~ Das Hohe Haus Geist ~

Lyr
 
Lyr ist der Herr der Künste, auch des künstlerischen Maßes und der Kreativität, er ist eine der positivsten Kräfte im Pantheon und auch der Gott der Talente und außergewöhnlichen Begabungen. Dargestellt wird Lyr als Hochelb mit silbrig schimmernder Haut und violettem Haar, auf dem herrlich bunte Lichter tanzen. Er trägt ein Füllhorn auf dem Arm und einen Kranz faustgroßer Amethyste auf der Stirn, und in vielen Tempeln werden die Augen seiner Statuen ebenfalls von kostbaren Amethysten gebildet. Der Legende nach erfand Lyr die Schrift und schenkte sie den Elben. Er ist der Schutzpatron aller Künstler und ihm heilig ist der Kakuru. Der ihm geweihte Mond ist der Goldschein und sein Gestirn ist der Liredon.
 

Archonen:
 

Njar'da von den Nachtigallen

Njar'da ist die Herrin der Musik, der Dichtkunst und der Epik, sie gilt als Hüterin der Erinnerung und ist "die, die niemals vergisst". Sie ist die Bardin der Götter und die die Schutzheilige der Zaubersänger und Skalden. Njar'da wird als smaragdelbische Bardin mit dunklem Haar und dunklen Augen dargestellt, die eine Mandoline, eine Zauberflöte und eine Schriftrolle trägt. Sie ist gehüllt in einen Umhang aus gewebten Geschichten und ihre Stimme besitzt ungeheure Zauberkraft. Stets ist sie umgeben von Nachtigallen, die ihr als heilige Tiere gelten.


Ogh der Reimer

Ogh ist der einzige Gott des Pantheons, der in Gestalt eines gewaltigen Riesen mit frostgrauem Bart und Haar, und hellen, weisen Augen erscheint. Er ist der Herr und Hüter der Wahren Namen, der Meister der Runen und hat dereinst, während der Morgendämmerung der Welt, jedes einzelne natürliche Ding auf Rohas weitem Rund benannt. Er ist auch der Schutzpatron der Hrimthursen und der Runenwirker. Man sagt, dass Ogh für Lyr die Schriftzeichen ersinnen musste, weswegen er manchmal auch Ogh der Schreiber genannt wird. Seine Attribute sind Hammer und Meißel, gelegentlich führt er auch eine Feder und eine Schriftrolle. Ihm heilig ist    


Kephera

Kephera, die Muse, ist die Herrin des Einfallsreichtums und der innovativen Ideen, die Entzünderin der Talente. Der Sage nach küsst sie den oder die Betreffende dafür, im Volksmund geht jedoch über jemanden, der einen guten Einfall oder eine zündende Idee hat auch die Redensart, er sei von Kephera geweckt worden. Dargestellt wird Kephera als schöne Elbin mit bernsteinfarben leuchtenden Augen und kastanienrotem Haar, das kupferfarbene Strähnen aufweist. Ihr heilig ist der Goldfuchs.
 

Soris

Soris, die Glücksmaid, ist die Herrin des Glücks und der Wunder. Dargestellt wird sie als winzige Fee mit regenbogenschillernden Flügeln und einem perlenhellen Körper. Sie trägt ein Gewand aus weißen Daunenfedern und ist nicht größer als eine Taube. Ihre Augen sind auffallend groß und purpurn und sie trägt einen winzigen Stab mit einem leuchtenden Purpurstern an dessen Spitze. Ihr heilig sind der Granat, der Purpurklee und der Soriskäfer.
 

Glyrian

Glyrian ist der Herr aller bildenden und darstellenden Künste, der Malerei, der Poesie, Lyrik und Bildhauerei, der Komödie und der Schauspielkunst, er ist Schutzheiliger der Maler und Bildhauer, Gaukler und Komödianten und auch der Narren. Auch den Gott der Wünsche nennt man ihn manchmal und es heißt, seine Gunst zu erringen wird einen lang gehegten Wunsch in Erfüllung gehen lassen. In Darstellungen taucht er stets mit einem durch eine goldene Maske bedecktem Gesicht auf und sie gilt auch als sein Symbol. Ihm heilig ist der Pfau.

 



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