~ Das Hohe Haus Liebe ~

| Inari Inari ist die Göttin der Liebe, der Lust und der Ausschweifungen und genießt in den ganzen Immerlanden höchste Ehren, wenn auch in sittenstrengeren Ländern öfters im Geheimen. Es heißt, Inari habe die Gestalt einer überirdisch schönen Elbin, deren unheimliche Anmut animalisch und engelhaft zugleich wirkt, und deren Anblick der Legende nach jedem, der sie ansieht, den Verstand zu rauben vermag. Ihre geweihten Bildnisse in ihren Tempeln zeigen jedenfalls allesamt eine äußerst anmutige Frau, zumeist elbisch, manchmal auch menschlich oder dem vorherrschenden Schönheitsideal des jeweiligen Volkes entsprechend, immer unbekleidet und mit einem geheimnisvollen Lächeln im Gesicht. Ihr heilig sind die Orchidee und der Schwarze Panther. Der ihr geweihte Mond ist der Grünglanz und ihr Gestirn ist Tana. Archonen: Damarias Damarias ist der Herr der fleischlichen Gelüste, der Erotik und Verführung, der Gebieter der Sukkuben. Er wird zumeist als gut aussehender, muskulöser Elb mit dunklen, ledrigen Schwingen als Flügeln, roten, pupillenlosen Augen und langem roten Haar dargestellt. Ihm heilig sind das Inarimoos und die Schattenkatze. Renayha Renayha ist die Herrin der reinen, bedingungslosen Liebe und Zuneigung. In ihren Tempeln wird sie als besonders schöne und zarte Fee dargestellt, und zumeist sind ihre Bildnisse aus hauchdünnem Harchamarmor und ihre Augen aus kostbarstem Purpur. Kleine Statuetten von ihr werden vor allem im Süden der Immerlande gerne zu Hochzeiten verschenkt und gelten als Glücksbringer in Liebesangelegenheiten. Ihr heilig sind die Mistel und die Unzertrennlichen. Veissa Veissa ist die Herrin der Eifersucht und der Hassliebe. Sie ist die Impulsivste von Inaris Dienerinnen und steht für die negativen Empfindungen der Liebe; man sagt auch von ihr, einmal entfesselt könne nur Rhúlore sie bändigen. Veissa wird als Elbin von zarter Gestalt mit heller Haut und hellem, fast weißen Haar dargestellt, ihre Augen jedoch flammen in dämonischer Schwärze, ihre Eckzähne sind verdächtig spitz und ihr ganzes Wesen scheint explosiv und gefährlich gleichermaßen. Ihr heilig ist die Sandviper. Lalaid Lalaid ist die Herrin des Tanzes und der Freuden, des Lachens und des Humors. Sie wird stets als leicht bekleidete, kupferäugige Frau mit vielen bunten Federn im kastanienroten Haar und wehenden Schleiern dargestellt, in der Hand ein Tamburin. Sie ist immer barfuss und die Sohlen ihrer Füße sind leuchtend rot eingefärbt. Ihr heilig ist der Kupferkranich. Rhúlore Rhúlore gilt als Herr der Freundschaft, des Vertrauens und der Nächstenliebe. Es heißt, dass in seiner Anwesenheit stets eine freundschaftliche Atmosphäre herrscht und alle Lebewesen ihre Ängste und Sorgen vergessen. In nahezu allen Tempeln wird er als hoch gewachsener Mann mit honigbrauner Haut, tiefgrünen, warm strahlenden Augen und rabenschwarzem Haar dargestellt. Rhúlores heiliges Symbol ist ein goldenes Armband, das er der Legende nach in in Anwesenheit aller Götter geschmiedet haben soll. Ihm heilig ist der Hund. |