~ Die Tapire der Immerlande ~

 

Nebeltapir


 
 
Name: 
Nebeltapir, Weißer Tapir

 
Gattung: 
Säugetiere/Große Pflanzenfresser/Tapire

 
Aussehen: 
Wie alle Tapire erinnert auch der Nebeltapir vom Körperbau her ein wenig an ein großes Schwein. Die Gestalt des Nebeltapirs ist gedrungen und äußerst kräftig, charakteristisch ist sein hoher Scheitelkamm, der nur bei diesen Tieren so stark ausgeprägt ist. Das Fell der Tiere ist sehr hell, nebelgrau bis goldbeige. Schwanz und Scheitelkamm sind dunkler gefärbt, die runden Ohren sind weiß gerändert. Wie bei allen Tapiren ist die Nase sehr beweglich und rüsselartig. Die Beine sind stämmig und tragen vorn vier Zehen, hinten drei. Die Zehen sind mit kleinen Hufen verkleidet, welche sich beim Gehen auseinanderspreizen, so dass die Tiere in weichen Böden nicht Einsinken. Die Augen sind relativ klein und seitlich am Kopf, der Schwanz ist meist nur ein kurzer Stummel. Die besten Sinne des Nebeltapirs sind sein feiner Geruchssinn, sein Tastsinn und sein gutes Gehör. Sehen kann er hingegen nicht gut, die Tiere sind stark kurzsichtig und nehmen selbst auf geringe Distanz manchmal nur Bewegungen wahr. 
 

Größe:  
Nebeltapire erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 220 und ihre Schulterhöhe beträgt 77 bis 108 Sekhel
 

Gewicht:
Nebeltapire bringen zwischen 150 und 250 Stein auf die Waage, die Weibchen sind in der Regel 25 - 100 Stein schwerer als die Männchen.

 
Ernährung: 
Nebeltapire ernähren sich ausschließlich von Pflanzen, wobei sie weiche Pflanzenteile wie Sumpfgräser, Wasserpflanzen, Knospen, Zweige und weiche Wurzeln bevorzugen.
 

Lebensraum und Lebensweise: 
Nebeltapire sind dämmerungs- und nachtaktiv, die Tage verbringen sie meist im dichten Unterholz ihres Lebensraumes, der tropischen Wälder der Immerlande. Vor den großen Zerstörungen am Ende des Vierten Zeitalters waren Tapire in allen Dschungeln des Südens zu Hause, heute leben Nebeltapire nur noch in den Sümpfen von Shoshsar, in den tieferen Regionen der Nebelberge und auf den Sommerinseln. Nebeltapire halten sich stets in der Nähe von Gewässern, sie können exzellent schwimmen und tauchen. Sie sind generell sehr scheu und vorsichtig, werden sie bedroht oder wittern sie Gefahr, suchen sie Schutz im Wasser oder ergreifen die Flucht; wenn notwendig, verteidigen sie sich mit Bissen. Zu ihren natürlichen Feinden zählen Shirkhans, Fleckenkatzen, Panther, Rubinlöwen, Sarkáras und zweibeinige Jäger. Junge Nebeltapire kommen mit einem lustigen Streifen- und Kringelmuster zur Welt, wiegen zwischen 4 und 8 Stein und sind sehr possierlich. Das Tarnfell verliert sich nach etwa einem halben Zwölfmond, die Jungtiere bleiben mindestens ein ganzes Jahr bei der Mutter. Auf den Sommerinseln leben Nebeltapire manchmal auch am Rand der großen Plantagen, wo sie willkommen Unkrautvernichter sind, da sie das harte Zuckerrohr links liegen lassen und vor allem den wild wuchernden Sumpfwürger, eine gefürchtete Schädlingspflanze, vertilgen.
 

Verhalten gegenüber Artgenossen: 
Nebeltapire leben einzelgängerisch. Begegnen Artgenossen einander außerhalb der Paarungszeit, verhalten sie sich in der Regel sehr aggressiv. 
 

Verhalten gegenüber Artfremden: 
Tapire sind sehr scheu und vorsichtig, kleinere Tiere, die nicht als Bedrohung empfunden werden, werden stets ignoriert. Es wird berichtet, dass sich junge Tapire gut zähmen lassen, so dass sogar Kinder auf ihnen reiten können. Allerdings wurde anscheinend noch niemals in der Geschichte der immerländischen Südvölker ein ernsthafter Versuch unternommen, einen Tapir zu domestizieren.

 
Lebenserwartung: 
Nebeltapire können zwischen 25 - 30 Jahren alt werden
 

Besondere Fähigkeiten:  
Keine

 
Items:
Fleisch, Haut

Nebeltapir


 

 

 

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