~ Das Hohe Haus Licht ~

Shenrah
 
Shenrah ist der gewaltige Herr der Sonne, des Lebens und des Lichtes, das allsehende Auge, der Gebieter der lebensspendenden Wärme. Shenrah ist der mächtigste Gott Rohas und des gesamten Pantheons, und außerdem der Herr über Gerechtigkeit und Recht. Er steht für alles Gute und Anständige, und erfreut sich großer Beliebtheit vor allem unter den Zentauren, den Elben und bei den Völkern der Menschen. Sein Symbol ist die flammende Sonne, manchmal auch mit dem allsehenden Auge darin. Legendär ist sein Sonnenspeer, der Shaerbashôr, der allerdings auch eine grausame Waffe darstellt. In den Schaft des Speeres ist das eine Auge der Drachenurmutter Mhyarhukamao eingesetzt. Ihm heilig ist der Goldene Drache, denn so wie der Drache seine Flügel zum Schutz des Landes ausbreitet, so steht Shenrah über allen anderen Göttern Rohas. Seine Gemahlin ist Faêyris, die Mondfrau, und er wird zumeist als hellhäutiger, helläugiger Mensch mit sommerblondem Haar dargestellt, den Speer und die Waagschale in der Hand, das Sonnensymbol oder das allsehende Auge auf dem Herzen. Besondere Ehren genießen Shenrah und seine Archonen in den Herzlanden, den Ostlanden, in Azurien und auf den Sommerinseln, sowie auch in Immerfrost. Sein größter Tempel findet sich seit der Zerstörung der Zitadelle von Sonne und Mond, die einst in Ûr stand, im "Haus von Sonne und Mond" in Mar'Varis. Der ihm geweihte Mond ist der Beerenreif und sein Gestirn ist die Sonne.
 
 
Archonen:
 
 
Goldauge Thaylon
Goldauge Thaylon ist der Herold und Bannerträger Shenrahs, der Herr der Tapferkeit und des Edelmuts und der Schutzheiliger der Herolde und Wächter. Er ist der "Schwertarchon", der Wächter der Himmelsbrücke. Goldauge Thaylon besitzt die schärfsten Sinne und schaut über ganz Roha, auch ist er der Ahnherr des Königshauses der Elben, denn seine Gemahlin ist Tierilnen, die legendäre Urkönigin des Schönen Volkes. Seine Symbole sind das Schild und das Horn, und er ist der Träger des Tyallar, des gewaltigen Horns der Ältesten Mächte, mit dem er auf Shenrahs Geheiß hin die Götter zusammenruft. Goldauge Thaylon wird ähnlich wie sein Herr Shenrah dargestellt, nur trägt er rein goldene Augen ohne Iris und Pupille. Ihm heilig ist der Goldadler.
 
 
Relis
Relis ist die Morgenröte, die Entzünderin des Himmels. Sie wird zumeist als wunderschöne, rotblonde Elbin dargestellt, ein getreues Abbild des Morgenrots. Relis ist die Lenkerin des Himmelsfeuers, das den Tag entfacht und ihr Symbol ist die Fackel. Sie reitet zu jedem Tagesanbruch mit den Hengsten "Glanz" und "Schimmer" über das Firmament und beendet so die Herrschaft der Nacht. Ihr heilig ist der Sonnenkakuru.
 
 
Rhylin
Rhylin ist der Herr der Gerechtigkeit, der Schutzheiliger aller Richter. Rhylin wird als goldhäutiger Hochelb mit hellen Haaren und strengen Zügen dargestellt, der in eine schlichte, dunkle und mit Runen bestickte Robe gehüllt ist. Rhylin ist blind, vor ihm sind alle Wesen gleich, und er sieht und beurteilt allein mit seinem Inneren Gespür, denn er vermag es, anderen direkt in die Seele zu blicken. Seine Symbole sind die Waagschale und das brennende Schwert, er gilt als absolut neutral und aufrecht und ihm heilig ist die Harpyie.
 
 
Eoris
Eoris ist die Friedensbringerin, die Herrin von Harmonie und Einigkeit und die Schutzheilige aller Unterhändler. Dargestellt wird Eoris zumeist als geflügelte Fee mit übergroßen, hellen Augen und in schlichte, weiße Gewänder gekleidet. Auch ihre Flügel sind stets weiß. In ihrem Namen werden Friedensverhandlungen geführt und Friedenseide geschworen, und in ihren Schreinen werden keine Waffen geduldet. Eoris ist die Perlentaube heilig, welche auch als Friedenssymbol gilt.
 
 
Larnis
Larnis ist die Herrin der Hoffnung und wird für gewöhnlich als grünäugiges, goldhaariges Menschenkind in hellen, goldgelben Gewändern dargestellt. Kleine Statuetten oder Amulette mit ihrem Bildnis werden oft als Talismane und "Hoffnungsbringer" verschenkt, vor allem an jene, die schwierige Aufgaben oder Gefahren vor sich liegen haben. Ihr heilig sind der Bergkristall und das Lillekorra.

 


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