~ Die Tapire der Immerlande ~

 

Bergtapir

 
 
Name: 
Bergtapir

 
Gattung: 
Säugetiere/Große Pflanzenfresser/Tapire

 
Aussehen: 
Wie alle Tapire besitzen auch die Bergtapire einen leicht tonnenförmigen, schwerfällig wirkenden Körperbau mit schlanken Beinen. Die Vorderfüße weisen vier, die Hinterfüße drei Zehen auf, der Schwanz ist nur ein kurzer Stummel. Das Gesicht ist wie bei allen Vertretern dieser Tierart durch einen Rüssel gekennzeichnet, der beim Bergtapir am deutlichsten ausgeprägt ist. Das Fell des Bergtapirs ist typischerweise dunkelbraun bis schwarz, nur die Ohren sind weiß gerändert, und sehr dicht, um gegen die Kälte und Sonneneinstrahlung des Hochgebirges zu schützen. 

 
Größe:  
Bergtapire sind die kleinste Tapirart. Von Kopf bis Schwanz werden sie nur 1,80 Schritt lang und erreichen eine Schulterhöhe von 75 - 80 Sekheln, wobei die Weibchen schwerer und größer werden, als die Männchen.
 

Gewicht:
Das durchschnittliche Gewicht eines Bergtapirs liegt je nach Größe zwischen 130 und 180 Stein.

 
Ernährung: 
Bergtapire ernähren sich ausschließlich von  Pflanzen, sind hier aber nicht wählerisch. Gefressen wird alles, das grün und - ihrer Meinung nach - wohlschmeckend ist. Den Hauptbestandteil ihrer Nahrung machen jedoch Gräser und Moose aus, wobei sie auch die giftigsten Pflanzen zu sich nehmen können, ohne den geringsten Schaden zu erleiden.

 
Lebensraum und Lebensweise:
Bergtapire haben das kleinste Verbreitungsgebiet aller Tapire - sie kommen nur in den Bergen von Karkaar im Nebelwald an der Rubinküste vor. Ihr Lebensraum sind die Berg- und Nebelwälder dieses Gebirges bis zur Schneegrenze, sie kommen selten in Höhen von unter 2000 Schritt herab. Wie alle Tapire sind Bergtapire Einzelgänger, die sich tagsüber ins Dickicht zurückziehen, um zu ruhen und nur des Nachts umherstreifen. Sie sind ausgezeichnete Kletterer, können aber auch sehr gut schwimmen und tauchen und wühlen gern im Schlamm. Es sind sehr scheue Tiere, die sich im Bedrohungsfall oft ins Wasser zurückziehen. Nach einer rund 13-monatigen Tragzeit bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier zur Welt, dass ein Jahr lang bei der Mutter bleibt, bevor es selbstständig wird und sich ein eigenes Revier sucht. Bergtapire werden wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches und ihres Blutes gern von den Shebaruc gejagt und sind daher besonders misstrauisch und vorsichtig, weswegen es alles andere als leicht ist, sie überhaupt aufzuspüren und dann auch zu erlegen.

 
Verhalten gegenüber Artgenossen: 
Bergtapire leben einzelgängerisch. Begegnen Artgenossen einander außerhalb der Paarungszeit, verhalten sie sich in der Regel sehr aggressiv.

 
Verhalten gegenüber Artfremden: 
Tapire sind sehr scheu und vorsichtig, kleinere Tiere, die nicht als Bedrohung empfunden werden, werden stets ignoriert. Es wird berichtet, dass junge Tapire sich gut zähmen lassen, so dass sogar Kinder auf ihnen reiten können. Allerdings wurde anscheinend noch niemals in der Geschichte der immerländischen Südvölker ein ernsthafter Versuch unternommen, einen Tapir zu domestizieren.

 
Lebenserwartung: 
Bergtapire können zwischen 20 und 30 Jahre alt werden

 
Besondere Fähigkeiten:  
Das Blut eines Bergtapirs hat einen widerlichen Geschmack, verleiht jedoch für etwa einen Tag oder zwölf Stunden absolute Immunität gegen alle pflanzlichen Giftstoffe. Es vermag nicht, bereits eingetretene Vergiftungen zu heilen oder ihre Auswirkungen zu verlangsamen, doch vorher getrunken, schützt es absolut zuverlässig. 

 
Items:
Fleisch, Haut, Blut, das Immunität gegen Pflanzengifte verleiht.


Bergtapir

 

 

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