In der Mitte des Sternenhimmels prangt Faêyris' allsehendes Auge und in ihm Ym, der hellste Stern des Firmaments, der auch Nordstern oder Polarstern genannt wird. Er ist leicht zu finden und ermöglicht eine sichere Orientierung zu Lande und zu Wasser. Auch die Wohnstätten der Götter finden sich am Nachthimmel: weit im Norden ein einzelner, heller Stern, der oft wie von Nebeln verhüllt wirkt, der Timaios des Sithech. Westlich davon, im Sternbild des Hasen findet sich Amitaris Gestirn Keren, weit im Osten dagegen Katuri, der glühende Stern der Göttin Loa. Die Gestirne Sils und Anukis', Etalis und Ambryn, finden sich ebenfalls in der nördlichen Himmelshälfte. Im südlichen Teil des Nachthimmels ist im Bild der Stürme Nothean zu sehen, die Heimstatt des Windgottes Vendis, und auch Amur hat sich hier niedergelassen, auf der blaufunkelnden Bria. Feuerrot leuchtet dagegen Tana, der Stern der Liebesgöttin Inari, und auch Brans Gestirn Yrin ist hier am südlichen Himmel zu finden, ebenso wie der schillernde Liredon, die Wohnstatt des Gottes Lyr.
Tausende und Abertausende weitere Himmelslichter prangen des Nachts am Firmament, von denen die meisten keine Namen tragen - zu groß ist ihre Zahl. Einige besonders markante und hell leuchtende Gestirne wurden vor langer Zeit jedoch vom wohl berühmtesten Astronomen der Immerlande benannt und erforscht. In seinem bedeutenden und heute noch allgemein gültigen Werk über die Sternenkunde hat Sualo'kin Sukinrepok etliche Gestirne, die er eingehend beobachtet hat, dokumentiert. Unter anderem ist dort zum Beispiel die Naine zu finden, ein rötlich schillernder Stern, der tief am südlichen Himmel steht; Narnian und Dernian, die Zwillingssterne im Bild des Tigers; Artigas, das Auge im Sternbild des Drachen; Thiliki, Ni, Yperios und Zirius, Agonia, Khafram und viele andere Sterne. Die Sternkarten Sukinrepoks sind bis heute erhalten geblieben. Bis zum Fall des Imperiums von Ûr wurden sie in der berühmten Bibliothek zu Qum'Ran aufbewahrt, doch im Gegensatz zu vielen anderen Werken der Wissenschaft, konnten sie bei der Zerstörung der Stadt gerettet werden und sind nun im Weißen Minarett von Mar'Varis zu finden. |