~ Das Hohe Haus Nacht ~

| Faêyris Faêyris ist die Gebieterin des Mondes und der Sterne, aber auch der dunkelsten Nacht. Von allen Göttern Rohas ist Faêyris die von den Elbenvölkern Höchstgeehrte und Meistgeliebte. Sie ist auch die Allwissende, die Göttin der Weisheit, der Vernunft und Logik. Ihre Symbole sind der Silberstern und der Neumond. Faêyris wird als hoch gewachsene, silberäugige Elbin von unglaublicher Schönheit dargestellt, die einen Sternenmantel trägt, und unter deren rabenschwarzem Haar die Nacht verborgen liegt - daher auch die elbische Redensart "Faêyris löst ihr Haar", wenn es dämmert. Ihr heilig sind das Einhorn und das Silber und ihre Hohepriesterinnen tragen einen tätowierten Neumond auf der Stirn, den "Kuss der Faêyris". Der ihr geweihte Mond ist der Silberweiß und ihre Gestirne sind die beiden Monde Caidfaêr und Lorfaêr. Archonen: Sheilair der Träumer Sheilair ist der Herr des Schlafes, der Gesichte, der Visionen und der Träume. Er wird meist als Seharim dargestellt, der mit der einen Hand Feenstaub streut und in der anderen eine Harfe trägt und er ist der Schutzpatron der Seher und Wahrsager. Ihm heilig sind der Himmelskranich und der Schlafmohn. Anira Anira ist die hoch geehrte Herrin der Heilkunst und Ruhe. Sie wandelt nur des Nachts und schläft - der Legende nach - bei Tage. Dargestellt wird Anira als grau gekleidete Elbin mit grauen Augen und grauem Haar, in der Hand einen langen Stab, um den sich zwei weiße Schlangen mit saphirblauen Augen winden. Sie ist die Schutzheilige aller Heiler, die in ihrem Namen den Aniranischen-Eid schwören, und ihr heilig sind die Mondbuche und die Aniraviper. Xhinaoha Xhinaoha die Weise ist die Herrin der Erkenntnis, der Klarheit und des Wissens. Sie hat natürlich vor allem unter Gelehrten, Alchemisten, Magiern und Priestern besonders viele Anhänger. Xhinaoha gilt als kühl und absolut neutral, wird aber dennoch von der Allgemeinheit als Kraft des Guten verehrt. Dargestellt wird Xhinaoha als asketische Zentaurin mit weißem Haar und weißem Fell, eine Schriftrolle und einen Maesterstab in den Händen. Ihre größeren Schreine gelten als Horte des Wissens, und ihr Tempel im Götterhain von Tianmen in den Elbenlanden verfügt über die größte und älteste Bibliothek des Schönen Volkes auf den Immerlanden, die Xhinaoha-Bibliothek. Ihr Symbol ist die Schriftrolle und ihr heilig ist die Schleiereule. Yen Yen wird auch der "Große Schweiger" oder der Wächter genannt, manchmal auch der "Ritter des Hohen Hauses Nacht". Yen ist der Herr der tiefen Stille, der Geheimnisse, der Mysterien und der Verschwiegenheit. In seinen Schreinen herrscht Grabesstille, nur ein altes, mysteriöses Flüstern ist das einzige Geräusch, auch leben seine Tempeldiener in immerwährendem Schweigegelöbnis. Yen wird als schlanker, sehr großer Elb mit dunklen Augen, beherrschten Zügen und grauem Gewand dargestellt. Ihm heilig ist der Mondwal. Alanthala Alanthala ist die Verkörperung der Reinheit, der Jungfräulichkeit und zugleich die Herrin der Sterne und der Sternkunde, sowie die Schutzheilige der Astronomen. Alanthala wird stets als feingliedrige, schöne und stille Elbenmaid mit reinen, ebenmäßigen Gesichtszügen, silbrighell fließendem Haar und tiefblauen Augen dargestellt, gehüllt in weiße Gewänder und mit einem silbernen Band auf der Stirn. Legenden erzählen, ihr Antlitz sei von solcher Reinheit, dass selbst die Sterne vor Neid erblassen würden. Im Volksmund heißt es, Alanthala würde über den Himmel wandern, wenn in lauen Sommernächten die funkelnden Sternschnuppenschauer niedergehen. Ihr heilig sind die Mondlilie und der Silbermondschwan, ihr Symbol ist ein silberner Sternenkranz. |