Graue Hummel
Name:
Die Graue Hummel wird in ihrer immerfroster Heimat "Harmaa Kimmalainen" genannt.
Gattung:
Insekten/Hummeln
Aussehen:
Der Körper der Harmaa Kimmalainen ist wie der aller Hummeln in drei Bereiche geteilt und zwar Kopf, Brustteil und Hinterleib. Zudem besitzt sie sechs mehrgliedrige Beine, zwei transparente Flügel, sowie zwei Fühler und für Hummeln recht kleine Facettenaugen. Außerdem besitzen die Arbeiterinnen einen giftigen Wehrstachel, den sie jedoch nur in höchster Gefahr einsetzen. An Kopf und Brust sind sie bräunlich gelb behaart, ihr Pelz ist auch für Hummeln sehr dicht. Der Hinterleib ist schwarz und hellgrau geringelt, daher ergibt sich auch der Name. Zudem haben sie einen sehr langen Rüssel, bis zu 10 Sekhelrin.
Größe:
Die Königinnen werden 19 bis 22 Sekhelrin lang mit einer Flügelspannweite von 40 bis 42 Sekhelrin, die Drohnen werden 14 bis 18 Sekhelrin lang, ihre Flügelspannweite beträgt 30 bis 35 Sekhelrin und die Arbeiterinnen habe eine Länge von 14 bis 16 Sekhelrin, ihre Flügelspannweite liegt bei 28 bis 31 Sekhelrin.
Gewicht:
Diese Hummelart ist aufgrund ihrer Größe recht schwer mit über einem halben Gran.
Ernährung:
Die Harmaa Kimmalainen ernähren sich vom Nektar und von den Pollen vieler Blüten. Sie stellen zwar auch einen Vorrat an Honig her, doch erheblich weniger als Bienen, daher sind die Honigvorräte für Imker auch nicht so interessant.
Lebensraum und Lebensweise:
Wie schon der Name verrät leben Harmaa Kimmalainen in hohen Nordwesten, in Regionen die so kalt sind, dass dort nur sehr wenige Bienen leben. Daher sind sie dort auch für hohe Bedeutung für Pflanzen, da sie zu den wichtigsten Bestäubern zählen. Einige Pflanzen werden sogar ausschließlich von Hummeln bestäubt, wie Taubnesseln oder Ukonhatut. Da ihre Honigvorräte recht klein sind, sammeln sie auch bei schlechtem Wetter Honig, wofür ihr dichter Pelz von hoher Bedeutung ist. Jung-Königinnen dieser Art können sich im Frühling schon bei Temperaturen kurz über der Gefriergrenze auf die Suche nach einem geeigneten Nest machen. Das sind bei Harmaa Kimmalainen hauptsächlich unterirdische Nester wie ehemalige Mäuselöcher, manchmal nisten sie auch oberirdisch, beispielsweise unter Grasbüscheln, normalerweise immer dicht in Bodennähe. Hat die Jungkönigin ein Nest gefunden sammelt sie Nektar und Pollen um daraus das so genannte Bienenbrot und einen Honigtopf herzustellen. Auf dieses Bienenbrot legt sie in einer aus Wachs gebildeten Zelle die ersten Eier, diese wärmt sie mit ihrem Körper. Nach einigen Tagen Brutzeit beißt sie die Eier auf und füttert die Larven mit dem Honig aus dem Honigtopf. Schließlich verpuppen sich die Larven und nach zehn Tagen schlüpfen die ersten unfruchtbaren Arbeiterinnen. Sie sind noch recht klein, da sie die Königin fortan in der Versorgung der Larven unterstützen, werden die folgenden Generationen größer. Harmaa Kimmalainenvölker können zwischen fünf und zehn Dutzend Tiere umfassen. Wenn der Höhepunkt des Volkes erreicht ist, entstehen durch besonders nahrhaftes Futter und spezielle Hormone Jung-Königinnen. Diese suchen sich direkt nach ihrer Befruchtung ein Winterquartier unter der Erde und graben sich dort für den Winterschlaf ein, diesen überstehen allerdings nur ein Zehntel der Tiere. Die alte Königin legt nachdem die Jung-Königinnen das Nest verlassen hat unbefruchtete Eier, aus denen Drohnen schlüpfen. Somit würde der Grundstein für eine neue Generation bestehen, doch nun kommt es zu innervölkischen Kämpfen: Die Arbeiterinnen beginnen unbefruchtete Eier zu legen, aus denen also Drohnen entstehen würden, diese werden jedoch von der Königin gefressen. Daraufhin wird die Königin aus dem Nest gejagt, was üblicherweise ihren Tod bedeutet. Die Kämpfe unter den Arbeiterinnen führen jedoch dazu, dass auch sie den Winter nicht überstehen, nur die Jungköniginnen und die Drohneneier der stärksten Arbeiterinnen überstehen den Winter.
Verhalten gegenüber Artgenossen:
Den Großteil der Zeit benehmen sich Harmaa Kimmalainen sehr sozial untereinander. Jede hat ihren Aufgabenbereich, sie kümmern sich um das Wohlergehen des Ganzen und um die Königin. Erst wenn die Jung-Königinnen das Nest verlassen haben zeigen sie mit einem Mal eine extreme Aggressivität, sie fressen jeweils die Eier der anderen und es kommt zu erbitterten Kämpfen. Überlebende gibt es von diesen keine, nur einige Drohneneier überstehen die Schlachten. Gegenüber anderen Hummelvölkern sind sie normalerweise friedlich, solange sie sich nicht als Bedrohung für das Volk erweisen.
Verhalten gegenüber Artfremden:
Im Normalfall sind die Harmaa Kimmalainen sehr harmlos, sie stechen nur bei akuter Gefahr. Das kommt auch daher, dass sie nur mangelhafte Muskeln an ihrem Hinterleib besitzen, daher können sie den Stachel kaum aus eigener Kraft durch menschliche oder tierische Haut stechen. Dies gleicht sich beim Treten auf eine Hummel durch den Bodenwiderstand aus, oder aber bei der Verteidigung des Nests durch die Wucht des Anflugs. Das Gift, das sie beim Stechen absondern, ist für Tier und Mensch sehr unangenehm und führt zu Hautschwellungen. Wird das Nest angegriffen legt sich die Harmaa Kimmalainen zunächst drohend und mit lautem Brummen auf den Rücken, ist dann immer noch kein Rückzug ersichtlich attackieren sie den Gegner mit Stichen und Bissen. Ihre größten Feinde sind Kuckuckshummeln, Villamehiläinen und ganz besonders die Hummelmotten, diese können sogar ganze Hummelvölker auslöschen.
Lebenserwartung:
Die Bienenkönigin wird üblicherweise kein ganzes Jahr alt, Drohnen und Arbeiterinnen erreichen nur das Alter von ein paar Monden.
Besondere Fähigkeiten:
Harmaa Kimmalainen sind kälteresistenter als andere Hummelarten, die Jung-Königinnen überleben sogar die Winter in leicht gefrorener Erde. Sie graben sich zwar tief ein, doch in kalten Wintern erreicht der Frost die Tiere durchaus. Ihr Überleben sichert zum einen das besonders gute Futter, mit dem sie aufgezogen wurden, aber auch der ausgesprochen dicke Pelz. Harmaa Kimmalainen sind in der Lage auch bei Regen relativ gut zu fliegen, wenn es notwendig ist, ihre Flügel sind sehr wasserbeständig.
Items:
Keine

|