~ Das Dritte Zeitalter, das Zeitalter der Drachen ~


1
Gründung der ersten freien Menschenreiche im Osten der Immerlande. Tamarlon, das Königreich der Flüsse und Cambria, das Königreich des Waldes entstehen. Im Volk der Menschen entstehen viele einzelne Stämme, eigenständige Kulturen und Sprachen entwickeln sich mit der Zeit. Die wenigen Zentauren, die den Krieg der Geißel überlebten, ziehen sich tief in die Südlande zurück. Für die Zwerge endet das Zeitalter des Amboss und das der Axt beginnt.

3
Zwerge aus N’arkam Dror erscheinen in den Drachendornen und schürfen dort nach Silber und Eisenerzen.

Ab ca. 5
Die Großen Völkerwanderungen beginnen und viele Menschenstämme durchwandern die Immerlande, fort von den Wirren der Kriege. Der gesamte Nordosten der Immerlande wird nach und nach von den Sterblichen besiedelt, vor allem die weiten Steppen, die Lande um den Wolkenthron, selbst die Eisigen Öden und die Insel Barsa. Vaerd Ashidor, Führer eines umherziehenden Menschenstammes, führt sein Gefolge in den Dunkelwald.

7
Vaerd Ashidor gründet die erste Menschensiedlung im Dunkelwald, aus der die spätere Stadt Ah’scarr erwächst.

10
Dalriada, das Königreich der Weite, wird von den Menschen gegründet. Einige Stämme kommen zum ersten Mal in Kontakt mit den Faunen und halten diese für Geschöpfe des Dunklen Gottes. Aus Furcht vor ihrer Dämonenähnlichkeit beginnen sie, Faune zu jagen.

30
Mataya Cathar löst sich vom Stamm Ashidors und gründet zusammen mit anderen Frauen im Dunkelwald den Stamm der Amazonen.

32
Abtrennung der Amazonen von den übrigen Menschen des Dunkelwaldes, die Frauen wandern weit in die unbekannten Tiefen jenes geheimnisvollen Waldes.

50
Der Lebensraum und die Anzahl der Faune dezimiert sich beträchtlich und mit der Zeit bleiben von den fünf Stämmen nur noch drei übrig, die sich tief in die Llelar-Ebenen zurückziehen. Die Faune brechen den Kontakt zu anderen Rassen bis auf das Notwendigste ab. Gründung Laigins, des Königreichs der Hügel, südöstlich des Wolkenthrons.

54
Mitaya Cathar gründet Baile Craobh, die Stadt der Amazonen am Nordostufer des Loch Mathair. Sie stirbt wenige Jahre darauf.

100
Die Drachen werden als vermeintliche Sieger des Krieges der Geißel derart anmaßend und stolz, dass sie Roha für sich beanspruchen und selbst die Götter verleugnen.

110
Rat der Götter auf den fernen Himmelsinseln.

111
Rhylins Urteil: Die Drachen müssen ein  Erdenzeitalter als Sterbliche unter den Menschen wandeln und sind all ihrer Fähigkeiten außer ihrem Wissen beraubt. Für die Drachen endet das Zeitalter des Glanzes und das der Schande beginnt.

140
Von den Zwergen unerbittlich verfolgt, werden die Riesen weit nach Norden getrieben.

143
Ein  Kampftrupp der Zwerge entdeckt auf der Jagd nach Riesen die Karrekankursta, die "Lande des Ewigen Frostes". Streit im Hohen Rat von N’arkam Dror über die Besiedlung der Gebirge dort.

218
Nachrichten von den Bergleuten der Drachendornen bleiben aus, Hoher Rat von N’arkam Dror. Fünf Clans ziehen aus, um den Verbleib ihrer Brüder zu erforschen. Der Lange Marsch der Zwerge beginnt.

219
Die Zwerge finden die Drachendornen verlassen vor. Ein Clan, die Grimmer, bleiben dort, ein anderer, der Feuerfels-Clan, zieht weit nach Süden und verschwindet schließlich an der späteren Rubinküste spurlos. Drei Zwergenclans jedoch kehren nach Norden zurück, jedoch nicht zum Hohen Rat. Sie ziehen nach Immerfrost und besiedeln die Gebirge dort auf eigene Faust, woraufhin sie in N'arkam Dror geächtet und ihre Steingärten im Wolkenthron zerstört werden.

221
Die erste Zwergensiedlung des Nordwestens wird in den Eisenkamm gehauen.

224
Die Grimmer, die Zwerge der Drachendornen, beginnen den Bau von Saênyc, der Festung.

Ca 250
Einige Drachen gehen in menschlicher Gestalt unter die Sterblichen und lehren sie viele Dinge, andere schwingen sich zu tyrannischen Herrschern auf, manche werden wahnsinnig. Ein umherwandernder Menschenstamm, die Vorfahren der späteren Pakkonen, besiedelt Immerfrost.

263 
Die Zwerge Immerfrosts entdecken das Erz für Schwarzstahl in den Schattenbergen. Er wird neben dem Wahrsilber des Wolkenthrons das begehrteste Metall der Kinder Sils.

300
Das Feuer des Weltenbaumes erlischt endlich, übrig bleibt nur ein gewaltiger Stumpf. Geschwächt von den Verlusten der fortgezogenen Clans verschließt N'arkam Dror seine großen Tore für lange Zeit und die Zwerge schaffen dort im Geheimen großartige Dinge, die der Welt verborgen bleiben. Es soll nahezu dreihundert Jahre dauern, bis die Zwergenstadt im Wolkenthron ihre alte Stärke wieder erlangt hat.

590
Endlich wieder zu alter Stärke zurückgekehrt, öffnet N'arkam Dror seine Tore und man sieht wieder Zwerge wandern auf den Nördlichen Straßen. Die Grotten von Mazandar werden entdeckt und zu einer zweiten Stadt im Wolkenthron ausgebaut (592)

643

Die ersten großen Hallen Mazandars werden vollendet und viele Zwerge verlassen N'arkam Dror und ziehen dorthin.

666
Rückkehr des Dunklen Gottes. Ogres und Goblins, Verhöhnung von Riesen und Kobolden, erscheinen zum ersten Mal  aus dem Chaostor.

700
Shenrah fordert den Dunklen auf die Himmelsinseln, um sich dem Urteilsspruch der Götter zu stellen. Der Dunkle zieht sich zurück.

701 - 1500
Der Lange Frieden beginnt. Die Menschen verbreiten sich immer weiter über die Immerlande, gründen weitere Länder und Reiche, die Unterschiede zwischen den Völkern werden größer. Langsam entstehen die Neun Menschenreiche. Neben Tamarlon, Cambria, Dalriada und Laigin wird im Jahr 780 Ledonian, das Königreich der Winde, gegründet.

965
Die Kriegerkönigin Costbera, Anführerin der Ycern, Kimmern und Suoni, gründet Renairis, das Königreich der Nebel zwischen Wyrmschwanz und Ildorel.

966
Krieg zwischen Renairis und Ledonian.

Ab ca. 1000
Die Druiden nutzen die Kräfte des Erddrachenauges, um viele alte Wunden der Welt, die im Krieg der Geißel entstanden, zu heilen und gewinnen vor allem bei den Führern der Menschen an Macht und Einfluss. Northanien, das Königreich der Seen, wird gegründet.

1189
Ausbruch des Rauðaskál auf Barsa, fast die Hälfte der dort lebenden Wildlingsstämme stirbt an den Folgen des Vulkanausbruchs. Die Auswirkungen dieser Katastrophe sind noch Monde später überall auf Roha zu spüren.

1190
Als Folge des Ausbruchs des Rauðaskál geht dieses Jahr als "Jahr ohne Sommer" oder als "Elfhundertundtotgefroren" in die Geschichte der Immerlande ein. Extrem kalte Temperaturen und Wintereinbrüche mitten im Sommer im gesamten Norden und Osten der Immerlande sorgen für Missernten, Hungersnöte und weitere Völkerwanderungen.

1195
Rhondayr, das Königreich der Dornen wird gegründet. Verschiedene Stämme der Menschen siedeln nun auch westlich des Ildorel.

Ab ca. 1200
Initiiert von den reuigen Drachen bilden sich auch unter den Menschen die ersten Götterkulte heran. Tempel werden errichtet und Priesterkasten entstehen. Die Götter blicken wohlwollend auf die Sterblichen.

1212
Krieg der Zwerge Saênycs gegen die Shasad'ya.

1213
Fall von Saênyc und völlige Zerstörung der Stadt.

1314
Gründung Meirions, des Königreichs der Heide südwestlich des Ildorel.

1537
Llu'risinarfaên kommt nach Âh'scarr und nimmt sich der Stadt und ihrer Bewohner an. Unter seiner Schirmherrschaft gedeihen Wissenschaft, Architektur und Künste.

1701
Daythren Dracayr, genannt der Sturmsohn, ein Prinz der Sturmdrachen verliebt sich in Daeyanaeyra, Prinzessin des Reichs der Flüsse, eine Sterbliche, und nimmt sie zur Frau.

1705
Für die Drachen endet das Zeitalter der Schande und das der Sühne beginnt. Sie erhalten ihre wahre Gestalt und ihre Kräfte zurück. Llu'risinarfaên der Erddrache bleibt im Dunkelwald, verlässt jedoch die Menschen und zieht sich an den Blauwasserfall zurück. Daythren Sturmsohn verschwindet aus dem Reich der Flüsse und kehrt nie wieder zurück.

1706
Geburt Vesayron I. Dracayrens, des ersten Drachenprinzen, Sohn Daythrens, in Tamarlon.

1710
Die Bürger Âh'scarrs haben viel von dem Wissen Llu'risinarfaên profitiert, doch nachdem er aus ihrer Mitte verschwand, werden sie gierig und streben nach mehr Macht. Sie leben nicht mehr im Einklang mit dem Dunkelwald, sondern beginnen, ihre Heimat zu unterdrücken und auszubeuten. Einige der Âh'scarrer verlassen daraufhin ihre Stadt, besinnen sich auf ihre Wurzeln als Erste Menschen und ziehen weit in den Norden des Dunkelwaldes, wo sie die Siedlung Ohcalar gründen (1712)

1726
Vesayron I. Dracayren erbt den Thron Tamarlons. Die Linie der Drachenkönige beginnt.

1800
Der Dunkle Gott regt sich wieder. Mit einer List gelingt es Bran, ihn ins Rad des Schicksals zu locken und die Götter versammeln sich zum Hohen Gericht. Verdunkelung der Sonne. Der Dunkle Gott beschwört die Kräfte des Chaos, öffnet die Tore der Höllen und der Krieg der Götter beginnt. Die Götter ziehen gegen den Dunklen und schlagen die Horden der Finsternis zurück. Die Blutelben jedoch kämpfen auf der Seite ihres Geheimen Gebieters gegen die Elben und es kommt zum Sippenmord von Taran Tianmar. Die überlebenden Blutelben stehlen viele der Windreiter der Rhaskeda'ya und fliehen auf ihnen 'gen Osten. Unzählige Shebaruc verlieren dabei ihr Leben.

1805

Mordren Faêrlladir, ein großer Waldläufer und Jäger der Smaragdelben, wird von Nimrod erwählt und  gründet die Jäger, einen heiligen Bund ausersehener Waldläufer, die sich ganz der Jagd nach Dämonen und Bösem verschreiben.

1841
Geburt Varaeron Dracayrens in Lair Draconis, Sohn Vesayrons I., genannt "Zweigesicht", da er auch in seiner menschlichen Gestalt ein drachenähnliches Gesicht und Schuppen getragen haben soll.

2001
Amitari warnt die Bewohner Âh'scarrs, nicht am Dunkelwald zu freveln und damit ihren Zorn auf sich zu ziehen, doch die Menschen im Eisenkranz leugnen die Göttin und rufen sich selbst als Herren des Waldes aus.

2002
Amitari erscheint in Ah'scarr, um deren anmaßende Bewohner grausam für ihren Hochmut zu strafen: sie verdammt alle Einwohner Ah'scarrs zu einem Dasein als ruhelose Geister. Das Volk und seine Stadt verschwinden, ihr Tal wird der Legende nach von Amitaris bitteren Tränen überflutet und der Loch Tannasgan, ein großer See im Eisenkranz, entsteht. Die wenigen Menschen, die dem Zorn der Göttin entkommen, schließen sich zusammen, verlassen den Eisenkranz und ziehen nach Norden und Südwesten.

2004
Die wenigen Überlebenden der Zerstörung Âh'scarrs gründen neue Siedlungen im Dunkelwald, Yâshior an der Mündung des Veredaíre im Norden, und Quyêpla am Ostufer des Rhain im Süden.

2005
Die Götter siegen im Krieg gegen den Dunklen. Fesselung des Dunklen Gottes. Shenrah nimmt das eine Erddrachenauge an sich und setzt es in seinen Speer ein. Der Dunkle aber hat  mit seinem Sakrileg des Bruderkrieges derartige Kräfte entfesselt, dass ganze Kontinente in Stücke zerbersten, die Meere sich in Aufruhr erheben und vernichtende Brände über die kochenden Ozeane toben.

2009
Tod Vesayron I. Dracayren, des ersten Drachenprinzen und Königs des Reiches der Flüsse  im Alter von 303 Jahren. Sein Sohn Varaeron Dracayren, genannt "König Zweigesicht", folgt ihm auf den Thron.

2010
Die Himmelsinseln und die Wohnsitze der Götter  werden völlig zerstört und das Unsterbliche Reich beginnt, langsam im Meer zu versinken. Ealara selbst greift ein und  heilt die geschundene Welt mit  ihrer sanften Berührung, so dass der Aufruhr sich legt, doch die Tian Sidha sind dem Untergang geweiht. Ealara nimmt dem Dunklen Gott seinen Namen und verdammt ihn zu seinem Ewigen Schlaf in den kalten  Ruinen seiner einstigen Festung tief, tief im Gebein der  Erde.
Das Dritte Zeitalter endet.