer Handelsgesellschaft auch bedeutende Kontore.


(c) by Immerlan.deWichtige Bodenschätze und Ressourcen:
Hochwald ist vor allem reich an Gold und Silber, und das einzigartige An dorcha Òr, das Dunkelgold wird sogar nur hier und nirgends sonst in den ganzen Immerlanden gefunden. Doch auch Eisen, Kupfer, Silber und Zinn werden in geringerem Maße abgebaut, ebenso wie Sandstein und Lehm, der vor allem in Sgríodancòrsa in einzigartig graublauer Farbe vorkommt.

Berühmt ist Hochwald zudem für seinen hochwertigen Kalkstein, der in Steinbrüchen an den Klippen vor allem in Sgríodancòrsa gewonnen wird. An Edelsteinen sind in Hochwald an den Küsten vor allem Meeresopale, im Landesinneren Karneole, Feenschimmer, Faêyristränen, Sonnenfeuer, verschiedene Quarze, vor allem Rosenquarz, Achate und Alenit, Blut- und Luftkristalle, Goldberylle, Njardarine, Sonnensaphire, Padirane, Askariane und Tulorine zu finden. In den Austern, welche die Fischer aus dem Meer der Ruhe holen, finden sich immer wieder auch außergewöhnlich schöne und große Perlen.

Generell lebt Hochwald jedoch hauptsächlich von der Holz- und Landwirtschaft, dem Fischfang und der Jagd. Spezialisiert hat sich das Land, wenn man so will, ohnehin die zweite "Kornkammer" der Drachenlande, jedoch eher auf besondere Erzeugnisse wie feines Wildleder, Walnußöl, Ahornsirup, Waldhonig, Trüffel, Weißwein, Confit (eingelegtes Fleisch, insbesondere von Ente und Gans), Ziegenkäse, Salzlamm und Edelpilze.


Hauptimportgüter:

Hochwald führt vor allem Eisenwaren und Stahlerzeugnisse aus Belgrave ein, Seide aus Ceresdor, Salz, Glaswaren und Marmor aus Arnis, Gewürze von den Sommerinseln, vor allem feine Stoffe und Tuche, sowie allerlei Luxusgüter, etwa Südfrüchte, Tee, Rohrzucker und Cofea.


Hauptexportgüter:
Holz, vor allem Bauholz für den Schiffbau, Papier und allerlei Holzerzeugnisse, aber auch Gold,  vor allem das begehrte Dunkelgold, Blauer Purpur aus Liathcòrsa, Kalkstein, blaues Steingut, Wolle und Wollerzeugnisse aller Art, Gewürztraminer, Nahrungsmittel, vor allem Waldhonig, Ahornsirup, Feldfrüchte, Schafs- und Ziegenkäse, Korn, Fisch- und Fischereierzeugnisse, Tran, Perlen, Nutzvieh, Obstbranntweine wie Poirén und Cidraie, aber auch Baumharze und pflanzliche Grundstoffe für Gifte und Heiltränke.

 
Sozialstruktur:
In Hochwald herrscht wie in jedem Freien Fürstentum der Drachenlande Feudalismus mit zwei Ebenen, dem Morair oder Herzog des Landes als Herrscher und seinen Lords, den Herren der einzelnen Erblehen. Hochwälder sind essentiell ländlich geprägt und stolz darauf, den Großteil der Bevölkerung stellen Bauern, Jäger, Fischer und Handwerker. Sie zeichnen sich durch Gastfreundschaft, Mut, Selbstbewusstsein, Offenheit und Tatkraft aus.

Impressionen Hochwalds
Das Gasthaus 'Drachenschild' an der Alten Waldstraße und der Nebelwald in Tarascon

Politik:
Die Politik Hochwalds ist zweifellos von seiner wechselvollen Geschichte geprägt und vom festen Willen bestimmt, frei und niemandem mehr Untertan sein zu wollen. Das Land mag nicht allzu groß und mächtig sein, besitzt jedoch bescheidenen Wohlstand und weiß seine Interessen durchaus zu wahren. Das Auftreten des Herzogtums nach außen hin ist sehr selbstbewusst und stolz zu nennen, aber nicht überheblich.


Die Geschichte Hochwalds


Einflussreiche Familien und Personen:
Die einflussreichste Familie Hochwalds ist die des Morair, das Haus Amberlon. Dann folgen die Sippen seiner Lords, die Häuser Tarascon, Kamron, Liamer, Tenbarg und Aylell.

Weitere einflussreiche oder bekannte Personen und Persönlichkeiten:

Noisin Feuerflügel, Königin der Waldfeen Hochwalds
Silberwind, König der Distelfeen der Airgaid Beann Hochwalds
Ruadhán Berrin Amberlon, genannt Blondhaar, Bruder Bronce Tam Amberlons und Hauptmann der Am Freiceadan Airgead, der Silbergarde Hochwalds
Morgan von Tarascon, genannt Morgan Uaithne, Morgan, der Grüne, Nauarch Hochwalds, Kapitän der An Faoiléan und Kommandant der Grünen - oder Nördlichen - Drachenflotte
Cumarán Marwen, Nauarch von Sturmhafen, Kapitän der Knochenhammer und Kommandant der Roten – oder Südlichen Drachenflotte
Baerien Cormad, genannt der Lord des Feuers, Herr über die Leuchtfeuertürme der Glühenden Schlange, Hauptmann der Gischtgarde und Wächter des Ostens
Manawydan MacLir vom Clan der MacLir, berühmter Schwertkämpfer und Hauptmann der "Ritter Combrays", eines Bundes von Waldläufern, Druiden und Schattenjägern
Gormlaith Kyren, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Sturmhafen
Dubhgal Mac Ciardha, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Trym
Òdhran Mac Uidhir, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Meaniver
Noinin Siebenzunge, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Taras
Riwanon von Fénestin, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Ard Rosain

Fiachra Drakes, Gesegnete der Anukis in Lannraig
Callanáin von Meaniver, Erzpriester Brans und ein berühmter Schwerttänzer, Leiter der Sgoil Claidhmhnean in Trym
Sibéal Grünhaar, genannt die Sperlingkönigin, Gesegnete Amitaris in Àrdaragan
Modron MacRhun, genannt Modron Gischtbart, Hohepriester Amurs in Meaniver
Ystrawel von Ildala, Gesegnete der Faêyris in Dun Rígh
Hedyn Fiachrach genannt Hedyn Glasfryn, Gesegneter Amitaris von An Carnan
Gorrym Kione, Hohepriester im Siltempel von Ionbhar-àir
Conláed Tenbarg, Gesegneter im Shenrahtempel von Am Bàn
Síofra Graustahl, Erzpriesterin Brans und Schwerttänzerin im Brantempel von Braeval
Uinsean Gorm, genannt Uinsean der Grüne, Erzdruide im Wald von Combray

Nysghakel, genanntdie Hexe von Ceffyl Gwyn, eine alte Druidin von großer Weisheit doch zwielichten Ruf, Hüterin des heiligen Hügels
Ailís Dubh, auch genannt die "Schwarze Ailís", eine berühmt berüchtigte Kräuterfrau, Heilerin und angebliche Hexe, die irgendwo am Loch Ìmmuir leben soll
Maestress Saorla Ò Muireadhach vom Clan der Ò Muireadhach, eine Erzmagierin der Erde, Herrin von Pàlais Carcin und Leiterin der Zauberschule dort
Mazamet Lagarike, Runenwirker und Gelehrter der nach den Mysteriensteinen forscht
Brandon der Seefahrer, eigentlich Brandon MacFhionghain, Kapitän der Riesentochter, ein berühmter Abenteurer und Entdecker
Smeòrach, die "Singdrossel", ein berühmter Barde und wandernder Sänger
Mabonagrin, ein berühmt-berüchtigter Oger im Wald von Fionncoille


Schurken, Räuber und Piraten:
Éireamhón Loinseach, Kapitän der Gischtsäufer und räuberischer Pirat an der Ostküste der Drachenlande
Ryann die Schwarze Schlange (eigentlich Nairne Irimia aus dem Haus Anrorn), eine gefürchtete Piratin, die hauptsächlich die Südostküste der Drachenlande unsicher macht
Donnachaidh Reamhar, genannt der Fette Donnach, Herr der Branntweinschmuggler und Anführer der "Trunkenen Räuber"
Neasa Halbhand, Marq Manntränker, Torman, Lormen und Blutbart, einige Männer der "Trunkenen Räuber", Branntweinschmuggler und Piraten
Feardorcha, genannt der "Schwarze Mann", ein Räuber und Geächteter, der vor allem an den Grenzen Hochwalds zum Nachtwald und zu den Ordenslanden sein Unwesen treibt
"Des Schwarzen Manns Brut", Feardorchas Bande von Gesetzlosen, bestehend aus dem Hässlichen Chett, Steinschlange, dem Linkshändigen Lorcàn, Flüster-Finn und der Bezaubernden Meallà
Cadoc der Fetzer, Hauptmann der "Schwarzen Hand"
Die "Schwarze Hand",
eine brutale und gefürchtete Räuberbande, die in den südlichen Staoinardain und vor allem zwischen Meadhon und Liathcòrsa ihr Unwesen treibt, bestehend aus Brogain dem Nordwalder, Caingne Ruaidh, Cuinn dem Narren, Schlaumann und Braunhund, sowie Url dem Reimer
Uilleam die Krähe, ein berüchtigter Schmuggler im Grenzgebiet zwischen dem Ordensland, Meadhon und Tuathcoille


Regionale Fest- und Feiertage:
In Hochwald gelten sowohl die Hohen Festtage des Zwölfgötterglaubens, vor allem aber natürlich Amitaris (Erntedank, 24. Erntemond), Anukis (Große Jagd, 3. Nebelfrost), Brans (Tag der Schwerter, 12. Nebelfrost), Shenrahs (Sonnenfeuer, 1. Beerenreif), Faêyris (Lichtweihe, 2. Eisfrost), Amurs (30. Eisfrost) und Sils Hochtage (8. Erntemond, Tag der Schmiedefeuer). Da das Druidentum jedoch noch stark vertreten ist, werden vielerorts auch die acht großen Ealarafeste des Zwölfmondes gefeiert. Besonderen Stellenwert nehmen allerorts Mean Geimhridh, die Wintersonnenwende am 21. Langschnee und Mean Samhraidh, die Sommersonnenwende am 21. Goldschein ein.


Regionale Währungen und Maße:

Es gelten die Allgemeinwährung und die allgemein üblichen Maße.

 

Die Morairmarg

 

~ Zurück zu den Drachenlanden ~